„Alex, welches Tool nutzt du eigentlich für …?“

Da mir diese Frage inzwischen so oft gestellt wird, kommt nun hier meine Liste mit kostenlosen sowie kostenpflichtigen Ressourcen, die ich liebe und für meinen Blog benutzte. Hier findest du als Einsteigerin die erste Orientierung mit den besten Tools für Blogger. (Also – IMHO, versteht sich.😉)
 
Die Ressourcen, die mit einem Sternchen markiert sind, sind Affiliate-Links. Für dich ändert sich nichts. Für mich heißt das, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du das Produkt über den Link erwirbst.

Tools für Blogger: E-Mail-Marketing

 

#1 E-Mail-Provider

 

Mailchimp (kostenlos)

Die ersten Schritte im E-Mail-Marketing habe ich mit dem – bis 2000 Abonnenten – kostenlosen Anbieter Mailchimp gemacht. Es war prima zum Einsteigen, und wenn auch du erst noch in das Thema Newsletter hineinwachsen willst, machst du mit Mailchimp nichts verkehrt. Dann kam ich allerdings schnell an die Grenzen von Mailchimp: Je mehr verschiedene Optin-Möglichkeiten ich auf meiner Website schuf, desto umständlicher wurde der listenbasierte E-Mail-Provider Mailchimp für mich.

ConvertKit* (kostenpflichtig)

Deshalb wechselte ich schließlich im September 2016 zu dem kostenpflichtigen Anbieter ConvertKit*. Der größte Unterschied zu Mailchimp? ConvertKit* basiert nicht auf Listen, sondern auf Tags und Segmenten. Das ermöglicht es mir, meine Newsletter-Abonnenten auf smarte Weise zu organisieren. Mit Regeln kann ich z.B. festlegen, dass Anna, die sich für mein Freebie „200+ Blogartikel“ interessiert, mit „Bloggen“ getaggt wird, Lena, die sich die „60+ Newsletter-Content-Ideen“ downgeloadet hat, mit „E-Mail-Marketing“ und Lisa, die sich für die Pinterest-Challenge interessiert, mit „Pinterest“. Das ermöglicht mir letzten Endes eine noch gezieltere Ansprache und – im Gegensatz zu Mailchimp – können sich Anna, Lena und Lisa theoretisch in tausend E-Mail-Optins von mir eintragen, werden aber jeweils als nur ein Kontakt gezählt. Ziemlich smart, oder?😉
 

#2 E-Mail-Optins

 
Bloom (kostenpflichtig)
Als ich noch bei Mailchimp war, habe ich als E-Mail-Optin Bloom genutzt. Als Mitglied von Elegant Themes war das für mich kostenlos. (Die Mitgliedschaft kostet 89 Dollar pro Jahr.) Ich mochte es ganz gerne. Intuitiv zu bedienen, schier unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Hat zuverlässig funktioniert.
 
Layered Popups (kostenpflichtig)
Da jedoch Bloom und ConvertKit noch nicht miteinander interagiert haben, bin ich nach meinem Switch von Mailchimp zu ConvertKit zu Layered Popups gewechselt und hab es nicht bereut. Was sich mit diesem Plugin alles erstellen lässt, ist der Wahnsinn! Deiner Kreativität sind im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen gesetzt. Für 22 Dollar ist es auch deutlich günstiger als Bloom.
 
 

Tools für Blogger: Pinterest

 

Tailwind (kostenpflichtig)

Pinterest ist ja eine Sache für sich. Wohl kaum einer hat Lust, 30–50 Mal am Tag einen Pin abzusenden. Deshalb führte für mich kein Weg an einem Planungstool vorbei. Tailwind nutze ich vorwiegend, um Content von Dritten zu planen.
 

BoardBooster* (kostenpflichtig)

Eigener Content sollte immer wieder repinnt (und das Duplikat gelöscht) werden, deshalb bin ich damit mit Tailwind irgendwann an meine Grenzen gestoßen. Mit der Looping-Funktion von BoardBooster* ist das möglich. Deshalb ist BoardBooster* für mich mittlerweile die Nummer 1, wenn es um die Promotion des eigenen Contents auf Pinterest geht.
 

Tools für Blogger: Social Media

 

#1 Scheduling Tools

 

Hootsuite (kostenlos)

Angefangen habe ich mit Hootsuite. Damit habe ich die Beiträge für Twitter, Facebook und Instagram vorgeplant. Auch wenn sich viele über das User Interface von Hootsuite beschweren – ich kam damit immer gut zurecht.
 

SmarterQueue* (kostenpflichtig)

Allerdings war mir die Arbeit mit Hootsuite nach einiger Zeit zu uneffektiv. Will heißen: Evergreen-Social-Media-Beiträge wie eigene Blogartikel, Zitate, Tipps usw. muss man mit Hootsuite jedes Mal aufs Neue eingeben. Deshalb bin ich schließlich bei SmarterQueue* gelandet und bin nun restlos begeistert. Auch wenn die zur Zeit noch in der Beta-Phase sind und Taggen beispielsweise noch nicht geht, spart mir SmarterQueue* bereits jetzt so viele Stunden! Es ist super einfach in der Bedienung. Und für rund 20 Dollar pro Monat ist es zwar etwas teuer als Buffer, aber immer noch eine Riesenersparnis im Vergleich zu MeetEdgar, das ja im Grunde genauso funktioniert. Dicke Weiterempfehlung!
 

#2 Social Share Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Auch hier nutze ich das in der Mitgliedschaft von Elegant Themes inkludierte Plugin Monarch. Es setzt die Share Buttons genau dorthin, wo ich möchte: in die Sidebar, unter oder üben den Artikel, als Pop-up … Ich hatte noch niemals Probleme mit diesem Plugin (und das will bei mir was heißen!). Es macht, was es soll, und sieht dazu meiner Ansicht nach hübsch und minimalistisch aus.
 

#3 Social Follow Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Gleiches gilt für die Social Follow Buttons.
 

#4 Social-Media-Grafiken erstellen: Canva (kostenlos)

Canva. Canva. Und nochmals Canva. Als Nicht-Grafikdesignerin gibt es (für mich) nichts Besseres. Die kostenlose Variante reicht für den Anfang völlig aus. Später kannst du ggf. immer noch auf die Premium-Version switchen.
 

#5 Social-Media-Content sammeln: Pocket (kostenlos)

Spannende Blogartikel von all den anderen tollen Bloggern da draußen sammle ich mit Pocket, versehe sie mit Tags und pflege die Artikel, die ich auf meinen Social-Media-Kanälen teilen möchte, dann einmal im Monat in ein Scheduling Tool ein.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Schreiben)

 

#1 Schreibprogramme

 

Evernote (kostenlos)

Ich verwalte, erstelle und organisiere die Inhalte meines Blogs mit Evernote. Hier habe ich vor einiger Zeit bereits darüber gebloggt und bis heute habe ich dieses System beibehalten. Ich sammle in Evernote Ideen, schreibe meine Blogartikel und archiviere sie. Dafür reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Bloggerherz, was willst du mehr?
 

iBooks Author (kostenlos)

Ab einer gewissen Textlänge ist mir Evernote aber zu unübersichtlich. Deshalb schreibe ich Texte, die mehr strukturellen Aufwand erfordern, mit iBooks Author. Hier kannst du mit Kapiteln und Abschnitten arbeiten und deinen Text am Ende auch in ein E-Book-Format exportieren.
 

#2 Sprache

Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung kannst du heutzutage mit vielen kostenlosen Tools easypeasy selber checken.
 
Rechtschreibprüfung von Duden (kostenlos)
Perfekt für kürzere Text oder du gibst deinen Text einfach mehrere Male ein.
 
Blablameter (kostenlos)
Wie viel heiße Luft steckt in deinem Text? Überlege dir aber vorher gut, ob du das überhaupt wissen möchtest. 😉
 
Openthesaurus (kostenlos)
Wie sagt man noch …? Synonyme findest du bei Openthesaurus.
 
Hipster Ipsum (kostenlos)
Vergiss Lorem Ipsum. 😉 Falls ich mal einen Text Dummie brauche, ist Hipster Ipsum mein Mittel der Wahl.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Technik)

Ich bin keine Webdesignerin und habe von Technik nur bedingt Ahnung. Deshalb könnte dir auch nicht guten Gewissens Empfehlungen zu Themes und Plugins aussprechen.
 
 

Tools für Blogger: Organisation + Produktivität

 

#1 Evernote (kostenlos)

Das Organisations- und Produktivitätstool für mich schlechthin. Ich erstelle und plane mit Evernote nicht nur meine Blogartikel, sondern organisiere damit einfach alles, was mit meinem Blog zu tun hat.
 

#2 Asana (kostenlos)

Ich nutze sehr, sehr selten To-do-Listen. Doch wenn, dann gibt es nichts Besseres als Asana. Dieses kostenlose Tool ist mächtig und passt sich perfekt deinen indiviuduellen Bedürfnissen an. Zudem lässt es sich damit sehr gut im Team arbeiten.
 

#3 Momentum (kostenlos)

Sieht aus wie ein banaler Bildschirmschoner, ist aber so viel mehr. Jeden Morgen, wenn ich den Browser öffne, fragt mich Momentum nach meinem Fokus für den Tag. Es hilft mir wirklich, kurz in mich zu gehen und zu überlegen, was eigentlich die wichtigste Aufgabe des Tages ist, auf die ich mich fokussieren will.
 

#4 Zapier (kostenlose + kostenpflichtige Version)

Ok, das ist etwas, was ich leider noch nicht selbst getestet habe, aber sowas von auf meiner (imaginären) To-do-Liste steht. Mit Zapier kannst du zwei Apps miteinander verknüpfen und Regeln erstellen. Beispiel: „Wenn ich in Pocket einen Artikel mit dem Tag „Rezepte“ versehe, soll der Artikel in Evernote in dem Ordner „Rezepte – Ausprobieren“ gespeichert werden.“ Genial, oder? Je nach Anzahl der Apps, die du miteinander verbinden willst, kannst du Zapier kostenlos nutzen oder musst zahlen.
 

#5 Geräusche-Simulator (kostenlos)

Wenn es mir hin und wieder zu ruhig wird, muss Caféatmosphäre her. Das klappt wunderbar mit Coffitivity. Mein persönlicher kleiner Produktivitätsboost.
 
 

Tools für Blogger: Grafiken

 

#1 Bilddatenbanken (kostenlos)

Die Bilder für meine Blogartikel oder Social-Media-Posts schieße ich natürlich nicht selbst, sondern greife auf Bilddatenbanken zurück. Hier kannst du die Fotos bedenkenlos für Blog + Social-Media-Kanäle verwenden.
 
Canva (kostenlos)
 
Gratisography (kostenlos)
 
Splitshire (kostenlos)
 

#2 Bilder komprimieren (kostenlos)

Das Nonplusultra für Bildbearbeitung ist selbstverständlich Photoshop. Da ich durch dieses Programm bereits mehrere graue Haare bekommen habe, behelfe ich mir inzwischen anders. Ich bin keine Grafikdesignerin, deshalb muss es bei mir in der Hauptsache schnell und einfach gehen. Mit Tinypng kann ich Bilder ohne größeren Qualitätsverlust komprimieren.
 

#3 PDFs bearbeiten (kostenlos)

Alles, was mit PDFs zu tun, erledigst du schnell und einfach mit I❤︎PDF. Komprimieren, konvertieren, Seitenzahlen einfügen oder Dokumente mit Wasserzeichen versehen ist da im Nullkommanichts möglich.
 
 
Welche Tools nutzt du zum Bloggen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! 🙂

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