Ich habe es getan.

 

Ich habe mich für den Testversuch bei Tailwind angemeldet.

 

100 Pins werde ich nun probeweise via Tailwind planen und am Ende der Testphase entscheiden, ob die 10–15$ pro Monat gut investiertes Geld sind oder ob ich meine Pins wieder auf die konventionelle Art pinnen werde.

 

Was ist Tailwind?

 

Hast du schon von Tailwind gehört?

 

Falls nein: Tailwind ist ein Scheduling-Tool für Pinterest, mit dem du Pins planen kannst.

 

Tailwind vs. Buffer vs. BoardBooster

 

Zwar gibt es mittlerweile auch bei Buffer die Option, Pins im Voraus zu planen. Doch 100 Pins pro Monat sind für mich persönlich keine Option – am effektivsten ist Pinterest mit 10–20 Pins pro Tag.

Wer dieser Empfehlung folgen möchte, benötigt daher zwischen 300 und 600 Pins im Monat.

 

Für knapp 10$ Dollar monatlich (für ein Jahr im Voraus bezahlt) kannst du mit Tailwind unbegrenzt viele Pins im Voraus planen. Für 15$ pro Monat stehen dir immerhin 400 Pins zur Verfügung.

 

Ein anderes Planungstool für Pinterest ist BoardBooster.

 

Hier hat irgendwie mein Bauchgefühl nicht mitgespielt. Um BoardBooster zu testen, musst du bereits Kreditkarteninformationen hinterlegen. Falls du innerhalb eines Monats vergisst zu kündigen, wird die Kreditkarte belastet. (Und ich kenn mich ja …)

 

Selbst wenn BoardBooster etwas preiswerter ist als Tailwind (5$ monatlich für 500 Pins), mein erster Eindruck ist, dass ich lieber auf Tailwind setzen sollte.

 

Hier brauchst du für den Testversuch keine Zahlungsinformationen hinterlegen und deshalb nicht mit bösen Überraschungen am Ende des Monats zu rechnen.

Update: Inzwischen habe ich auch BoardBooster getestet und bin total begeistert von dem Tool. 

 

Warum ich meine Pins im Voraus planen möchte

 

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum ich meine Pins bei Pinterest überhaupt planen möchte. Reicht der konventionelle Weg nicht aus? Also App auf und repinnen?

 

Nein. Für mich nicht mehr.

 

Pinterest ist erst dann effektiv, wenn du
  • 10–20 Pins pro Tag pinnst
  • abends und vor allem am Wochenende pinnst

 

Mit zwei Kindern ist Pinterest für mich nur schwer zu vereinbaren. Abends und das Wochenende ist Familienzeit. Pinterest kommt daher in der Regel zu kurz. Dies spüre ich vor allem in den Ferien. Im August war ich zum Beispiel auf Pinterest kaum aktiv.

 

Ein Planungstool, das in meinen Familienzeiten das Pinnen für mich übernimmt, kommt daher wie gerufen.

 

Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Wie auf anderen sozialen Netzwerken vermarktest du deine Blogartikel auf Pinterest am besten dadurch, dass du einen Blogartikel mehrmals teilst. Das heißt bei Pinterest: einen Blogartikel mehrfach auf verschiedene Boards pinnst.

 

Schon mit meinen zwanzig Blogartikeln hab ich komplett den Überblick darüber verloren, welche Blogartikel ich inzwischen auf welche Boards gepinnt habe. Also schau ich jedes Mal aufs Neue nach … und das kostet Zeit.

 

Mit einem Planungstool wie Tailwind würde auch dieses Problem der Vergangenheit angehören. Hier kann ich einem hochgeladenen Pin verschiedene Boards zuweisen – und muss mir nie wieder darüber Gedanken machen, auf welche Boards ich meinen Blogartikel noch pinnen könnte. Das klingt ungeheuer effektiv.

 

Was ich mir durch Tailwind erhoffe

 

Durch Tailwind erhoffe ich mir
  • mehr Flexibilität (kein Pinnen mehr am Abend und am Wochenende)
  • mehr Effektivität (geringerer Zeitaufwand)
  • mehr Traffic auf meine Website
  • schnelleres Follower-Wachstum auf Pinterest

 

Kurzum: Das Planungstool Tailwind soll mein Pinterest-Marketing aufs nächste Level bringen. Wenn es das tatsächlich tut, werde ich mir das Tool zulegen.

 

Tailwind – der erste Eindruck

 

Die Anmeldung ist völlig unkompliziert. Zahlungsinformationen muss ich, wie gesagt, nicht hinterlegen.

 

Nach einem kleinen virtuellen Rundgang durch Tailwind werde ich auf ein knapp zehnminütiges Einführungsvideo verwiesen. Ich schaue es mir an und habe sofort den Eindruck, die Basics verstanden zu haben. Ich kann es kaum erwarten loszulegen.😃

 

Der Zeitplan

 

Auf Basis meiner Daten (ich musste Tailwind selbstverständlich den Zugriff auf mein Pinterest-Profil gestatten) hat das Tool bereits für mich optimale Zeitpunkte zum Pinnen errechnet (4–6 Slots pro Tag). Zusätzlich kann ich weitere Zeitpunkte festlegen, zu denen meine Pins veröffentlicht werden sollen.

 

Das wird mein fester Pin-Stundenplan sein. Pins, die ich zur Veröffentlichung plane, werden in diese festen Slots geschoben. Somit muss ich mir nur einmal Gedanken über optimale Zeitpunkte zum Pinnen machen. Auch das wirkt gut durchdacht!

 

Das Pinnen und Planen

 

Wie ich Pins in die Slots schiebe – das muss ich mir ein zweites Mal im Video angucken. Dann ist aber alles klar.

 

Der denkbar einfachste Weg ist mit einem Chrome-Add-on, das ich mir installieren muss.

 

Ich gehe auf meine Pinterest-Startseite und klicke auf das Tailwind-Add-on. Jetzt markiere ich – mit jeweils nur einem Klick – die Pins, die ich repinnen möchte und speichere sie ab.

 

Abgespeicherte Pins kann ich in einem Rutsch zur Veröffentlichung planen. Dazu muss ich nur noch die passenden Boards auswählen. Die Zeiten stehen ja schon fest.

 

Fazit

Ich bin begeistert. Nach einem zehnminütigen Einführungsvideo kann ich bereits mit den Basics loslegen und meine Pins zur Veröffentlichung planen.

 

Ich werde nun mehrere Tage 10–20 Pins planen und dann entscheiden, ob mir Tailwind das Geld wert ist oder nicht.

 

Hast du bereits Erfahrungen mit Planungstools für Pinterest gesammelt? Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Kommentar!

Übrigens: Willst du mit Pinterest dein Blog oder Business vermarkten, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hier geht’s zu meinem Pinterest-Strategie-Coaching.
 

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