Pssst … Geheim!

Ein wirklich cooles Pinterest-Feature ist die Möglichkeit, geheime Pinnwände zu erstellen.

Was sind geheime Boards?

  • Geheime Pinnwände sind nur für dich sichtbar.
  • Die Pins, die du auf deine geheime Pinnwand heftest, erscheinen weder im Start-Feed noch in den Sucherergebnissen.
  • Die Pinner, von denen du auf dein geheimes Board pinnst, werden nicht benachrichtigt.

Das klingt nicht nur unglaublich gut, das funktioniert auch einwandfrei! Nur zu: Teste mal, ob du meine geheimen Pinterest-Boards entdeckst … (Ich hoffe doch mal, nicht.😉)

Wie du ein geheimes Board erstellst

  • Du fährst mit der Maus oben rechts über dein Profilbild und klickst auf „mein Profil“. Jetzt hast du eine Übersicht über alle deine Pinnwände.
  • Dann klickst du links auf das große Feld „Pinnwand erstellen“, gibst einen Namen sowie eine Beschreibung für die Pinnwand ein und ordnest das Board einer Kategorie zu.
  • Du aktivierst die Option „Geheim“, indem du neben „Geheim“ auf „Ja“ klickst.
  • Schließlich klickst auf „Pinnwand erstellen“. Fertig! Nun bist du stolze Besitzerin eines geheimen Pinterest-Boards.😃

Wusstest du, dass du diese geheimen Pinterest-Boards hervorragend für dein Online Business nutzen kannst? Heute möchte ich dir fünf Möglichkeiten verraten, wie du mit geheimen Boards dein Pinterest-Profil aufs nächste Level hebst.

Wie du geheime Boards bei Pinterest für dein Online Business nutzt

 

1. Privates

Ein super Tipp, wie frau im Sommer nicht so schwitzt. Ein Geheimrezept gegen Hornhaut an den Füßen … Yeah. Diese Themen solltest du nicht unbedingt für alle sichtbar pinnen. Gleiches gilt für Sextipps oder Bilder von Ryan Gosling: Auf deinem Business-Pinterest-Account haben sie nichts verloren. (Ach, und falls du deinen ehemals privaten Pinterest-Account nun als dein Business-Account nutzt, solltest du diese Bilder löschen. Unbedingt!)

Zwei Accounts mit der Pinterest-App zu verwalten, ist bisher leider nur umständlich möglich. Während du in der Twitter-App mit nur zwei Klicks zwischen verschiedenen Accounts springen kannst, ist es bei der Pinterest-App um einiges aufwendiger. Unter „Einstellungen“ musst du dich erst einmal abmelden, um dich dann erneut für deinen Zweitaccount anzumelden …

Deshalb ist es nur verständlich, dass du deinen Business-Account auch für private Zwecke nutzen möchtest. Und grundsätzlich spricht auch nichts dagegen. Nur dann solltest du ebendiese Pins dort pinnen, wo sie niemand sieht und wo sie niemanden stören: auf einem geheimen Board.

„Aber was ist denn überhaupt noch privat, Alex? Hast du nicht auch Kaffeebilder und Wohnungseinrichtungen auf deinem Pinkbiz-Pinterest-Profil?“ 

Sehr gute Frage. Die Antwort darauf ist denkbar einfach: Privat (und damit Kandidat für ein geheimes Board) ist all das, was nicht zielgruppenrelevant ist. Wenn deine ideale Kundin ein Kaffeejunkie ist, sich Gedanken um ihre Homeoffice-Einrichtung macht, gerne frische Blumen im Haus hat und wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, sollte auch Kaffee, Wohungseinrichtung, Pflanzen und Mode Teil deiner Content-Strategie bei Pinterest sein.

Und ja: Deshalb pinne ich auch Kaffeebilder, Wohnungseinrichtung, Pflanzen und Mode auf meine öffentlichen Pinkbiz-Pinterest-Boards.😉

2. Content sammeln

Montags um neun Uhr zu pinnen macht bei Pinterest nur wenig Sinn. Wenn du (noch) kein Planungstool für Pinterest benutzt, kannst du deinen Content zumindest auf einem geheimen Board sammeln, um ihn dann zu sinnvolleren Zeiten (beispielsweise abends oder am Wochenende) zu teilen. Das geht schneller, als wenn du noch durch deinen Start-Feed scrollen musst, um nach relevanten Inhalten zu suchen.

3. Pinnwände vorbereiten

Boards, die weniger als zehn Pins haben, sehen ziemlich … leer aus. Einsam und verlassen. So, als wäre dir nichts mehr eingefallen. Oder als würdest du dir nicht die Mühe machen, sie mit nützlichem Content zu füllen. Ganz ehrlich? Leere Boards sehen nicht sehr professionell aus, und vor allem wenn du noch wenige Follower hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihnen jemand folgt.

Deshalb sollte deine Pinnwand unbedingt eine gewisse Anzahl an Pins haben, bevor du sie der Öffentlichkeit zugänglich machst. Mindestens zehn Pins sollten es schon sein. (Gerne aber mehr.)

Mit geheimen Boards kannst du Pinnwände gezielt für die Veröffentlichung vorbereiten: Solange deine Pinnwand nur eine Handvoll Pins hat, bleibt sie geheim. Sobald sie gefüllter aussieht, schaltest du sie auf öffentlich.

Keine Angst: Deine Follower werden in diesem Fall nicht mit einem Haufen Pins erschlagen. Da ihr Start-Feed chronologisch geordnet ist, werden sie die Pins, die du vor zwei Monaten auf dein damals noch geheimes Board gepinnt hast, sehr wahrscheinlich gar nicht erst zu Gesicht bekomen.

4. Kundenavatar

Siehst du sie vor dir – deine idealen Kundin?

Siehst du, welche Kleidung sie trägt? Was sie morgens frühstückt, wovon sie tagsüber träumt und in welchen Farben sie ihr Schlafzimmer eingerichtet hat?

Ein geheimes Pinterest-Board ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, deine ideale Kundin zum Leben zu erwecken. Wenn du die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche deiner idealen Kundin in konkreten Pins darstellst, wirst du ein klareres Bild über deine Zielgruppe haben und kannst sie noch direkter ansprechen.

5. (Geheime) Recherchen

Pinterest ist nicht nur ein großartiges Marketing-Tool, sondern auch eine mächtige Suchmaschine. Längst findest du dort nicht mehr nur Rezepte, Basteltipps oder Hochzeitsinspiration, sondern auch Content, der für dein eigenes Online Business relevant ist.

Was liegt da also näher, als Pinterest zu Recherchezwecken zu nutzen? (Mittlerweile nutze ich für bestimmte Themen Pinterest sogar noch vor Google.)

Nun gibt es zwei Gründe, deine Rechercheergebnisse nicht öffentlich zu präsentieren, sondern auf einem geheimen Board festzuhalten:

  • Das, was für dich von Bedeutung ist, muss nicht für deine Zielgruppe relevant sein. Wenn du Pinterest als Marketing-Tool nutzt, solltest du auch nur zielgruppenrelevanten Content öffentlich pinnen, und Content, der für deine Zielgruppe nicht relevant ist, auf ein geheimes Board packen.
  • Wenn du ein (neues) digitales Produkt entwickelst oder Inspiration für deinen nächsten Blogartikel suchst, sollen deine Follower ja vielleicht gar nicht erst von deinem nächsten Projekt erfahren.

Übrigens: Du kannst die Pins auf deinen geheimen Pinnwänden auch kommentieren. Nur du wirst diese Kommentare sehen können. (Doch Achtung: Solltest du das geheime Board irgendwann öffentlich machen wollen, werden auch diese Kommentare öffentlich!)

 

Welche peinlichen (oder nicht peinlichen) Dinge stellst du mit deinen geheimen Pinnwänden bei Pinterest an? Erzähl mal!

 

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