Stur lächeln und twittern, Freunde! Lächeln und twittern.

Stur lächeln und twittern, Freunde! Lächeln und twittern.

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade „Nenn mir einen Grund, warum du so gerne bei Twitter bist“, die von Tina Gallinaro initiiert wurde.
 
 
Morgens, halb acht, irgendwo in Deutschland.

Eine leicht gestresste, auf Grund ihrer Müdigkeit noch zombiehaft aussehende junge Frau versucht, ihre beiden Kinder für Kindergarten und Schule fertigzumachen. Sie packt Boxen, füllt Flaschen auf und motiviert zum Anziehen („Ja, natürlich beide Socken …“).

Endlich wird es Zeit zum Aufbruch:
„So, wir müssen los … in die Schule“, sagt die junge Frau zu ihrem Erstgeborenen.
„Aber das geht nicht“, wendet der Sohnemann ein. „Ich bin … schwer beschäftigt!“

Ja, ja, schon gut. Diese junge Frau – das bin ja ich.

Und wer mich kennt, weiß, dass ich in diesen, nennen wir sie mal „erzieherisch heiklen“, Situationen immer nur eins mache: stur lächeln und twittern.

Also schnapp ich mir das Handy, sende einen Tweet (von meinem geheimen, privaten Account, Sherlock 😉) und aus irgendwelchen mir unerfindlichen Gründen kommen die Kinder von selbst in den Flur geschlichen.

Zack, Problem gelöst.

Warum ich Twitter so liebe – Grund #1: Twitter hält den Familienfrieden aufrecht.

Twitter statt Rach

Apropos Familie. Wie haben wir vor Twitter eigentlich unsere Abende verbracht?

Ich kann mich gar nicht mehr so genau erinnern, aber wahrscheinlich haben wir die Kinder ins Bett gebracht und danach unseren Gehirnzellen genüsslich beim Sterben zugesehen, während Rach im Fernsehen irgendwelche Restaurants testete.

Das Leben mit Twitter sieht selbstverständlich anders aus. Auf Twitter tummeln sich bekanntlich gebildete Menschen, Künstler und Kreative.

Deshalb haben unsere Abende deutlich an Niveau zuglegt, seit wir sie mit Twitter füllen. Dank Twitter wissen wir zum Beispiel, wie ein Hai aussieht, wenn er auf ein Lego tritt …

wie jemand heißt, der DIN-A-4-Blätter scannt …

oder dass auch Ferkel einfach großartig zu Rihanna ihre Hüften kreisen können.

Warum ich Twitter so liebe – Grund #2: Twitter macht mich kluk.

Besser leben mit Schablonen

Übrigens: Der Tag, an dem ich von den Schablonen für Tweets gehört habe, hat mein Leben verändert.

Nicht weil ich plötzlich angefangen habe, richtig gute Tweets zu schreiben. (Nein, sie sind immer noch mies.) Sondern weil ich angefangen habe, Tweet-Vorlagen in die alltägliche Kommunikation mit meinen Mitmenschen zu integrieren.

„Ich gehe jetzt in den REWE.
Aus Gründen.“

ist übrigens genial, um den Ehemann verdutzt im Wohnzimmer stehen zu lassen. Auch die Sätze mit

„Und nun weiß ich auch nicht.“
„Frage für eine Freundin …“

oder

„Weil ich es kann!“

zu beenden, kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen, der gerne als … jemand Besonderes wahrgenommen werden möchte.

Warum ich Twitter so liebe – Grund #3: Twitter macht mich geheimnisvoll.
 

Freude schöner Langeweile

 
Apropos Geheimnis:

Was ich nach mehreren Jahren Twitter immer noch nicht ganz verstehe, ist, warum der Boring Tweeter nur zweihundertsiebenundfünzigtausend Follower hat, während POTUS über zehn Millionen Menschen folgen. Ich meine – kommt schon! Seine Tweets sind legendär:

 
Warum ich Twitter so liebe – Grund #4: Auf Twitter ist selbst Langeweile unterhaltsam.
 

Schönster Postbote im Kaukasus

 
Wer denkt, er kann es besser, wird schnell eines Besseren belehrt: Einen Gedanken in maximal 140 Zeichen auszudrücken, ist Schwerstarbeit. Wie viele grenzgenial komische Situationen ich aus Platzgründen nicht vertwittern konnte, erfüllt mich dann und wann mit tiefer Traurigkeit.

Wem es dennoch gelingt, dem ist ewiger Ruhm gewiss.

 
Im Grunde sind doch alle Twitterer Pinguine.

Sympathische, recht tolpatschige Wesen, die charmant durchs Leben watscheln, hin und wieder über einen anderen Pinguin stolpern und sogleich über ihre Missgeschicke schnabulieren – ich meine natürlich: twittern. Stur lächeln und twittern.

Egal, wie furchtbar mein Tag verläuft oder wie elend mir zu Mute ist – auf Twitter finde ich mit Sicherheit jemanden, dem es noch schlechter geht als mir. Das hat nichts mit Schadenfreude zu tun. Nein, nein, nein! Nur freut es mich wirklich sehr, dass es da draußen noch mehr Menschen gibt, die ein bisschen so sind wie ich:

 
Achso: Natürlich ist Twitter auch ein hervorragendes Social-Media-Marketing-Dings und macht auch Nachrichten-Zeugs. Aber das wussten wir ja alle schon längst.😉
 
 
Treibst du dich auch so gerne auf Twitter rum wie ich? Oder was ist dein Lieblings-Netzwerk? Lass uns unten weiterquatschen! 🙂
 

 

Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Retweets.

 

Eine Wissenschaft für sich.

 

Hast du als Twitter-Einsteigerin noch viele Fragezeichen in den Augen, wenn du an die Retweet-Funktion denkst, dann aufgepasst: Auf zehn der häufigsten Fragen zu Retweets bekommst du im heutigen Blogpost die Antworten.

 

Doch nochmal von vorn: Was sind Retweets?  

 

Retweets sind, so im Twitter-Support zu lesen, die Weiterleitung eines Tweets. Sie sind nichts Geringeres als das, was Twitter ausmacht: Über Retweets lassen sich Neuigkeiten in Minutenschnelle verbreiten.

 

So weit, so gut. Bist du bereit, tiefer in die Materie einzusteigen? Ich bin es.😉

 

#1 „Was soll ich retweeten?“ 

 

Du findest einen Tweet so gut, dass du ihn am liebsten selbst getwittert hättest? Dann ist es Zeit für einen Retweet!

 

Eine Information, die in einem Tweet geteilt wurde, ist für deine Zielgruppe relevant? Retweet!

 

Deine Blog-BFFs promoten ihren lesenswerten Blogartikel in einem Tweet? Retweet!

 

#2 „Wie oft soll ich retweeten?“ 

 

Alle freuen sich, wenn ihre Tweets weiterverbreitet werden. Sei großzügig und retweete jeden Tweet, den du für verbreitungswürdig hältst.

 

Doch sei dir dessen bewusst, dass Retweets nur eine von vielen Content-Möglichkeiten auf Twitter sind. Wenn du ausschließlich retweetest und keinen eigenen Content bringst, erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass du selbst nichts Gehaltvolles zu sagen hast.

 

Entscheidend ist, wie so oft, auch hier ein ausgewogenes Verhältnis von eigenem und fremdem Content.

 

#3 „Soll ich einen Tweet, den ich retweete, auch liken?“ 

 

Ein Like sagt: „Dieser Tweet gefällt mir.“ oder „Ich bin einverstanden.“ oder „Genau!“

 

Insofern macht es durchaus Sinn, einen Tweet, den du retweetest, auch zu liken. Damit drückst du aus, dass du den Tweet so gut findest, dass du ihn unbedingt weiterverbreiten möchtest.

 

Retweetest du, ohne zu liken, stellt sich bei deinen Followern möglicherweise die Frage, warum du etwas mit ihnen teilst, was dir selbst nicht gefällt.

 

#4 „Wie retweete ich eigentlich richtig?“ 

 

Twitter stellt dir verschiedene Möglichkeiten bereit, einen empfehlenswerten Tweet weiterzuverbreiten.

Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist vielmehr, was du mit deinem Retweet erreichen möchtest.

 

Manueller Retweet 

 

Du kopierst einen Tweet, den du mit deinen Followern teilen möchtest, fügst ihn in das Textfeld ein und schreibst „RT @Originalautor“ davor.

 

 

Wenn du auf einen Link, Blogartikel, eine Website o.Ä. einer Kollegin hinweisen möchtest, sind manuelle Retweets eine feine Sache – insbesondere weil du noch einen Kommentar („Lesenswerter Artikel! RT @Originalautor …“) oder eine Frage hinzufügen kannst.

 

Wenn es aber darum geht, einen Tweet in seinem exakten Wortlaut zu verbreiten – etwa, weil er schön pointiert formuliert ist – , solltest du lieber den automatischen Retweet wählen.

 

Automatischer Retweet

 

Du retweetest einen Tweet, indem du auf den Retweet-Button (zwei Pfeile) drückst.

 

Es öffnet sich ein Pop-up, in dem der Tweet und ein Kommentarfeld erscheinen.

 

 

Du lässt das Kommentarfeld leer und klickst auf „Retweeten“. Fertig.
Diese wohl schnellste Möglichkeit, einen Tweet weiterzuverbreiten, heißt „automatischer Retweet“ und sieht folgendermaßen aus:

 

Oder auch:

 

Vor allem, wenn es auf den exakten Wortlaut des Tweets ankommt, ist ein „automatischer Retweet“ empfehlenswert. Wenn du auf diese Weise retweetest und deine Follower den Tweet sehen und liken, kommen die Herzen auch dem Originalautor zugute.

 

Würdest du hier den „manuellen Retweet“ verwenden (RT @KiWiPfingsten Sinnvoll ist Vernetzung dann, wenn du in Austausch trittst, ohne Gegenleistung zu erwarten.), würde die Originalautorin des Tweets lediglich in der Mention (@KiWiPfingsten) erscheinen.

Sollte eine deiner Follower diesen Tweet liken, würde KiWi lediglich eine Nachricht bekommen, dass ein Tweet, in dem sie erwähnt wurde, geliket wurde. Ihr Originaltweet würde kein Herz bekommen.

 

Das wäre schade, und deshalb solltest du manuelle Retweets lieber für das Teilen von Links etc. reservieren.

 

Zitat

 

Noch relativ frisch ist die Möglichkeit, einen Tweet zu zitieren.

 

Dazu gehst du wie beim „automatischen Retweet“ vor und füllst das Kommentarfeld aus. Ein waschechtes Zitat sieht dann so aus:

 

 

Für Zitate gilt dasselbe wie für manuelle Retweets. Wird dein Zitat gelikt, kommt das Herz nur dir und nicht dem Originalautor zugute. Deshalb solltest du Tweets, bei denen es auf den exakten Wortlaut ankommt, lieber nicht zitieren.

 

Für die Weiterverbreitung eines Links, Artikels etc. sind Zitate eine schöne Möglichkeit.

 

#5 „Soll ich Retweets meiner Followings ausschalten?“ 

 

Wusstest du, dass du in deinen Einstellungen die Retweets einzelner Nutzer, denen du folgst, abschalten kannst? Das bedeutet, dass du die Tweets, die sie retweeten, nicht mehr in deiner Timeline angezeigt bekommst.

 

Um Retweets eines Users auszuschalten, gehst du auf sein Profil, klickst auf das Zahnradsymbol und wählst die Funktion „Retweets ausschalten“.

 

 

Von der „Retweets ausschalten“-Funktion solltest du allerdings nur sparsam Gebrauch machen.

 

Gerade durch Retweets wirst du auf Tweets und Accounts aufmerksam, die du sonst nicht auf dem Schirm gehabt hättest. Schaltest du Retweets der meisten deiner Followings ab, bleibst du in den engen Grenzen deiner Filterbubble.

 

Wenn du deine Timeline grundsätzlich als zu umfangreich empfindest, entfolge lieber einigen Accounts, als dass du die Retweets deiner Followings abstellst.

 

Wenn dich aber eine Handvoll User mit ihren Retweets nervt, dann nutze die Funktion. Dafür ist sie schließlich da.😉

 

#6 „Soll ich mich für Retweets meiner eigenen Tweets bedanken?“ 

 

Prima, dein eigener Tweet wurde retweetet! Nun hast du die Qual der Wahl:
  • Du machst gar nichts.
  • Du bedankst dich mit einer Mention à la „Vielen Dank für den Retweet, liebe @abc“.
  • Du wartest ab und bedankst dich bei mehreren Accounts auf einen Schlag à la „Vielen Dank für die Retweets, liebe @abc, @def, @ghi und @jkl.“
  • Quid pro quo: Du gehst auf das Profil deines Retweeters und retweetest einfach einen seiner Tweets. Aber achte bei dieser Variante unbedingt darauf, dass du wirklich auch einen seiner eigenen Tweets retweetest und nicht bloß einen seiner Retweets. Sonst erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass es keinen seiner eigenen Tweets gab, den du für teilenswert befunden hast.

 

Ob und, wenn ja, wie du dich für einen Retweet bedanken sollst – auf diese Frage gibt es kein Richtig oder Falsch. Entscheidend ist vielmehr, was in deiner Timeline üblich ist.

So ist es z.B. in gewissen Kreisen tatsächlich eher unüblich, sich für einen Retweet zu bedanken, sondern erst dann, wenn eine größe Anzahl an Tweets retweetet wurde. Die meisten Twitterer werden sich aber über ein ehrliches Danke freuen.

 

Jede Twitter-Bubble ist anders. Nehme dir deshalb die Zeit, die Gepflogenheiten deiner eigenen Twitter-Community kennenzulernen.

 

„Like niemals einen automatischen Retweet deines eigenen Tweets“

 

Abraten möchte ich dir allerdings davon, einen automatischen Retweet deines Tweets zu liken. Denn damit likest du gleichzeitig deinen eigenen Tweet, was bei Twitter wohl in jeder Timeline verpönt ist.

 

#7 „Kann ich einen Retweet wieder rückgängig machen?“ 

 

Na klar. Automatische Retweets machst du rückgängig, indem du erneut auf die zwei Pfeile drückst. Einen manuellen Retweet kannst du einfach löschen.

 

#8 „Wie oft kann ich retweeten?“ 

 

Es gibt sie: Tweets, die so gut sind, dass du sie am liebsten jeden Tag aufs Neue retweeten würdest. Mit automatischen Retweets geht das leider nicht. Du kannst ledlglich einmal auf die zwei Pfeile drücken.

 

#9 „Kann ich auch meine eigenen Tweets retweeten?“

 

Ja, auch das ist seit Neuestem möglich!

 

#10 „Soll ich retweeten, auch wenn ich nur wenige Follower habe?“

 

Unbedingt!

 

Zwar gewinnt ein Retweet mit wachsender Followerzahl an „Wert“ (in dem Sinne, dass er mehr Menschen erreicht). Das heißt aber nicht, dass du nicht retweeten sollst, wenn du „nur“ zwanzig Follower hast.

 

Ganz im Gegenteil. Als kleiner Twitter-Account solltest du unbedingt retweeten, weil
  • du durch Retweets wertvollen Content auf deine Startseite bringst
  • du dich mit Retweets bei deinen Influencern sichtbar machst
  • Retweets zu einem „sozialen Miteinander“ auf Twitter gehören
  • Retweets einen essentiellen Bestandteil einer durchdachten Twitter-Content-Strategie darstellen

 

Tipp zum Schluss: 

 

Egal, ob du bereits einen Twitter-Account für dein Business hast oder nicht: Lege dir einen (zusätzlichen) privaten/anonymen Twitter-Account zum Üben an. Hier kannst du die Twitter-Basics trainieren, an Einstellungen herumspielen und Umgangsformen und Gepflogenheiten testen.

 

So wirst du schon bald den Dreh raus haben.😉

Brennt dir eine weitere Frage zur Retweet-Funktion unter den Nägeln? Oder habe ich etwas Wichtiges vergessen?

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