Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Retweets.

 

Eine Wissenschaft für sich.

 

Hast du als Twitter-Einsteigerin noch viele Fragezeichen in den Augen, wenn du an die Retweet-Funktion denkst, dann aufgepasst: Auf zehn der häufigsten Fragen zu Retweets bekommst du im heutigen Blogpost die Antworten.

 

Doch nochmal von vorn: Was sind Retweets?  

 

Retweets sind, so im Twitter-Support zu lesen, die Weiterleitung eines Tweets. Sie sind nichts Geringeres als das, was Twitter ausmacht: Über Retweets lassen sich Neuigkeiten in Minutenschnelle verbreiten.

 

So weit, so gut. Bist du bereit, tiefer in die Materie einzusteigen? Ich bin es.😉

 

#1 „Was soll ich retweeten?“ 

 

Du findest einen Tweet so gut, dass du ihn am liebsten selbst getwittert hättest? Dann ist es Zeit für einen Retweet!

 

Eine Information, die in einem Tweet geteilt wurde, ist für deine Zielgruppe relevant? Retweet!

 

Deine Blog-BFFs promoten ihren lesenswerten Blogartikel in einem Tweet? Retweet!

 

#2 „Wie oft soll ich retweeten?“ 

 

Alle freuen sich, wenn ihre Tweets weiterverbreitet werden. Sei großzügig und retweete jeden Tweet, den du für verbreitungswürdig hältst.

 

Doch sei dir dessen bewusst, dass Retweets nur eine von vielen Content-Möglichkeiten auf Twitter sind. Wenn du ausschließlich retweetest und keinen eigenen Content bringst, erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass du selbst nichts Gehaltvolles zu sagen hast.

 

Entscheidend ist, wie so oft, auch hier ein ausgewogenes Verhältnis von eigenem und fremdem Content.

 

#3 „Soll ich einen Tweet, den ich retweete, auch liken?“ 

 

Ein Like sagt: „Dieser Tweet gefällt mir.“ oder „Ich bin einverstanden.“ oder „Genau!“

 

Insofern macht es durchaus Sinn, einen Tweet, den du retweetest, auch zu liken. Damit drückst du aus, dass du den Tweet so gut findest, dass du ihn unbedingt weiterverbreiten möchtest.

 

Retweetest du, ohne zu liken, stellt sich bei deinen Followern möglicherweise die Frage, warum du etwas mit ihnen teilst, was dir selbst nicht gefällt.

 

#4 „Wie retweete ich eigentlich richtig?“ 

 

Twitter stellt dir verschiedene Möglichkeiten bereit, einen empfehlenswerten Tweet weiterzuverbreiten.

Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist vielmehr, was du mit deinem Retweet erreichen möchtest.

 

Manueller Retweet 

 

Du kopierst einen Tweet, den du mit deinen Followern teilen möchtest, fügst ihn in das Textfeld ein und schreibst „RT @Originalautor“ davor.

 

 

Wenn du auf einen Link, Blogartikel, eine Website o.Ä. einer Kollegin hinweisen möchtest, sind manuelle Retweets eine feine Sache – insbesondere weil du noch einen Kommentar („Lesenswerter Artikel! RT @Originalautor …“) oder eine Frage hinzufügen kannst.

 

Wenn es aber darum geht, einen Tweet in seinem exakten Wortlaut zu verbreiten – etwa, weil er schön pointiert formuliert ist – , solltest du lieber den automatischen Retweet wählen.

 

Automatischer Retweet

 

Du retweetest einen Tweet, indem du auf den Retweet-Button (zwei Pfeile) drückst.

 

Es öffnet sich ein Pop-up, in dem der Tweet und ein Kommentarfeld erscheinen.

 

 

Du lässt das Kommentarfeld leer und klickst auf „Retweeten“. Fertig.
Diese wohl schnellste Möglichkeit, einen Tweet weiterzuverbreiten, heißt „automatischer Retweet“ und sieht folgendermaßen aus:

 

Oder auch:

 

Vor allem, wenn es auf den exakten Wortlaut des Tweets ankommt, ist ein „automatischer Retweet“ empfehlenswert. Wenn du auf diese Weise retweetest und deine Follower den Tweet sehen und liken, kommen die Herzen auch dem Originalautor zugute.

 

Würdest du hier den „manuellen Retweet“ verwenden (RT @KiWiPfingsten Sinnvoll ist Vernetzung dann, wenn du in Austausch trittst, ohne Gegenleistung zu erwarten.), würde die Originalautorin des Tweets lediglich in der Mention (@KiWiPfingsten) erscheinen.

Sollte eine deiner Follower diesen Tweet liken, würde KiWi lediglich eine Nachricht bekommen, dass ein Tweet, in dem sie erwähnt wurde, geliket wurde. Ihr Originaltweet würde kein Herz bekommen.

 

Das wäre schade, und deshalb solltest du manuelle Retweets lieber für das Teilen von Links etc. reservieren.

 

Zitat

 

Noch relativ frisch ist die Möglichkeit, einen Tweet zu zitieren.

 

Dazu gehst du wie beim „automatischen Retweet“ vor und füllst das Kommentarfeld aus. Ein waschechtes Zitat sieht dann so aus:

 

 

Für Zitate gilt dasselbe wie für manuelle Retweets. Wird dein Zitat gelikt, kommt das Herz nur dir und nicht dem Originalautor zugute. Deshalb solltest du Tweets, bei denen es auf den exakten Wortlaut ankommt, lieber nicht zitieren.

 

Für die Weiterverbreitung eines Links, Artikels etc. sind Zitate eine schöne Möglichkeit.

 

#5 „Soll ich Retweets meiner Followings ausschalten?“ 

 

Wusstest du, dass du in deinen Einstellungen die Retweets einzelner Nutzer, denen du folgst, abschalten kannst? Das bedeutet, dass du die Tweets, die sie retweeten, nicht mehr in deiner Timeline angezeigt bekommst.

 

Um Retweets eines Users auszuschalten, gehst du auf sein Profil, klickst auf das Zahnradsymbol und wählst die Funktion „Retweets ausschalten“.

 

 

Von der „Retweets ausschalten“-Funktion solltest du allerdings nur sparsam Gebrauch machen.

 

Gerade durch Retweets wirst du auf Tweets und Accounts aufmerksam, die du sonst nicht auf dem Schirm gehabt hättest. Schaltest du Retweets der meisten deiner Followings ab, bleibst du in den engen Grenzen deiner Filterbubble.

 

Wenn du deine Timeline grundsätzlich als zu umfangreich empfindest, entfolge lieber einigen Accounts, als dass du die Retweets deiner Followings abstellst.

 

Wenn dich aber eine Handvoll User mit ihren Retweets nervt, dann nutze die Funktion. Dafür ist sie schließlich da.😉

 

#6 „Soll ich mich für Retweets meiner eigenen Tweets bedanken?“ 

 

Prima, dein eigener Tweet wurde retweetet! Nun hast du die Qual der Wahl:
  • Du machst gar nichts.
  • Du bedankst dich mit einer Mention à la „Vielen Dank für den Retweet, liebe @abc“.
  • Du wartest ab und bedankst dich bei mehreren Accounts auf einen Schlag à la „Vielen Dank für die Retweets, liebe @abc, @def, @ghi und @jkl.“
  • Quid pro quo: Du gehst auf das Profil deines Retweeters und retweetest einfach einen seiner Tweets. Aber achte bei dieser Variante unbedingt darauf, dass du wirklich auch einen seiner eigenen Tweets retweetest und nicht bloß einen seiner Retweets. Sonst erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass es keinen seiner eigenen Tweets gab, den du für teilenswert befunden hast.

 

Ob und, wenn ja, wie du dich für einen Retweet bedanken sollst – auf diese Frage gibt es kein Richtig oder Falsch. Entscheidend ist vielmehr, was in deiner Timeline üblich ist.

So ist es z.B. in gewissen Kreisen tatsächlich eher unüblich, sich für einen Retweet zu bedanken, sondern erst dann, wenn eine größe Anzahl an Tweets retweetet wurde. Die meisten Twitterer werden sich aber über ein ehrliches Danke freuen.

 

Jede Twitter-Bubble ist anders. Nehme dir deshalb die Zeit, die Gepflogenheiten deiner eigenen Twitter-Community kennenzulernen.

 

„Like niemals einen automatischen Retweet deines eigenen Tweets“

 

Abraten möchte ich dir allerdings davon, einen automatischen Retweet deines Tweets zu liken. Denn damit likest du gleichzeitig deinen eigenen Tweet, was bei Twitter wohl in jeder Timeline verpönt ist.

 

#7 „Kann ich einen Retweet wieder rückgängig machen?“ 

 

Na klar. Automatische Retweets machst du rückgängig, indem du erneut auf die zwei Pfeile drückst. Einen manuellen Retweet kannst du einfach löschen.

 

#8 „Wie oft kann ich retweeten?“ 

 

Es gibt sie: Tweets, die so gut sind, dass du sie am liebsten jeden Tag aufs Neue retweeten würdest. Mit automatischen Retweets geht das leider nicht. Du kannst ledlglich einmal auf die zwei Pfeile drücken.

 

#9 „Kann ich auch meine eigenen Tweets retweeten?“

 

Ja, auch das ist seit Neuestem möglich!

 

#10 „Soll ich retweeten, auch wenn ich nur wenige Follower habe?“

 

Unbedingt!

 

Zwar gewinnt ein Retweet mit wachsender Followerzahl an „Wert“ (in dem Sinne, dass er mehr Menschen erreicht). Das heißt aber nicht, dass du nicht retweeten sollst, wenn du „nur“ zwanzig Follower hast.

 

Ganz im Gegenteil. Als kleiner Twitter-Account solltest du unbedingt retweeten, weil
  • du durch Retweets wertvollen Content auf deine Startseite bringst
  • du dich mit Retweets bei deinen Influencern sichtbar machst
  • Retweets zu einem „sozialen Miteinander“ auf Twitter gehören
  • Retweets einen essentiellen Bestandteil einer durchdachten Twitter-Content-Strategie darstellen

 

Tipp zum Schluss: 

 

Egal, ob du bereits einen Twitter-Account für dein Business hast oder nicht: Lege dir einen (zusätzlichen) privaten/anonymen Twitter-Account zum Üben an. Hier kannst du die Twitter-Basics trainieren, an Einstellungen herumspielen und Umgangsformen und Gepflogenheiten testen.

 

So wirst du schon bald den Dreh raus haben.😉

Brennt dir eine weitere Frage zur Retweet-Funktion unter den Nägeln? Oder habe ich etwas Wichtiges vergessen?

10 Instagram-Accounts, denen du folgen solltest

10 Instagram-Accounts, denen du folgen solltest

Von quietschbunt über vegan zu märchenhaft und stylisch – heute möchte ich dir zehn meiner absoluten Lieblings-Instagram-Accounts vorstellen. Zum folgen, inspirieren lassen und lieb haben.😉

#1 ONLINE BUSINESS

Was soll ich bloß auf Instagram posten, wenn ich eine Dienstleistung verkaufe?

 

Wenn du dir diese Frage stellst, solltest du Caitlin Bachers Feed genau unter die Lupe nehmen. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie Caitlin es schafft, mit so simplen Motiven wie Stiften, Büroklammern oder Briefumschlägen Geschichten über ihr Business zu erzählen oder hilfreiche Business-Tipps zu geben.

 

Übrigens: Ihr Instagram-Feed ist mindestens genauso quietschbunt wie ihr Blog!😃

#2 MINIMALISMUS

Einen völlig andere Optik hat Stephanie Gilberts Feed. Wie Caitlin ist auch Steph eine erfolgreiche Business-Lady. Ich liebe ihren Instagram-Feed aber vor allem deshalb, weil er so minimalistisch und stylisch ist.

#3 HÄNDE

Ein Feed, in dem nur Hände zu sehen sind? Warum nicht!😉

#4 DIY

Wer auf zarte Bilder in pastelligen Tönen steht, wird sich an Carolines Feed erfreuen, bei dem es vor allem ums Selbermachen geht.

#5 REISEN

Wenn du etwas Urlaubsfeeling im verregneten Sommer brauchst, solltest du dir Carinas Feed nicht entgehen lassen. Die digitale Nomadin versorgt dich dort mit traumhaften Bildern ihrer Reisen.

 

Doch Vorsicht: absolute Ansteckungsgefahr.😉

#6 FOTOGRAFIE

Ich liebe die Ästhetik von Saskias Fotos.

Die Porträt- und Hochzeitsfotografin schafft es, mit absolut jedem Bild eine kleine Geschichte zu erzählen. Ihren in dunkeln Farben gehaltenen, märchenhaften Feed solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.

#7 LIFESTYLE & KIDS

Nadine teilt auf ihrem Instagram-Feed herzallerliebste Dinge aus ihrem Leben. Ob Interior, Rezepte oder (Auschnitte ihrer) Familie – ihre quadratischen Schnipsel sind immer eins: absolut stylisch.

#8 INTERIOR

Apropos Interior: Wenn du wissen möchtest, wie das Leben in einem alten Haus aussieht, dann guck unbedingt mal bei Wunderblumen vorbei. Neben Einrichtungsinspiration findest du in diesem Instagram-Feed auch gaaaanz viel Natur und bunte Blumen. Traumhaft schön.

#9 VEGAN

Massig Inspiration für pflanzenbasierte Ernährung gibt es auf Danas buntem, fröhlichen Feed. Läuft dir nicht bei jedem einzelnen Bild das Wasser im Mund zusammen?😃

#10 PAPETERIE

Ich liebe, liebe, liebe die Karten und Blöcke des Odernichtoderdoch-Shops. Auch ihr Feed lädt zum In-Sprüche-Stöbern und Tagträumen ein. I like.

Welche sind deine allerliebsten Instagram-Accounts? Lass uns unten weiterquatschen.😃

So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

Dieser Herz-Button bei Pinterest – was soll das Ding eigentlich?

 

Kommt dir diese Frage bekannt vor?

 

Mir schon.😉

 

Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte ich haargenau diese Frage stellen können. Wozu die Herzen bei Instagram oder Twitter gut sind – das ist ziemlich naheliegend. Aber bei Pinterest? Das hatte sich mir irgendwie nie erschlossen.

 

Schon klar: Mit einem Herz drücke ich aus, dass mir ein Pin gefällt. Aber: Wenn ich einen Pin repinne, heißt es doch nichts anderes … ?! Warum zum Kuckuck muss ich dann noch zusätzlich Herzen verteilen?

 

Irgendwie, so mein Eindruck, wird das Pinterest-Herz chronisch vernachlässigt. Kaum jemand bloggt darüber. Und viele Pinterest-Accounts nutzen es auch nicht wirklich.

 

Bis vor Kurzem hatte ich bei „Gefällt mir“ auch nur eine traurige „5“ stehen … Und das auch nur, weil ich dachte, dass „5“ immerhin besser als „0“ aussieht.😉

 

Inzwischen habe ich aber viel übers Pinterest-Herz recherchiert, nachgedacht und ein bisschen herumexperimentiert und arbeite nun sehr gerne damit.

 

Heute will ich dir vier Möglichkeiten vorstellen, wie du den Herz-Button bei Pinterest für dein Online Business nutzt.

 

1. Aufmerksamkeit wecken

 

Ich bin kein großer Fan davon, Accounts nur deshalb zu folgen, damit sie mir zurückfolgen. Ich folge denjenigen, deren Inhalte mich interessieren. Punkt.

 

Mag sein, dass meine Followerzahlen so langsamer wachsen, als wenn ich jeden Tag 100 neuen Usern folgen würde. Aber das ist es mir wert. Ich möchte langfristig Spaß an den sozialen Netzwerken haben. Daher sollen meine Start-Feeds nur das enthalten, was mich zu 100% interessiert.

 

Zudem ist Pinterest in dieser Hinsicht anders als zum Beispiel Twitter. Während du bei Twitter deine Followings (das sind die Profile, denen du folgst) über Listen verwalten kannst und so grundsätzlich auch über eine hohe Followings-Zahl den Überblick behältst, kannst du bei Pinterest die Accounts, denen du folgst, nicht wirklich managen. Das heißt, dass du die Pins aller Accounts, denen du folgst, in deinem Start-Feed siehst.

 

„Das ist ja schön und gut, Alex, aber wie bekomme ich die Menschen auf Pinterest sonst dazu, mir zu folgen?“ 

 

Jupp. Hier kommt das Pinterest-Herz ins Spiel.

 

Statt also immer wieder neuen Accounts zu folgen, in der Hoffnung, dass sie dir zurückfolgen, kannst du deine Zielgruppe einfach mit dem Herz auf dich aufmerksam machen.

 

Und das geht so: Gehe auf das Profil deines Influencers. Dich interessieren nicht die Menschen, denen er folgt, sondern die Menschen, die ihm folgen. In der Regel werden seine Follower die Follower sein, die auch du gerne hättest. Hab ich Recht?

 

Nun gehe die Profile durch und verteile großzügig Herzen. Ich herze nur das, was mir wirklich gefällt, und finde in den meisten Accounts Pins, denen ich ein Herz schenken kann.

 

Noch einen „Beweis“ gefällig? Guck dir mal diese großen Accounts an:

 

Myan Duong hat fast eine halbe Million Follower, folgt aber selbst noch nicht mal 500 Accounts. D.h. sie spielt das Folgen-/Entfolgen-Spiel definitiv nicht, sondern pinnt unglaublich viel (76k Pins!) und verteilt auch großzügig Herzen (2,7k).

 

Pinterest Myan Duong | www.pinkbiz.de

 

Ein ähnliches Bild findet sich auch bei Sarah Kieffer vom Vanilla Bean Blog. Sie hat über eine Viertel Million Follower, folgt selbst noch nicht mal tausend. Auch sie pinnt viel (über 50k Pins) und verteilt großzügig Herzen (sogar über 12k!).

 

Sarah Kieffer | Vanilla Bean Blog | www.pinkbiz.de

 

Auch Mandy von A Girl, Obsessed folgt nur 41 Accounts, während sie über 23k Follower hat. Auch sie hat bereits eine Menge gepinnt (fast 20k) und viele „Gefällt mir“s (1,2k).

 

Mandy | A Girl, Obsessed | www.pinkbiz.de

 

Wie du an den „großen“ Accounts siehst, brauchst du dieses doofe Folgen/Entfolgen-Spiel nicht zu spielen, wenn du nicht willst. Die Kombination aus viel Pinnen und Liken kann ebenfalls eine Strategie sein, die aufgeht!

 

2. Als „Diverses“ 

 

Manchmal stoße ich auf interessante Pins, die nicht so recht auf meine Boards passen.

 

Das können Themen sein, die ich nicht durch meine Boards abdecken möchte, weil sie für meine Zielgruppe nicht soooo relevant sind. Oder Themen, bei denen ich noch hin- und herüberlege, ob sie Teil meiner Pinterest-Strategie sein sollten. Oder – ja, ich gebe es zu – auch mal lustige Sprüche oder Katzenbilder.😉

 

Cute but psycho | Pinterest | www.pinkbiz.de

 

Jedesmal wenn du denkst: „Hmmm … Klasse, aber passt irgendwie nicht zum Rest…“, kannst du auch einfach ein Herz verteilen.

 

So hältst du deine Boards und die Start-Feeds deiner Follower schön clean, verlierst aber den Pin nicht aus dem Sinn.

 

3. Content sammeln für günstigere Zeiten

 

Wenn du gerne montags früh um sieben bei Pinterest abhängst, macht es leider nicht sehr viel Sinn zu pinnen. Nutzt du deinen Pinterest-Account privat, kann es dir natürlich völlig egal sein. Möchtest du aber das Optimum aus deinen Pins und Repins herausholen, solltest du vor allem abends und/oder am Wochenende pinnen.

 

Doch zum Glück gibt es für dieses Problem ja das Herz.😉

 

Denn bevor du das Potential der Pins verschenkst, weil du sie zu einer ungünstigen Zeit repinnst, kannst du sie einfach mit einem Herz versehen und später – zu einer günstigeren Zeit – auf eins deiner Boards „offiziell“ repinnen.

 

4. Unperfekte Pins merken

 

Wusstest du, dass die idealen Maße für Pins 735x1100px sind? Nach oben sind dir sogar keine Grenzen gesetzt: Pinterest beschränkt die Höhe deine Pins nicht.

 

Vertikale Bilder stechen nicht nur aus der Masse heraus, sie performen auch besser: Sie werden öfter gelikt und repinnt als horizontale.

 

Was das Format angeht, bin ich in der Regel streng und repinne ausschließlich vertikale Pins.

 

Was ist aber, wenn du einen horizontalen Pin merken möchtest?

 

Hier kommt wieder das Herz ins Spiel. Sollte ein Pin deinen grafischen Ansprüchen nicht genügen, aber so gut sein, dass du ihn unbedingt merken möchtest, versiehst du ihn mit einem Herz.

 

So taucht er im Start-Feed deiner Follower nicht auf, ist aber gleichzeitig bei deinen „Gefällt mir“s dabei.

 

Entscheide dich!

 

So toll es ist, so viele Möglichkeiten mit dem Herz zu haben – du solltest dich für ein bis zwei Möglichkeit entscheiden (und die restlichen Funktionen evtl. mit den geheimen Boards lösen).

 

Denn sonst hast du eine recht unübersichtliche „Gefällt mir“-Abteilung, die – je nachdem, wie exzessiv du deine Herzen verteilst – irgendwann keinen Spaß mehr macht.

 

Was du sonst noch über das Pinterest-Herz wissen solltest

• Dein Herz ist nicht in Stein gemeißelt. Jeden Pin, den du herzt, kannst du auch wieder „entherzen“, indem du auf „Gefällt mir nicht mehr“ klickst.

Pinterest Herz | www.pinkbiz.de

• Pins, die du bereits auf eine deiner Pinnwände geheftet hast, kannst du nicht mehr liken. Siehst du, wie auf meinem Pin das Herz fehlt?

Pinterest Herz Button | www.pinkbiz.de

• Du kannst max. 100 000 Pins liken (Quelle)

Jetzt bin ich gespannt, von dir zu hören!

 

Nutzt du das Herz bei Pinterest auch für dein (Online) Business oder fristet es ein jämmerliches Dasein? 😉

 

Lass uns unten weiterquatschen!
Geheime Pinnwände bei Pinterest

Geheime Pinnwände bei Pinterest

Pssst … Geheim!

Ein wirklich cooles Pinterest-Feature ist die Möglichkeit, geheime Pinnwände zu erstellen.

Was sind geheime Boards?

  • Geheime Pinnwände sind nur für dich sichtbar.
  • Die Pins, die du auf deine geheime Pinnwand heftest, erscheinen weder im Start-Feed noch in den Sucherergebnissen.
  • Die Pinner, von denen du auf dein geheimes Board pinnst, werden nicht benachrichtigt.

Das klingt nicht nur unglaublich gut, das funktioniert auch einwandfrei! Nur zu: Teste mal, ob du meine geheimen Pinterest-Boards entdeckst … (Ich hoffe doch mal, nicht.😉)

Wie du ein geheimes Board erstellst

  • Du fährst mit der Maus oben rechts über dein Profilbild und klickst auf „mein Profil“. Jetzt hast du eine Übersicht über alle deine Pinnwände.
  • Dann klickst du links auf das große Feld „Pinnwand erstellen“, gibst einen Namen sowie eine Beschreibung für die Pinnwand ein und ordnest das Board einer Kategorie zu.
  • Du aktivierst die Option „Geheim“, indem du neben „Geheim“ auf „Ja“ klickst.
  • Schließlich klickst auf „Pinnwand erstellen“. Fertig! Nun bist du stolze Besitzerin eines geheimen Pinterest-Boards.😃

Wusstest du, dass du diese geheimen Pinterest-Boards hervorragend für dein Online Business nutzen kannst? Heute möchte ich dir fünf Möglichkeiten verraten, wie du mit geheimen Boards dein Pinterest-Profil aufs nächste Level hebst.

Wie du geheime Boards bei Pinterest für dein Online Business nutzt

 

1. Privates

Ein super Tipp, wie frau im Sommer nicht so schwitzt. Ein Geheimrezept gegen Hornhaut an den Füßen … Yeah. Diese Themen solltest du nicht unbedingt für alle sichtbar pinnen. Gleiches gilt für Sextipps oder Bilder von Ryan Gosling: Auf deinem Business-Pinterest-Account haben sie nichts verloren. (Ach, und falls du deinen ehemals privaten Pinterest-Account nun als dein Business-Account nutzt, solltest du diese Bilder löschen. Unbedingt!)

Zwei Accounts mit der Pinterest-App zu verwalten, ist bisher leider nur umständlich möglich. Während du in der Twitter-App mit nur zwei Klicks zwischen verschiedenen Accounts springen kannst, ist es bei der Pinterest-App um einiges aufwendiger. Unter „Einstellungen“ musst du dich erst einmal abmelden, um dich dann erneut für deinen Zweitaccount anzumelden …

Deshalb ist es nur verständlich, dass du deinen Business-Account auch für private Zwecke nutzen möchtest. Und grundsätzlich spricht auch nichts dagegen. Nur dann solltest du ebendiese Pins dort pinnen, wo sie niemand sieht und wo sie niemanden stören: auf einem geheimen Board.

„Aber was ist denn überhaupt noch privat, Alex? Hast du nicht auch Kaffeebilder und Wohnungseinrichtungen auf deinem Pinkbiz-Pinterest-Profil?“ 

Sehr gute Frage. Die Antwort darauf ist denkbar einfach: Privat (und damit Kandidat für ein geheimes Board) ist all das, was nicht zielgruppenrelevant ist. Wenn deine ideale Kundin ein Kaffeejunkie ist, sich Gedanken um ihre Homeoffice-Einrichtung macht, gerne frische Blumen im Haus hat und wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, sollte auch Kaffee, Wohungseinrichtung, Pflanzen und Mode Teil deiner Content-Strategie bei Pinterest sein.

Und ja: Deshalb pinne ich auch Kaffeebilder, Wohnungseinrichtung, Pflanzen und Mode auf meine öffentlichen Pinkbiz-Pinterest-Boards.😉

2. Content sammeln

Montags um neun Uhr zu pinnen macht bei Pinterest nur wenig Sinn. Wenn du (noch) kein Planungstool für Pinterest benutzt, kannst du deinen Content zumindest auf einem geheimen Board sammeln, um ihn dann zu sinnvolleren Zeiten (beispielsweise abends oder am Wochenende) zu teilen. Das geht schneller, als wenn du noch durch deinen Start-Feed scrollen musst, um nach relevanten Inhalten zu suchen.

3. Pinnwände vorbereiten

Boards, die weniger als zehn Pins haben, sehen ziemlich … leer aus. Einsam und verlassen. So, als wäre dir nichts mehr eingefallen. Oder als würdest du dir nicht die Mühe machen, sie mit nützlichem Content zu füllen. Ganz ehrlich? Leere Boards sehen nicht sehr professionell aus, und vor allem wenn du noch wenige Follower hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihnen jemand folgt.

Deshalb sollte deine Pinnwand unbedingt eine gewisse Anzahl an Pins haben, bevor du sie der Öffentlichkeit zugänglich machst. Mindestens zehn Pins sollten es schon sein. (Gerne aber mehr.)

Mit geheimen Boards kannst du Pinnwände gezielt für die Veröffentlichung vorbereiten: Solange deine Pinnwand nur eine Handvoll Pins hat, bleibt sie geheim. Sobald sie gefüllter aussieht, schaltest du sie auf öffentlich.

Keine Angst: Deine Follower werden in diesem Fall nicht mit einem Haufen Pins erschlagen. Da ihr Start-Feed chronologisch geordnet ist, werden sie die Pins, die du vor zwei Monaten auf dein damals noch geheimes Board gepinnt hast, sehr wahrscheinlich gar nicht erst zu Gesicht bekomen.

4. Kundenavatar

Siehst du sie vor dir – deine idealen Kundin?

Siehst du, welche Kleidung sie trägt? Was sie morgens frühstückt, wovon sie tagsüber träumt und in welchen Farben sie ihr Schlafzimmer eingerichtet hat?

Ein geheimes Pinterest-Board ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, deine ideale Kundin zum Leben zu erwecken. Wenn du die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche deiner idealen Kundin in konkreten Pins darstellst, wirst du ein klareres Bild über deine Zielgruppe haben und kannst sie noch direkter ansprechen.

5. (Geheime) Recherchen

Pinterest ist nicht nur ein großartiges Marketing-Tool, sondern auch eine mächtige Suchmaschine. Längst findest du dort nicht mehr nur Rezepte, Basteltipps oder Hochzeitsinspiration, sondern auch Content, der für dein eigenes Online Business relevant ist.

Was liegt da also näher, als Pinterest zu Recherchezwecken zu nutzen? (Mittlerweile nutze ich für bestimmte Themen Pinterest sogar noch vor Google.)

Nun gibt es zwei Gründe, deine Rechercheergebnisse nicht öffentlich zu präsentieren, sondern auf einem geheimen Board festzuhalten:

  • Das, was für dich von Bedeutung ist, muss nicht für deine Zielgruppe relevant sein. Wenn du Pinterest als Marketing-Tool nutzt, solltest du auch nur zielgruppenrelevanten Content öffentlich pinnen, und Content, der für deine Zielgruppe nicht relevant ist, auf ein geheimes Board packen.
  • Wenn du ein (neues) digitales Produkt entwickelst oder Inspiration für deinen nächsten Blogartikel suchst, sollen deine Follower ja vielleicht gar nicht erst von deinem nächsten Projekt erfahren.

Übrigens: Du kannst die Pins auf deinen geheimen Pinnwänden auch kommentieren. Nur du wirst diese Kommentare sehen können. (Doch Achtung: Solltest du das geheime Board irgendwann öffentlich machen wollen, werden auch diese Kommentare öffentlich!)

 

Welche peinlichen (oder nicht peinlichen) Dinge stellst du mit deinen geheimen Pinnwänden bei Pinterest an? Erzähl mal!

 

Social-Media-Marketing für Leute, die eigentlich keine Zeit dafür haben

Social-Media-Marketing für Leute, die eigentlich keine Zeit dafür haben

Social-Media-Marketing ist zeitraubend.
Social-Media-Marketing kostet Geld.
Social-Media-Marketing ist stressig.
Social-Media-Marketing macht keinen Spaß.

 

Glaubst du das auch?

 

Dann sehen deine Social-Media-Aktivitäten möglicherweise so aus: Du setzt dich morgens an den PC und checkst als erstes deine sieben Social-Media-Accounts. Du likest hier und favst da. Du hinterlässt eine Reply auf Twitter, repinnst ein Zitat auf Pinterst, kommentierst ein Bild auf Facebook und ein Video auf YouTube. Ehe du es dich versiehst, sind zwei Stunden vergangen und du hast immer noch nichts Eigenes gepostet. Spätestens jetzt stehst du unter Druck: Was zum Kuckuck sollst du bloß teilen, twittern oder pinnen? Du teilst einen Artikel, den du zufällig noch in einem geöffneten Tab entdeckt hast, und atmest durch. Puh. Für heute reicht das mit diesem Social-Media-Marketing.

 

Wenn dir das auch nur ansatzweise bekannt vorkommt, dann spitz jetzt deine Ohren. Beziehungsweise deine Augen.😉
Denn heute möchte ich dir zeigen, wie du deine Social-Media-Kanäle pflegst, wenn du
  • nur wenig Zeit hast (haben wir das nicht alle?!)
  • kein Geld ausgeben willst
  • und dabei völlig entspannt bleiben möchtest
Klingt gut? Dann los!

1. Konzentriere dich auf wenige Social-Media-Kanäle

Wenn du erst mit deinem Online Business gestartet bist, sind sieben Social-Media-Kanäle definitv zu viel. Auch sechs, fünf und sogar noch vier Social-Media-Kanäle werden dich bei deinem Business-Start überfordern.
Für den Anfang gilt: Qualität vor Quantität. Oder auch: Klasse statt Masse.
Sieben ungepflegte Social-Media-Kanäle, die du nur unregelmäßig mit Content fütterst und die nicht mehr als eine Handvoll Follower haben, schaden dir eher, als dass sie nutzen.
Ein oder zwei Social-Media-Kanäle reichen für den Anfang aus. Vollkommen.
Um den idealen Social-Media-Kanal für deinen Start auszuwählen, können dir die Antworten auf folgende Fragen helfen:
  • Wo treibt sich deine Zielgruppe rum?
  • Welcher Kanal liegt dir am meisten und macht dir dazu noch Spaß?
  • Wo hast du bereits eigene Erfahrungen gesammelt? (Was hast du zum Beispiel selbst bereits privat genutzt?)
Sich am Anfang für einen, maximal zwei Social-Media-Kanäle zu entscheiden hat einen entscheidenden Vorteil: Du kannst ihm nicht nur deine gesamte Zeit und Energie widmen, sondern dich auch ganz gezielt in diesem Bereich weiterbilden. Bringe für diesen Social-Media-Kanal in Erfahrung,
  • wie du dein Profil optimierst
  • mit welchen Strategien du dein Following vergrößerst
  • welcher Content bei deiner Zielgruppe am besten ankommt
  • zu welchen Zeiten und wie oft du idealerweise postest und
  • welche Größe die Bilder, die du uploadest, haben sollten
Erst wenn du dich auf diesem Kanal wie ein Fisch im Wasser fühlst (oder zumindest nicht untergehst), kannst du einen weiteren Social-Media-Kanal hinzunehmen. (Und dann noch einen und noch einen … Du verstehst?)
Wenn du etwa 4–6 Wochen pro Social-Media-Kanal zum Kennenlernen und Orientieren einplanst, bist du auf der sicheren Seite. Ja, selbst wenn du das Netzwerk früher intensiv privat genutzt hast und die Basics kennst, ist es eine gute Idee, sich diese Zeit zu lassen. Social Media für Kommunikation mit Freunden zu nutzen ist das eine, Social Media zu Marketingzwecken etwas völlig anderes.

2. Entwickle eine Content-Strategie

Bevor du auch nur irgendetwas postest, brauchst du eine Content-Strategie. Denn natürlich solltest du nicht Bilder vom 70. Geburtstag deiner Tante Gerda posten, sondern ausschließlich Content, der relevant und nützlich für deine Zielgruppe ist.

Ja, selbst wenn du in Status-Updates persönliche Informationen über dich preisgibst, sollten diese doch immer auch in Bezug auf deine Zielgruppe ausgewählt werden. Es geht also nicht darum, welcher Content dir gefällt und dir bei deinem Problem hilft (außer du bist deine eigene Zielgruppe), sondern darum, was für deine Zielgruppe informativ oder unterhaltsam ist. Überlege dir daher gut, welchen Content du auf deinen Social-Media-Kanälen teilen möchtest.

 

Wenn du einen Wunschkundenavatar erstellt hast, weißt du im Übrigen genau, was deine Zielgruppe braucht, wofür sie sich interessiert und wo ihr Schuh drückt. Dieses Wissens kannst du bei deinem Social-Media-Marketing aufgreifen.

 

Grundsätzlich kommen folgende Arten von Content für deine Zielgruppe infrage:
  • deine eigenen Blogartikel
  • Artikel von anderen Bloggern, aus anderen Magazinen etc.
  • Status-Updates (Persönliches)
  • Bilder
  • Zitate
  • witzige Sprüche (sparsam)
  • GIFs (sehr sparsam)
  • saisonaler Content („Frohe Ostern“, „Rutscht gut ins neue Jahr“)
  • Promoten eigener Produkte, Dienstleistungen
Was du zusätzlich beachten sollstest:
  • Konsistenz: Versuche, von Beginn an eine klare Linie zu fahren.
  • Pareto-Prinzip: Richte deine Content-Strategie nach der 80/20-Regel aus. 20% deiner Inhalte sollten sich um dich und deine Angebote drehen. 80% um die Inhalte anderer.
  • Netzwerkspezifischer Content: Jeder Kanal hat seine eigenen Regeln. Was auf dem einen Kanal gut ankommt, geht auf dem anderen vielleicht unter. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass du dir die Zeit gibst, die du brauchst, um einen Kanal richtig gut kennenzulernen.
Der Vorteil einer Content-Strategie ist nicht nur, dass du damit zielgruppen- und netzwerkspezifsch postest, sondern dass du dir auch nicht jeden Tag aufs Neue den Kopf über Inhalte zerbrechen musst.

3. Sammel deinen Content

Nachdem du für dich geklärt hast, welche Kanäle du bedienen möchtest und was überhaupt nützlicher und relevanter Content für deine Zielgruppe ist, kann’s losgehen.

 

Jetzt kannst du anfangen, diesen Content konsequent zu sammeln. Das hört sich aufwendiger an, als es ist.

 

Wenn du andere Blogs liest und deinen Influencern auf den sozialen Netzwerken folgst, wirst du ganz automatisch über interessante Blogartikel für deine Zielgruppe stolpern. Gleiches gilt, wenn du für dich selbst zu einem Thema recherchierst, in dem du dich weiterbilden möchtest. Im Grunde kannst du alle Texte, Bilder und Zitate, denen du begegnest, darauf überprüfen, ob sie auch deiner Zielgruppe Mehrwert bieten könnten. Deine eigenen Blogartikel kannst du übrigens hervorragend zu Tweets verwurschteln.😉

 

Was du jetzt noch brauchst, ist ein System, mit dem du dir das Content-Sammeln organisierst.
Ich mache das natürlich – wie konnte es anders sein – in Evernote. 😉

Für jedes Thema, zu dem ich posten möchte, habe ich mir eine Notiz angelegt, in der ich Artikel, Zitate, Bilder etc. sammel. Diese „on-the-go“-Methode nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, ist aber für mich unheimlich effektiv.

4. Plane deinen Content – in einem Rutsch

Jetzt fehlt dir nur noch eins für dein entspanntes Social-Media-Marketing: ein Planungstool.

 

Wenn du dafür (noch) kein Geld ausgeben möchtest, kann ich dir Hootsuite empfehlen. Hier kannst du bis zu 100 Posts kostenlos planen. Wenn du beispielsweise jeden Tag 4 mal pro Tag auf Twitter und 3 mal auf Facebook posten möchtest, kannst du damit zwei Wochen in Voraus planen. Und das solltest du auch nutzen.

 

Was denkst du, nimmt mehr Zeit in Anspruch? Wenn du dich jeden Morgen hinsetzt und die Beiträge für den Tag planst? Oder wenn du dir jeweils zu Beginn und in der Mitte des Monats einen Zeitblock von 2 Stunden reservierst und damit den Social-Media-Content für zwei Wochen im Voraus planst?

 

Bei Hootsuite kannst du deine Beiträge übrigens auf 5 Minuten genau terminieren.

5. Interagiere mit deinen Followern und Influencern 

Jetzt kannst du dich erstmal entspannen. Denn mit dem vorgeplanten Content bist du schonmal gut aufgestellt. Du bist auf deinen Social-Media-Kanälen präsent und versorgst deine Follower mit nützlichem Content.

 

Doch vorgeplanter Content alleine reicht leider nicht aus. Du solltest mit deinen Followern und Influencern interagieren. Fave, like, retweete und teile andere Beiträge, betelige dich an einem Chat und nimm an Diskussionen teil, folge neuen Accounts. Wenn du mit anderen interagierst, stärkst du nicht nur die Beziehungen zu ihnen, sondern wirst auch für deren Follower präsent.

 

Aber: Kein Stress. Wenn du deine Beiträge vorgeplant hast, hast du bereits ein gutes Grundgerüst und kannst ganz locker an die Interaktionen herangehen. Zweimal 5–10 Minuten täglich reichen pro Social-Media-Account aus.

 

Was du beachten solltest:
  • Spaß: Auch wenn du ein Business betreibst – Spaß und eine gewisse Leichtigkeit sollten meiner Meinung nach auch auf sozialen Netzwerken nicht zu kurz kommen. Ein Smiley am richtigen Platz oder eine kurze, witzige Reply sind manchmal besser als ein ellenlanger, ernsthafter Kommentar.
  • Netiquette: Jedes Netzwerk hat seine eigenen „Benimmregeln“. Je besser du sie kennst, desto professioneller wirkst du.
Wie sieht es bei dir aus? Planst du den Content auch für einen längeren Zeitraum vor? Oder entscheidest du eher spontan, was du postest?
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