Tailwind für Pinterest – lohnt sich das Planungstool?

Tailwind für Pinterest – lohnt sich das Planungstool?

Ich habe es getan.

 

Ich habe mich für den Testversuch bei Tailwind angemeldet.

 

100 Pins werde ich nun probeweise via Tailwind planen und am Ende der Testphase entscheiden, ob die 10–15$ pro Monat gut investiertes Geld sind oder ob ich meine Pins wieder auf die konventionelle Art pinnen werde.

 

Was ist Tailwind?

 

Hast du schon von Tailwind gehört?

 

Falls nein: Tailwind ist ein Scheduling-Tool für Pinterest, mit dem du Pins planen kannst.

 

Tailwind vs. Buffer vs. BoardBooster

 

Zwar gibt es mittlerweile auch bei Buffer die Option, Pins im Voraus zu planen. Doch 100 Pins pro Monat sind für mich persönlich keine Option – am effektivsten ist Pinterest mit 10–20 Pins pro Tag.

Wer dieser Empfehlung folgen möchte, benötigt daher zwischen 300 und 600 Pins im Monat.

 

Für knapp 10$ Dollar monatlich (für ein Jahr im Voraus bezahlt) kannst du mit Tailwind unbegrenzt viele Pins im Voraus planen. Für 15$ pro Monat stehen dir immerhin 400 Pins zur Verfügung.

 

Ein anderes Planungstool für Pinterest ist BoardBooster.

 

Hier hat irgendwie mein Bauchgefühl nicht mitgespielt. Um BoardBooster zu testen, musst du bereits Kreditkarteninformationen hinterlegen. Falls du innerhalb eines Monats vergisst zu kündigen, wird die Kreditkarte belastet. (Und ich kenn mich ja …)

 

Selbst wenn BoardBooster etwas preiswerter ist als Tailwind (5$ monatlich für 500 Pins), mein erster Eindruck ist, dass ich lieber auf Tailwind setzen sollte.

 

Hier brauchst du für den Testversuch keine Zahlungsinformationen hinterlegen und deshalb nicht mit bösen Überraschungen am Ende des Monats zu rechnen.

Update: Inzwischen habe ich auch BoardBooster getestet und bin total begeistert von dem Tool. 

 

Warum ich meine Pins im Voraus planen möchte

 

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum ich meine Pins bei Pinterest überhaupt planen möchte. Reicht der konventionelle Weg nicht aus? Also App auf und repinnen?

 

Nein. Für mich nicht mehr.

 

Pinterest ist erst dann effektiv, wenn du
  • 10–20 Pins pro Tag pinnst
  • abends und vor allem am Wochenende pinnst

 

Mit zwei Kindern ist Pinterest für mich nur schwer zu vereinbaren. Abends und das Wochenende ist Familienzeit. Pinterest kommt daher in der Regel zu kurz. Dies spüre ich vor allem in den Ferien. Im August war ich zum Beispiel auf Pinterest kaum aktiv.

 

Ein Planungstool, das in meinen Familienzeiten das Pinnen für mich übernimmt, kommt daher wie gerufen.

 

Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Wie auf anderen sozialen Netzwerken vermarktest du deine Blogartikel auf Pinterest am besten dadurch, dass du einen Blogartikel mehrmals teilst. Das heißt bei Pinterest: einen Blogartikel mehrfach auf verschiedene Boards pinnst.

 

Schon mit meinen zwanzig Blogartikeln hab ich komplett den Überblick darüber verloren, welche Blogartikel ich inzwischen auf welche Boards gepinnt habe. Also schau ich jedes Mal aufs Neue nach … und das kostet Zeit.

 

Mit einem Planungstool wie Tailwind würde auch dieses Problem der Vergangenheit angehören. Hier kann ich einem hochgeladenen Pin verschiedene Boards zuweisen – und muss mir nie wieder darüber Gedanken machen, auf welche Boards ich meinen Blogartikel noch pinnen könnte. Das klingt ungeheuer effektiv.

 

Was ich mir durch Tailwind erhoffe

 

Durch Tailwind erhoffe ich mir
  • mehr Flexibilität (kein Pinnen mehr am Abend und am Wochenende)
  • mehr Effektivität (geringerer Zeitaufwand)
  • mehr Traffic auf meine Website
  • schnelleres Follower-Wachstum auf Pinterest

 

Kurzum: Das Planungstool Tailwind soll mein Pinterest-Marketing aufs nächste Level bringen. Wenn es das tatsächlich tut, werde ich mir das Tool zulegen.

 

Tailwind – der erste Eindruck

 

Die Anmeldung ist völlig unkompliziert. Zahlungsinformationen muss ich, wie gesagt, nicht hinterlegen.

 

Nach einem kleinen virtuellen Rundgang durch Tailwind werde ich auf ein knapp zehnminütiges Einführungsvideo verwiesen. Ich schaue es mir an und habe sofort den Eindruck, die Basics verstanden zu haben. Ich kann es kaum erwarten loszulegen.😃

 

Der Zeitplan

 

Auf Basis meiner Daten (ich musste Tailwind selbstverständlich den Zugriff auf mein Pinterest-Profil gestatten) hat das Tool bereits für mich optimale Zeitpunkte zum Pinnen errechnet (4–6 Slots pro Tag). Zusätzlich kann ich weitere Zeitpunkte festlegen, zu denen meine Pins veröffentlicht werden sollen.

 

Das wird mein fester Pin-Stundenplan sein. Pins, die ich zur Veröffentlichung plane, werden in diese festen Slots geschoben. Somit muss ich mir nur einmal Gedanken über optimale Zeitpunkte zum Pinnen machen. Auch das wirkt gut durchdacht!

 

Das Pinnen und Planen

 

Wie ich Pins in die Slots schiebe – das muss ich mir ein zweites Mal im Video angucken. Dann ist aber alles klar.

 

Der denkbar einfachste Weg ist mit einem Chrome-Add-on, das ich mir installieren muss.

 

Ich gehe auf meine Pinterest-Startseite und klicke auf das Tailwind-Add-on. Jetzt markiere ich – mit jeweils nur einem Klick – die Pins, die ich repinnen möchte und speichere sie ab.

 

Abgespeicherte Pins kann ich in einem Rutsch zur Veröffentlichung planen. Dazu muss ich nur noch die passenden Boards auswählen. Die Zeiten stehen ja schon fest.

 

Fazit

Ich bin begeistert. Nach einem zehnminütigen Einführungsvideo kann ich bereits mit den Basics loslegen und meine Pins zur Veröffentlichung planen.

 

Ich werde nun mehrere Tage 10–20 Pins planen und dann entscheiden, ob mir Tailwind das Geld wert ist oder nicht.

 

Hast du bereits Erfahrungen mit Planungstools für Pinterest gesammelt? Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Kommentar!

Übrigens: Willst du mit Pinterest dein Blog oder Business vermarkten, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hier geht’s zu meinem Pinterest-Strategie-Coaching.
 

Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Alles, was du schon immer über Retweets bei Twitter wissen wolltest

Retweets.

 

Eine Wissenschaft für sich.

 

Hast du als Twitter-Einsteigerin noch viele Fragezeichen in den Augen, wenn du an die Retweet-Funktion denkst, dann aufgepasst: Auf zehn der häufigsten Fragen zu Retweets bekommst du im heutigen Blogpost die Antworten.

 

Doch nochmal von vorn: Was sind Retweets?  

 

Retweets sind, so im Twitter-Support zu lesen, die Weiterleitung eines Tweets. Sie sind nichts Geringeres als das, was Twitter ausmacht: Über Retweets lassen sich Neuigkeiten in Minutenschnelle verbreiten.

 

So weit, so gut. Bist du bereit, tiefer in die Materie einzusteigen? Ich bin es.😉

 

#1 „Was soll ich retweeten?“ 

 

Du findest einen Tweet so gut, dass du ihn am liebsten selbst getwittert hättest? Dann ist es Zeit für einen Retweet!

 

Eine Information, die in einem Tweet geteilt wurde, ist für deine Zielgruppe relevant? Retweet!

 

Deine Blog-BFFs promoten ihren lesenswerten Blogartikel in einem Tweet? Retweet!

 

#2 „Wie oft soll ich retweeten?“ 

 

Alle freuen sich, wenn ihre Tweets weiterverbreitet werden. Sei großzügig und retweete jeden Tweet, den du für verbreitungswürdig hältst.

 

Doch sei dir dessen bewusst, dass Retweets nur eine von vielen Content-Möglichkeiten auf Twitter sind. Wenn du ausschließlich retweetest und keinen eigenen Content bringst, erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass du selbst nichts Gehaltvolles zu sagen hast.

 

Entscheidend ist, wie so oft, auch hier ein ausgewogenes Verhältnis von eigenem und fremdem Content.

 

#3 „Soll ich einen Tweet, den ich retweete, auch liken?“ 

 

Ein Like sagt: „Dieser Tweet gefällt mir.“ oder „Ich bin einverstanden.“ oder „Genau!“

 

Insofern macht es durchaus Sinn, einen Tweet, den du retweetest, auch zu liken. Damit drückst du aus, dass du den Tweet so gut findest, dass du ihn unbedingt weiterverbreiten möchtest.

 

Retweetest du, ohne zu liken, stellt sich bei deinen Followern möglicherweise die Frage, warum du etwas mit ihnen teilst, was dir selbst nicht gefällt.

 

#4 „Wie retweete ich eigentlich richtig?“ 

 

Twitter stellt dir verschiedene Möglichkeiten bereit, einen empfehlenswerten Tweet weiterzuverbreiten.

Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist vielmehr, was du mit deinem Retweet erreichen möchtest.

 

Manueller Retweet 

 

Du kopierst einen Tweet, den du mit deinen Followern teilen möchtest, fügst ihn in das Textfeld ein und schreibst „RT @Originalautor“ davor.

 

 

Wenn du auf einen Link, Blogartikel, eine Website o.Ä. einer Kollegin hinweisen möchtest, sind manuelle Retweets eine feine Sache – insbesondere weil du noch einen Kommentar („Lesenswerter Artikel! RT @Originalautor …“) oder eine Frage hinzufügen kannst.

 

Wenn es aber darum geht, einen Tweet in seinem exakten Wortlaut zu verbreiten – etwa, weil er schön pointiert formuliert ist – , solltest du lieber den automatischen Retweet wählen.

 

Automatischer Retweet

 

Du retweetest einen Tweet, indem du auf den Retweet-Button (zwei Pfeile) drückst.

 

Es öffnet sich ein Pop-up, in dem der Tweet und ein Kommentarfeld erscheinen.

 

 

Du lässt das Kommentarfeld leer und klickst auf „Retweeten“. Fertig.
Diese wohl schnellste Möglichkeit, einen Tweet weiterzuverbreiten, heißt „automatischer Retweet“ und sieht folgendermaßen aus:

 

Oder auch:

 

Vor allem, wenn es auf den exakten Wortlaut des Tweets ankommt, ist ein „automatischer Retweet“ empfehlenswert. Wenn du auf diese Weise retweetest und deine Follower den Tweet sehen und liken, kommen die Herzen auch dem Originalautor zugute.

 

Würdest du hier den „manuellen Retweet“ verwenden (RT @KiWiPfingsten Sinnvoll ist Vernetzung dann, wenn du in Austausch trittst, ohne Gegenleistung zu erwarten.), würde die Originalautorin des Tweets lediglich in der Mention (@KiWiPfingsten) erscheinen.

Sollte eine deiner Follower diesen Tweet liken, würde KiWi lediglich eine Nachricht bekommen, dass ein Tweet, in dem sie erwähnt wurde, geliket wurde. Ihr Originaltweet würde kein Herz bekommen.

 

Das wäre schade, und deshalb solltest du manuelle Retweets lieber für das Teilen von Links etc. reservieren.

 

Zitat

 

Noch relativ frisch ist die Möglichkeit, einen Tweet zu zitieren.

 

Dazu gehst du wie beim „automatischen Retweet“ vor und füllst das Kommentarfeld aus. Ein waschechtes Zitat sieht dann so aus:

 

 

Für Zitate gilt dasselbe wie für manuelle Retweets. Wird dein Zitat gelikt, kommt das Herz nur dir und nicht dem Originalautor zugute. Deshalb solltest du Tweets, bei denen es auf den exakten Wortlaut ankommt, lieber nicht zitieren.

 

Für die Weiterverbreitung eines Links, Artikels etc. sind Zitate eine schöne Möglichkeit.

 

#5 „Soll ich Retweets meiner Followings ausschalten?“ 

 

Wusstest du, dass du in deinen Einstellungen die Retweets einzelner Nutzer, denen du folgst, abschalten kannst? Das bedeutet, dass du die Tweets, die sie retweeten, nicht mehr in deiner Timeline angezeigt bekommst.

 

Um Retweets eines Users auszuschalten, gehst du auf sein Profil, klickst auf das Zahnradsymbol und wählst die Funktion „Retweets ausschalten“.

 

 

Von der „Retweets ausschalten“-Funktion solltest du allerdings nur sparsam Gebrauch machen.

 

Gerade durch Retweets wirst du auf Tweets und Accounts aufmerksam, die du sonst nicht auf dem Schirm gehabt hättest. Schaltest du Retweets der meisten deiner Followings ab, bleibst du in den engen Grenzen deiner Filterbubble.

 

Wenn du deine Timeline grundsätzlich als zu umfangreich empfindest, entfolge lieber einigen Accounts, als dass du die Retweets deiner Followings abstellst.

 

Wenn dich aber eine Handvoll User mit ihren Retweets nervt, dann nutze die Funktion. Dafür ist sie schließlich da.😉

 

#6 „Soll ich mich für Retweets meiner eigenen Tweets bedanken?“ 

 

Prima, dein eigener Tweet wurde retweetet! Nun hast du die Qual der Wahl:
  • Du machst gar nichts.
  • Du bedankst dich mit einer Mention à la „Vielen Dank für den Retweet, liebe @abc“.
  • Du wartest ab und bedankst dich bei mehreren Accounts auf einen Schlag à la „Vielen Dank für die Retweets, liebe @abc, @def, @ghi und @jkl.“
  • Quid pro quo: Du gehst auf das Profil deines Retweeters und retweetest einfach einen seiner Tweets. Aber achte bei dieser Variante unbedingt darauf, dass du wirklich auch einen seiner eigenen Tweets retweetest und nicht bloß einen seiner Retweets. Sonst erweckst du möglicherweise den Eindruck, dass es keinen seiner eigenen Tweets gab, den du für teilenswert befunden hast.

 

Ob und, wenn ja, wie du dich für einen Retweet bedanken sollst – auf diese Frage gibt es kein Richtig oder Falsch. Entscheidend ist vielmehr, was in deiner Timeline üblich ist.

So ist es z.B. in gewissen Kreisen tatsächlich eher unüblich, sich für einen Retweet zu bedanken, sondern erst dann, wenn eine größe Anzahl an Tweets retweetet wurde. Die meisten Twitterer werden sich aber über ein ehrliches Danke freuen.

 

Jede Twitter-Bubble ist anders. Nehme dir deshalb die Zeit, die Gepflogenheiten deiner eigenen Twitter-Community kennenzulernen.

 

„Like niemals einen automatischen Retweet deines eigenen Tweets“

 

Abraten möchte ich dir allerdings davon, einen automatischen Retweet deines Tweets zu liken. Denn damit likest du gleichzeitig deinen eigenen Tweet, was bei Twitter wohl in jeder Timeline verpönt ist.

 

#7 „Kann ich einen Retweet wieder rückgängig machen?“ 

 

Na klar. Automatische Retweets machst du rückgängig, indem du erneut auf die zwei Pfeile drückst. Einen manuellen Retweet kannst du einfach löschen.

 

#8 „Wie oft kann ich retweeten?“ 

 

Es gibt sie: Tweets, die so gut sind, dass du sie am liebsten jeden Tag aufs Neue retweeten würdest. Mit automatischen Retweets geht das leider nicht. Du kannst ledlglich einmal auf die zwei Pfeile drücken.

 

#9 „Kann ich auch meine eigenen Tweets retweeten?“

 

Ja, auch das ist seit Neuestem möglich!

 

#10 „Soll ich retweeten, auch wenn ich nur wenige Follower habe?“

 

Unbedingt!

 

Zwar gewinnt ein Retweet mit wachsender Followerzahl an „Wert“ (in dem Sinne, dass er mehr Menschen erreicht). Das heißt aber nicht, dass du nicht retweeten sollst, wenn du „nur“ zwanzig Follower hast.

 

Ganz im Gegenteil. Als kleiner Twitter-Account solltest du unbedingt retweeten, weil
  • du durch Retweets wertvollen Content auf deine Startseite bringst
  • du dich mit Retweets bei deinen Influencern sichtbar machst
  • Retweets zu einem „sozialen Miteinander“ auf Twitter gehören
  • Retweets einen essentiellen Bestandteil einer durchdachten Twitter-Content-Strategie darstellen

 

Tipp zum Schluss: 

 

Egal, ob du bereits einen Twitter-Account für dein Business hast oder nicht: Lege dir einen (zusätzlichen) privaten/anonymen Twitter-Account zum Üben an. Hier kannst du die Twitter-Basics trainieren, an Einstellungen herumspielen und Umgangsformen und Gepflogenheiten testen.

 

So wirst du schon bald den Dreh raus haben.😉

Brennt dir eine weitere Frage zur Retweet-Funktion unter den Nägeln? Oder habe ich etwas Wichtiges vergessen?

10 Instagram-Accounts, denen du folgen solltest

10 Instagram-Accounts, denen du folgen solltest

Von quietschbunt über vegan zu märchenhaft und stylisch – heute möchte ich dir zehn meiner absoluten Lieblings-Instagram-Accounts vorstellen. Zum folgen, inspirieren lassen und lieb haben.😉

#1 ONLINE BUSINESS

Was soll ich bloß auf Instagram posten, wenn ich eine Dienstleistung verkaufe?

 

Wenn du dir diese Frage stellst, solltest du Caitlin Bachers Feed genau unter die Lupe nehmen. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie Caitlin es schafft, mit so simplen Motiven wie Stiften, Büroklammern oder Briefumschlägen Geschichten über ihr Business zu erzählen oder hilfreiche Business-Tipps zu geben.

 

Übrigens: Ihr Instagram-Feed ist mindestens genauso quietschbunt wie ihr Blog!😃

#2 MINIMALISMUS

Einen völlig andere Optik hat Stephanie Gilberts Feed. Wie Caitlin ist auch Steph eine erfolgreiche Business-Lady. Ich liebe ihren Instagram-Feed aber vor allem deshalb, weil er so minimalistisch und stylisch ist.

#3 HÄNDE

Ein Feed, in dem nur Hände zu sehen sind? Warum nicht!😉

#4 DIY

Wer auf zarte Bilder in pastelligen Tönen steht, wird sich an Carolines Feed erfreuen, bei dem es vor allem ums Selbermachen geht.

#5 REISEN

Wenn du etwas Urlaubsfeeling im verregneten Sommer brauchst, solltest du dir Carinas Feed nicht entgehen lassen. Die digitale Nomadin versorgt dich dort mit traumhaften Bildern ihrer Reisen.

 

Doch Vorsicht: absolute Ansteckungsgefahr.😉

#6 FOTOGRAFIE

Ich liebe die Ästhetik von Saskias Fotos.

Die Porträt- und Hochzeitsfotografin schafft es, mit absolut jedem Bild eine kleine Geschichte zu erzählen. Ihren in dunkeln Farben gehaltenen, märchenhaften Feed solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.

#7 LIFESTYLE & KIDS

Nadine teilt auf ihrem Instagram-Feed herzallerliebste Dinge aus ihrem Leben. Ob Interior, Rezepte oder (Auschnitte ihrer) Familie – ihre quadratischen Schnipsel sind immer eins: absolut stylisch.

#8 INTERIOR

Apropos Interior: Wenn du wissen möchtest, wie das Leben in einem alten Haus aussieht, dann guck unbedingt mal bei Wunderblumen vorbei. Neben Einrichtungsinspiration findest du in diesem Instagram-Feed auch gaaaanz viel Natur und bunte Blumen. Traumhaft schön.

#9 VEGAN

Massig Inspiration für pflanzenbasierte Ernährung gibt es auf Danas buntem, fröhlichen Feed. Läuft dir nicht bei jedem einzelnen Bild das Wasser im Mund zusammen?😃

#10 PAPETERIE

Ich liebe, liebe, liebe die Karten und Blöcke des Odernichtoderdoch-Shops. Auch ihr Feed lädt zum In-Sprüche-Stöbern und Tagträumen ein. I like.

Welche sind deine allerliebsten Instagram-Accounts? Lass uns unten weiterquatschen.😃

So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

Dieser Herz-Button bei Pinterest – was soll das Ding eigentlich?

 

Kommt dir diese Frage bekannt vor?

 

Mir schon.😉

 

Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte ich haargenau diese Frage stellen können. Wozu die Herzen bei Instagram oder Twitter gut sind – das ist ziemlich naheliegend. Aber bei Pinterest? Das hatte sich mir irgendwie nie erschlossen.

 

Schon klar: Mit einem Herz drücke ich aus, dass mir ein Pin gefällt. Aber: Wenn ich einen Pin repinne, heißt es doch nichts anderes … ?! Warum zum Kuckuck muss ich dann noch zusätzlich Herzen verteilen?

 

Irgendwie, so mein Eindruck, wird das Pinterest-Herz chronisch vernachlässigt. Kaum jemand bloggt darüber. Und viele Pinterest-Accounts nutzen es auch nicht wirklich.

 

Bis vor Kurzem hatte ich bei „Gefällt mir“ auch nur eine traurige „5“ stehen … Und das auch nur, weil ich dachte, dass „5“ immerhin besser als „0“ aussieht.😉

 

Inzwischen habe ich aber viel übers Pinterest-Herz recherchiert, nachgedacht und ein bisschen herumexperimentiert und arbeite nun sehr gerne damit.

 

Heute will ich dir vier Möglichkeiten vorstellen, wie du den Herz-Button bei Pinterest für dein Online Business nutzt.

 

1. Aufmerksamkeit wecken

 

Ich bin kein großer Fan davon, Accounts nur deshalb zu folgen, damit sie mir zurückfolgen. Ich folge denjenigen, deren Inhalte mich interessieren. Punkt.

 

Mag sein, dass meine Followerzahlen so langsamer wachsen, als wenn ich jeden Tag 100 neuen Usern folgen würde. Aber das ist es mir wert. Ich möchte langfristig Spaß an den sozialen Netzwerken haben. Daher sollen meine Start-Feeds nur das enthalten, was mich zu 100% interessiert.

 

 

Zudem ist Pinterest in dieser Hinsicht anders als zum Beispiel Twitter. Während du bei Twitter deine Followings (das sind die Profile, denen du folgst) über Listen verwalten kannst und so grundsätzlich auch über eine hohe Followings-Zahl den Überblick behältst, kannst du bei Pinterest die Accounts, denen du folgst, nicht wirklich managen. Das heißt, dass du die Pins aller Accounts, denen du folgst, in deinem Start-Feed siehst.

 

„Das ist ja schön und gut, Alex, aber wie bekomme ich die Menschen auf Pinterest sonst dazu, mir zu folgen?“ 

 

Jupp. Hier kommt das Pinterest-Herz ins Spiel.

 

Statt also immer wieder neuen Accounts zu folgen, in der Hoffnung, dass sie dir zurückfolgen, kannst du deine Zielgruppe einfach mit dem Herz auf dich aufmerksam machen.

 

Und das geht so: Gehe auf das Profil deines Influencers. Dich interessieren nicht die Menschen, denen er folgt, sondern die Menschen, die ihm folgen. In der Regel werden seine Follower die Follower sein, die auch du gerne hättest. Hab ich Recht?

 

Nun gehe die Profile durch und verteile großzügig Herzen. Ich herze nur das, was mir wirklich gefällt, und finde in den meisten Accounts Pins, denen ich ein Herz schenken kann.

 

Noch einen „Beweis“ gefällig? Guck dir mal diese großen Accounts an:

 

Myan Duong hat fast eine halbe Million Follower, folgt aber selbst noch nicht mal 500 Accounts. D.h. sie spielt das Folgen-/Entfolgen-Spiel definitiv nicht, sondern pinnt unglaublich viel (76k Pins!) und verteilt auch großzügig Herzen (2,7k).

 

Pinterest Myan Duong | www.pinkbiz.de

 

Ein ähnliches Bild findet sich auch bei Sarah Kieffer vom Vanilla Bean Blog. Sie hat über eine Viertel Million Follower, folgt selbst noch nicht mal tausend. Auch sie pinnt viel (über 50k Pins) und verteilt großzügig Herzen (sogar über 12k!).

 

Sarah Kieffer | Vanilla Bean Blog | www.pinkbiz.de

 

Auch Mandy von A Girl, Obsessed folgt nur 41 Accounts, während sie über 23k Follower hat. Auch sie hat bereits eine Menge gepinnt (fast 20k) und viele „Gefällt mir“s (1,2k).

 

Mandy | A Girl, Obsessed | www.pinkbiz.de

 

Wie du an den „großen“ Accounts siehst, brauchst du dieses doofe Folgen/Entfolgen-Spiel nicht zu spielen, wenn du nicht willst. Die Kombination aus viel Pinnen und Liken kann ebenfalls eine Strategie sein, die aufgeht!

 

2. Als „Diverses“ 

 

Manchmal stoße ich auf interessante Pins, die nicht so recht auf meine Boards passen.

 

Das können Themen sein, die ich nicht durch meine Boards abdecken möchte, weil sie für meine Zielgruppe nicht soooo relevant sind. Oder Themen, bei denen ich noch hin- und herüberlege, ob sie Teil meiner Pinterest-Strategie sein sollten. Oder – ja, ich gebe es zu – auch mal lustige Sprüche oder Katzenbilder.😉

 

Cute but psycho | Pinterest | www.pinkbiz.de

 

Jedesmal wenn du denkst: „Hmmm … Klasse, aber passt irgendwie nicht zum Rest…“, kannst du auch einfach ein Herz verteilen.

 

So hältst du deine Boards und die Start-Feeds deiner Follower schön clean, verlierst aber den Pin nicht aus dem Sinn.

 

3. Content sammeln für günstigere Zeiten

 

Wenn du gerne montags früh um sieben bei Pinterest abhängst, macht es leider nicht sehr viel Sinn zu pinnen. Nutzt du deinen Pinterest-Account privat, kann es dir natürlich völlig egal sein. Möchtest du aber das Optimum aus deinen Pins und Repins herausholen, solltest du vor allem abends und/oder am Wochenende pinnen.

 

Doch zum Glück gibt es für dieses Problem ja das Herz.😉

 

Denn bevor du das Potential der Pins verschenkst, weil du sie zu einer ungünstigen Zeit repinnst, kannst du sie einfach mit einem Herz versehen und später – zu einer günstigeren Zeit – auf eins deiner Boards „offiziell“ repinnen.

 

4. Unperfekte Pins merken

 

Wusstest du, dass die idealen Maße für Pins 735x1100px sind? Nach oben sind dir sogar keine Grenzen gesetzt: Pinterest beschränkt die Höhe deine Pins nicht.

 

Vertikale Bilder stechen nicht nur aus der Masse heraus, sie performen auch besser: Sie werden öfter gelikt und repinnt als horizontale.

 

Was das Format angeht, bin ich in der Regel streng und repinne ausschließlich vertikale Pins.

 

Was ist aber, wenn du einen horizontalen Pin merken möchtest?

 

Hier kommt wieder das Herz ins Spiel. Sollte ein Pin deinen grafischen Ansprüchen nicht genügen, aber so gut sein, dass du ihn unbedingt merken möchtest, versiehst du ihn mit einem Herz.

 

So taucht er im Start-Feed deiner Follower nicht auf, ist aber gleichzeitig bei deinen „Gefällt mir“s dabei.

 

Entscheide dich!

 

So toll es ist, so viele Möglichkeiten mit dem Herz zu haben – du solltest dich für ein bis zwei Möglichkeit entscheiden (und die restlichen Funktionen evtl. mit den geheimen Boards lösen).

 

Denn sonst hast du eine recht unübersichtliche „Gefällt mir“-Abteilung, die – je nachdem, wie exzessiv du deine Herzen verteilst – irgendwann keinen Spaß mehr macht.

 

Was du sonst noch über das Pinterest-Herz wissen solltest

• Dein Herz ist nicht in Stein gemeißelt. Jeden Pin, den du herzt, kannst du auch wieder „entherzen“, indem du auf „Gefällt mir nicht mehr“ klickst.

Pinterest Herz | www.pinkbiz.de

• Pins, die du bereits auf eine deiner Pinnwände geheftet hast, kannst du nicht mehr liken. Siehst du, wie auf meinem Pin das Herz fehlt?

Pinterest Herz Button | www.pinkbiz.de

• Du kannst max. 100 000 Pins liken (Quelle)

Jetzt bin ich gespannt, von dir zu hören!

 

Nutzt du das Herz bei Pinterest auch für dein (Online) Business oder fristet es ein jämmerliches Dasein? 😉

 

Lass uns unten weiterquatschen!

PS: Du willst endlich „richtig“ mit Pinterest durchstarten und brauchst noch Unterstützung? Hier geht es zu meinem Pinterest-Strategie-Coaching.
 

Geheime Pinnwände bei Pinterest

Geheime Pinnwände bei Pinterest

Pssst … Geheim!

Ein wirklich cooles Pinterest-Feature ist die Möglichkeit, geheime Pinnwände zu erstellen.

Was sind geheime Boards?

  • Geheime Pinnwände sind nur für dich sichtbar.
  • Die Pins, die du auf deine geheime Pinnwand heftest, erscheinen weder im Start-Feed noch in den Sucherergebnissen.
  • Die Pinner, von denen du auf dein geheimes Board pinnst, werden nicht benachrichtigt.

Das klingt nicht nur unglaublich gut, das funktioniert auch einwandfrei! Nur zu: Teste mal, ob du meine geheimen Pinterest-Boards entdeckst … (Ich hoffe doch mal, nicht.😉)

Wie du ein geheimes Board erstellst

  • Du fährst mit der Maus oben rechts über dein Profilbild und klickst auf „mein Profil“. Jetzt hast du eine Übersicht über alle deine Pinnwände.
  • Dann klickst du links auf das große Feld „Pinnwand erstellen“, gibst einen Namen sowie eine Beschreibung für die Pinnwand ein und ordnest das Board einer Kategorie zu.
  • Du aktivierst die Option „Geheim“, indem du neben „Geheim“ auf „Ja“ klickst.
  • Schließlich klickst auf „Pinnwand erstellen“. Fertig! Nun bist du stolze Besitzerin eines geheimen Pinterest-Boards.😃

Wusstest du, dass du diese geheimen Pinterest-Boards hervorragend für dein Online Business nutzen kannst? Heute möchte ich dir fünf Möglichkeiten verraten, wie du mit geheimen Boards dein Pinterest-Profil aufs nächste Level hebst.
 

 

Wie du geheime Boards bei Pinterest für dein Online Business nutzt

 

1. Privates

Ein super Tipp, wie frau im Sommer nicht so schwitzt. Ein Geheimrezept gegen Hornhaut an den Füßen … Yeah. Diese Themen solltest du nicht unbedingt für alle sichtbar pinnen. Gleiches gilt für Sextipps oder Bilder von Ryan Gosling: Auf deinem Business-Pinterest-Account haben sie nichts verloren. (Ach, und falls du deinen ehemals privaten Pinterest-Account nun als dein Business-Account nutzt, solltest du diese Bilder löschen. Unbedingt!)

Zwei Accounts mit der Pinterest-App zu verwalten, ist bisher leider nur umständlich möglich. Während du in der Twitter-App mit nur zwei Klicks zwischen verschiedenen Accounts springen kannst, ist es bei der Pinterest-App um einiges aufwendiger. Unter „Einstellungen“ musst du dich erst einmal abmelden, um dich dann erneut für deinen Zweitaccount anzumelden …

Deshalb ist es nur verständlich, dass du deinen Business-Account auch für private Zwecke nutzen möchtest. Und grundsätzlich spricht auch nichts dagegen. Nur dann solltest du ebendiese Pins dort pinnen, wo sie niemand sieht und wo sie niemanden stören: auf einem geheimen Board.

„Aber was ist denn überhaupt noch privat, Alex? Hast du nicht auch Kaffeebilder und Wohnungseinrichtungen auf deinem Pinkbiz-Pinterest-Profil?“ 

Sehr gute Frage. Die Antwort darauf ist denkbar einfach: Privat (und damit Kandidat für ein geheimes Board) ist all das, was nicht zielgruppenrelevant ist. Wenn deine ideale Kundin ein Kaffeejunkie ist, sich Gedanken um ihre Homeoffice-Einrichtung macht, gerne frische Blumen im Haus hat und wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, sollte auch Kaffee, Wohungseinrichtung, Pflanzen und Mode Teil deiner Content-Strategie bei Pinterest sein.

Und ja: Deshalb pinne ich auch Kaffeebilder, Wohnungseinrichtung, Pflanzen und Mode auf meine öffentlichen Pinkbiz-Pinterest-Boards.😉

2. Content sammeln

Montags um neun Uhr zu pinnen macht bei Pinterest nur wenig Sinn. Wenn du (noch) kein Planungstool für Pinterest benutzt, kannst du deinen Content zumindest auf einem geheimen Board sammeln, um ihn dann zu sinnvolleren Zeiten (beispielsweise abends oder am Wochenende) zu teilen. Das geht schneller, als wenn du noch durch deinen Start-Feed scrollen musst, um nach relevanten Inhalten zu suchen.

3. Pinnwände vorbereiten

Boards, die weniger als zehn Pins haben, sehen ziemlich … leer aus. Einsam und verlassen. So, als wäre dir nichts mehr eingefallen. Oder als würdest du dir nicht die Mühe machen, sie mit nützlichem Content zu füllen. Ganz ehrlich? Leere Boards sehen nicht sehr professionell aus, und vor allem wenn du noch wenige Follower hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihnen jemand folgt.

Deshalb sollte deine Pinnwand unbedingt eine gewisse Anzahl an Pins haben, bevor du sie der Öffentlichkeit zugänglich machst. Mindestens zehn Pins sollten es schon sein. (Gerne aber mehr.)

Mit geheimen Boards kannst du Pinnwände gezielt für die Veröffentlichung vorbereiten: Solange deine Pinnwand nur eine Handvoll Pins hat, bleibt sie geheim. Sobald sie gefüllter aussieht, schaltest du sie auf öffentlich.

4. Kundenavatar

Siehst du sie vor dir – deine idealen Kundin?

Siehst du, welche Kleidung sie trägt? Was sie morgens frühstückt, wovon sie tagsüber träumt und in welchen Farben sie ihr Schlafzimmer eingerichtet hat?

Ein geheimes Pinterest-Board ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, deine ideale Kundin zum Leben zu erwecken. Wenn du die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche deiner idealen Kundin in konkreten Pins darstellst, wirst du ein klareres Bild über deine Zielgruppe haben und kannst sie noch direkter ansprechen.

5. (Geheime) Recherchen

Pinterest ist nicht nur ein großartiges Marketing-Tool, sondern auch eine mächtige Suchmaschine. Längst findest du dort nicht mehr nur Rezepte, Basteltipps oder Hochzeitsinspiration, sondern auch Content, der für dein eigenes Online Business relevant ist.

Was liegt da also näher, als Pinterest zu Recherchezwecken zu nutzen? (Mittlerweile nutze ich für bestimmte Themen Pinterest sogar noch vor Google.)

Nun gibt es zwei Gründe, deine Rechercheergebnisse nicht öffentlich zu präsentieren, sondern auf einem geheimen Board festzuhalten:

  • Das, was für dich von Bedeutung ist, muss nicht für deine Zielgruppe relevant sein. Wenn du Pinterest als Marketing-Tool nutzt, solltest du auch nur zielgruppenrelevanten Content öffentlich pinnen, und Content, der für deine Zielgruppe nicht relevant ist, auf ein geheimes Board packen.
  • Wenn du ein (neues) digitales Produkt entwickelst oder Inspiration für deinen nächsten Blogartikel suchst, sollen deine Follower ja vielleicht gar nicht erst von deinem nächsten Projekt erfahren.

Übrigens: Du kannst die Pins auf deinen geheimen Pinnwänden auch kommentieren. Nur du wirst diese Kommentare sehen können. (Doch Achtung: Solltest du das geheime Board irgendwann öffentlich machen wollen, werden auch diese Kommentare öffentlich!)

Welche peinlichen (oder nicht peinlichen) Dinge stellst du mit deinen geheimen Pinnwänden bei Pinterest an? Erzähl mal!

PS: Brauchst du bei deinem Pinterest-Einstieg noch mehr Unterstützung? Hier geht es zum meinem Pinterest-Strategie-Coaching.

Content Repurposing – 5 Ideen für deine Zitatsammlung

Content Repurposing – 5 Ideen für deine Zitatsammlung

Ich kenn dich doch.

Auch du hast sicherlich irgendwo ein Board oder einen Folder mit deinen Lieblingszitaten angelegt. Hab ich Recht?😃

Das ist ja auch smart. Ob Bloggen, Sport, Ernährung oder Fashion … Zitate passen einfach zu jedem Business-Modell.

Das richtige Zitat zur richtigen Zeit am richtigen Ort von den richtigen Rezipienten gelesen, kann eine Menge bewirken: von Identifikation über Motivation und Inspiration bis hin zur Neugierde, welche Person sich hinter der Zitatsammlung verbirgt.

An dem konkreten Beispiel „Inspirationszitate“ möchte ich dir heute zeigen,

  • wie du deinen Inspirations-Content optimal wiederverwendest (Stichwort: Content Repurposing)
  • ihn auf mehren Social-Media-Kanälen effektiv teilst und dazu noch
  • mit der sogenannten Batching-Methode smart und effizient arbeitest (und damit also so wenig Zeit und Ressourcen wie nur möglich verwendest)

Los geht’s!

Schau dir deine bereits bestehende Zitatsammlung an und suche die Zitate heraus, die zu deinem Business oder deinem Blog passen. Wenn du Personal Trainer bist, brauchst du Motivations- bzw. Sportzitate, wenn du Foodblogger bist, sind Zitate über Ernährung die erste Wahl. Wenn du schreibst, Zitate übers Schreiben … Du verstehst, worauf ich hinaus will?

In meinem Fall sollten alle Zitate unter dem Motto „Anfangen“ bzw. „Durchstarten“ stehen. Zum einen richte ich mich an Frauen, die als Solopreneurin durchstarten möchten. Zum anderen hat das Motto auch perfekt zu meinem eigenen Blogstart gepasst. (Zum dritten haben mir die Zitate auch selbst als Motivation gedient. 😉)

Und ich wurde fündig: Rund 50 Zitate aus meiner Sammlung konnte ich thematisch für meinen Blog verwenden.
Aufwand: ca. 1 Stunde

Nun geht es darum, die Zitate grafisch aufzuhübschen. Jedes Zitat benötigt einen passenden Hintergrund und sollte zudem mit deiner Website-URL versehen werden (sodass jemand, der dieses Zitat liest, auch auf deine Website verwiesen wird).

Wenn du grafisch nicht so bewandert bist, wird wahrscheinich Canva deine erste Wahl sein. Hier hast du ein riesiges Repertoire an Bildern, Schriften, Rahmen und Icons, die du für deine Grafiken kostenlos verwenden kannst. Dazu ist die Bedienung easy und intuitiv.

So sehen die Zitate aus, nachdem sie mit Canva grafisch bearbeitet wurden:

When nothing is sure everything is possible | www.pinkbiz.de

Aufwand: 4 Stunden
Nutzen: 50 grafisch aufbereitete Zitate, die SOFORT verwendet werden können

Lass uns nun darüber reden, wie du diese Zitate für dein Content-Marketing verwenden kannst.

Content Repurposing #1: Zitate auf Pinterest pinnen

Ich war neu und brauchte das Board.😃

Mal im Ernst: 50 grafisch aufgehübschte Zitate schreien einfach ganz, ganz laut nach Pinterest. Also habe ich mir ein nigelnagelneues Pinterest-Board mit dem Namen „Pinkbiz • Zitate“ angelegt und jedes Zitat als einzelnen Pin hochgeladen. Optimal ist es übrigens, abends (gegen 20 Uhr) und am Wochenende zu pinnen.

So sieht das Board aus:

Pinterest Board | www.pinkbiz.de

Aufwand: insgesamt ca. 2 Stunden
Nutzen: Bereits kurze Zeit nach dem Pinnen begannen Nutzerinnen, die Zitate zu repinnen und auf meiner Website vorbeizuschauen.

Content Repurposing #2: Zitate bei Twitter posten

Doch Zitate sind nicht nur für Pinterest, sondern auch für Twitter hervorragend als Content geeignet. Natürlich willst du deine Follower nicht jeden Tag mit zehn Zitaten überladen. Etwa zweimal pro Woche sind Zitate als Content-Strategie ideal.

Über mein Scheduling-Tool (ich benutze Hootsuite) habe ich eine Automatisierung für Zitate eingestellt. Jetzt wird in den nächsten sechs Monaten jeden Mittwoch und jeden Samstag ein Zitat geteilt.

So sieht das Ganze dann auf Twitter aus:

Pinkbiz auf Twitter | www.pinkbiz.de

Aufwand: ca. 1 Stunde
Nutzen: Für das nächste halbe Jahr habe ich meine Beiträge für den Bereich „Inspiration“ vorgeplant.

Content Repurposing Idee #3: Blogartikel schreiben

Erst wollte ich meine Lieblingsinspirationszitate zu einem Mega-Listpost zusammenfassen. Doch dann entschied ich mich dafür, die rund 50 Zitate zu zwei Listposts zu verwurschteln („23 Zitate, die dich zum Durchstarten inspirieren werden – Teil 1“ und „23 Zitate, die dich zum Durchstarten inspirieren werden – Teil 2“). „23“ ist nicht nur eine meiner Lieblingszahlen und der Geburstag meines Bruders (Hallo Bruderherz! 😃), sondern laut Statistik auch die Zahl der Wahl für Listposts.

Übrigens: „Blogposts schreiben“ kann man das Ganze nicht nennen. Das Einpflegen und Uploaden der dazugehörigen Bilder in WordPress hat länger gedauert, als die wenigen einleitenden Worte zu schreiben.

Aufwand: ca. 2 Stunden
Nutzen: 2 Listposts, für die ich kaum Zeit aufwenden musste

Content Repurposing Idee #4: Blogartikel über „Content Repurposing“ schreiben

Jetzt wird es ein bisschen verrückt: Nicht nur haben die Inspirationszitate zwei Blogartikel abgegeben (für den dritten Teil sammle ich bereits wieder *hust*), ein ganzes Board bei Pinterest gefüllt und als Inspirationscontent für ein halbes Jahr bei Twitter fungiert, nein: In diesem Augenblick blogge ich zusätzlich darüber, wie ich Content Repurposing mit Inspirationszitaten betreibe.😉

Die Vorteile liegen auf der Hand: Viel Recherche muss ich für diesen Artikel nicht mehr betreiben. Da jeder einzelne Schritt noch präsent ist, kann ich diesen Artikel nahezu „runterschreiben“. Dieser dritte Blogartikel entsteht quasi im Turbogang.

Aufwand: ca. 2 Stunden
Nutzen: Ein neuer Blogartikel. In! Zwei! Stunden!

Content Repurposing #5: Im Newsletter verwenden

Zu dem ein oder anderen Zitat habe ich mehr zu sagen als nur die Quelle. Deshalb ist der Plan, einige Zitate in der Zukunft als Aufhänger für meinen wöchentlichen Newsletter zu verwenden.

Fazit: 12 Stunden. 3 Blogartikel. 1 Pinterestboard. 1/2 Jahr Inspirationscontent für Twitter. Und die Möglichkeit, die Zitate in Zukunft als Aufhänger für Newsletter oder andere Blogposts zu verwenden. Keine schlechte Ausbeute, wenn du mich fragst. 😃

Wie recyclest du deinen Content? Sag es mir in deinem Kommentar!