Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

BoardBooster, Rich Pins, Smart Feed … Stolperst du auch immer wieder über Begriffe aus der Pinterest-Welt, die dir völlig unbekannt sind?
 
Deshalb habe ich alle wichtigen Pinterest-Begriffe gesammelt und zu einem Pinterest-Lexikon verarbeitet. Von A wie Analytics bis W wie Widget. (Ja, wie du siehst, fehlt Z in meiner Sammlung noch … 😉)
 
Übrigens: Das Pinterest-Lexikon soll wachsen und gedeihen. Deshalb freue ich mich auf Ergänzungen, Verbesserungen, Aktualisierungen oder Hinweise jeder Art.
 
 

Das Pinterest-Lexikon

A

Analytics

Die Pinterest Analytics stehen jedem Business-Account zur Verfügung. Hier erhältst du wichtige Informationen und nützliche Statistiken über deine Follower, die Performance deiner Pins und Pinnwände.

Automatisierung

Im Gegensatz zum Live-Pinnen kannst du deine Pins mit Tools wie BoardBooster, Buffer oder Tailwind im Voraus planen.

B

Beschränkungen

Du kannst bei Pinterest maximal 500 Pinnwände erstellen (einschließlich geheimer Pinnwände sowie Gruppenpinnwände), 200 000 Pins merken (ausschließlich der Pins von anderen auf deinen Gruppenboards), 100 000 Pins liken und 50 000 Accounts folgen.

Beschreibung (Pin)

Jeder Pin braucht eine Beschreibung. Dir stehen dafür max. 500 Zeichen zur Verfügung. Allerdings erscheinen nur die ersten 75–100 Zeichen in der Grid-Ansicht. Verwende Keywords deshalb gleich zu Beginn deiner Pinbeschreibung.

BoardBooster

BoardBooster ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Boards

siehe Pinnwand

Browserbutton

Mit dem „Merken“-Browserbutton kannst du Ideen pinnen, die du außerhalb von Pinterest findest.

Buffer

Buffer ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Business-Account

siehe Unternehmenskonto

Buyable Pins

Mit Buyable Pins kannst du Produkte direkt in der Pinterest-App kaufen. Vorerst ist dies in Deutschland aber noch nicht möglich.

E

Entfolgen
Du kannst anderen Accounts entfolgen, indem auf den grauen „Nicht mehr folgen“-Button klickst.

F

Folgen

Du kannst anderen Accounts folgen, indem du auf den roten „Folgen“-Button klickst.

„Für dich ausgewählt“-Pins

Pinterest empfiehlt seinen Nutzern Pins passend zu ihren Aktivitäten auf Pinterest. Du kannst für dich ausgewählte Pins ausblenden, indem du auf den Button mit den drei Punkten drückst.

G

Geheime Pinnwand
Eine geheime Pinnwand ist nur für dich sichtbar. Die Pins, die du dort speicherst, kannst nur du sehen. Sie erscheinen nicht in den Suchergebnissen oder im Start Feed deiner Follower. Du kannst eine geheime Pinnwand jederzeit öffentlich machen und umgekehrt. Wie du geheime Pinnwände strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Grafik
Die Grafik spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg deines Pins. Die optimale Pinterest-Grafik hat die Maße 735px x 1102px, ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin geht.

Gruppenpinnwand
Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, bei der mehrere Pinterest-Nutzer mitpinnen. Mit Gruppenpinnwänden lässt sich die eigene Reichweite auf Pinterest steigern, deshalb sind sie essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Content-Strategie auf Pinterest.

H

Herz
siehe Like-Button

Hashtags
Für Pinterest sind Hashtags zu vernachlässigen, denn sie sind ausschließlich in Pinbeschreibungen, aber nicht in Profil- oder Boardbeschreibungen klickbar. Damit kommt ihnen nicht die Suchfunktion wie beispielsweise auf Twitter oder Instagram zu. Ferner rät Pinterest selbst dazu, „vorsichtig“ mit Hashtags zu sein, da zu viele Hashtags einen negativen Einfluss auf dein Ranking als Pinner haben könnten.

K

Keywords
Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pinbeschreibungen auf Keywords setzen.

Kommentare
Du kannst einen Pin kommentieren, indem du auf den Pin und anschließend auf „Kommentare“ klickst. Es öffnet sich ein Kommentarfenster. Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist, spielen Kommentare eine eher untergeordnete Rolle.

L

Like-Button
Du kannst einen Pin nicht nur speichern, sondern auch liken, indem du auf das Herz drückst. Wie du den Like-Button strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Live-Pinnen
Im Gegensatz zum automatisierten Pinnen bezeichnet Live-Pinnen das Pinnen ohne Scheduling-Tools direkt in der Pinterest-App oder im Browser.

M

„Merken“-Button
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du einen „Merken“-Button erstellen kannst. Diesen kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Pinnen motivieren.

O

Orts-Pins
Orts-Pins enthalten Standortinformationen wie Anschrift, Öffnungszeiten etc.

P

Pin
Pinterest bezeichnet Pins als „visuelle Lesezeichen“. Denn mit jedem Pin ist eine Website (meist ein Blogartikel oder ein Produkt) verknüpft. Pins werden auf Pinnwänden gesammelt. Weitere Arten von Pins sind: Buyable Pins, „Für dich ausgewählt“-Pins, Orts-Pins und Werbe-Pins. Du kannst maximal 200 000 Pins merken.

Pingroupie
Mit Pingroupie findest du (in der Hauptsache englischsprachige) Gruppenboards.

Pinnwand
Auf Pinnwänden (Boards) werden Pins gesammelt. Neben den Standard-Boards gibt es noch Geheime Boards und Gruppenboards. Du kannst insgesamt maximal 500 Boards erstellen (inkl. der Gruppenboards, an denen du partizipierst)

Power Pins
Als Power Pins werden in den Pinterest Analytics Pins mit einer hohen Interaktionsquote (Kombination aus Likes, Kommentaren, Repins etc.) bezeichnet.

Power Pinner
Bezeichnung für Pinterest-Nutzer mit einer großen Reichweite und vielen Followern.

Profil
Zu einem vollständigen Pinterest-Profil gehört die Angabe deines Firmennamens, eine Kurzinfo, das Impressum, der Ort, die Website sowie ein Profilbild.

R

Repin
Gefällt dir ein Pin, kannst du auf „Speichern“ drücken und ihn so auf einer deiner Pinnwände festhalten. Dieser Vorgang wird als „Repinnen“ bezeichnet. Einige Fun Facts: Ein Pin wird durchschnittlich 11 Mal repinnt. Achtzig Prozent aller Pins auf Pinterest sind Repins.

Rich Pins
Rich Pins verfügen über zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin und sorgen so für mehr Interaktion mit dem Pin. Es gibt sechs verschiedene Arten von Rich Pins: Apps, Filme, Rezepte, Artikel, Produkte und Orte. Artikel-Pins enthalten eine Überschrift, den Autor und eine Inhaltsangabe. Rich Pins funktionieren nur, wenn du Metainformationen für jeden Blogartikel hinterlegst und dich (einmalig) für Rich Pins bewirbst. Für WordPress funktioniert das so und für Squarespace so.

S

Scheduling Tools

Du kannst das Pinnen automatisieren, indem du auf Scheduling Tools wie Tailwind, BoardBooster, Buffer oder Viralwoot zurückgreifst. Mit Scheduling Tools optimierst du Häufigkeit und Zeitpunkt deiner Pins und sparst außerdem viel Zeit beim Pinnen.

SEO

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. So wie du Texte für Google optimierst, solltest du auch dein Profil sowie deine Pin- und Boardbeschreibungen für die Pinterest-Suchmaschine optimieren und Keywords verwenden.

Showcase

Business-Acounts steht seit Kurzem eine Präsentationsleiste zur Verfügung, die beispielsweise dazu genutzt werden kann, saisonale Boards (Weihnachten, Frühling …) oder die erfolgreichsten Boards hervorzuheben.

Smart Feed

Im Sommer 2014 führte Pinterest den sogenannten Smart Feed ein. Damit werden Pins in deinem Start Feed nicht mehr chronologisch gezeigt, sondern ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Im Grunde weiß niemand zu hundert Prozent, wie der Smart Feed genau funktioniert. Klar ist: Dein Start Feed ist ein Mix aus den Pins der Menschen, den du folgst, sowie (basierend auf deinen Interessen) extra für dich ausgewählten Pins und Werbepins. In deinen Einstellungen kannst du die Pin-Empfehlungen allerdings wieder ausstellen.

Sperren

Wenn du einen Pinterest-Nutzer sperren möchtest, dann gehe zum Profil des Nutzers und klicke auf den Button mit den drei Punkten. Wähle „Sperren“ und bestätige das. (Genauso kannst du einen Nutzer wieder entsperren.) Von dir gesperrte Nutzer können dir nicht mehr folgen oder Nachrichten senden. Allerdings können sie weiterhin dein Profil und deine Pins sehen. Interaktionen über Pins sind aber nicht mehr möglich.

Start Feed

Der Start Feed sind die Pins, die du zuerst siehst, wenn du zu Pinterest gehst.

T

Tailwind
Tailwind ist ein Scheduling Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

U

Ursprünglicher Pin
Als ursprüngliche Pins werden in den Pinterest Analytics diejenigen Pins bezeichnet, die direkt von deiner Website erstellet werden.

Unternehmenskonto (Business Account)
Wenn du Bloggerin oder Unternehmerin bist und damit eine eigene Website hast, kannst du dir ein Unternehmenskonto einrichten. Es hat ähnliche Funktionen wie ein privates Pinterest-Profil, bietet dir mit Pinterest Analytics zusätzlich noch nützliche Statistiken über deine Follower, Pins und Pinnwände. Ein Unternehmenskonto ist kostenlos.

V

Viralwoot
Viralwoot ist ein Scheduling Tool für Pinterest, mit dem du das Pinnen automatisieren kannst.

W

Werbe-Pins
Werbe-Pins sind von Unternehmen bezahlte Pins. Sie basieren auf deinen Aktivitäten auf Pinterest.

Widget Builder
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du „Merken“- oder „Folgen“-Buttons sowie Pin-, Pinnwand- oder Profilwidgets erstellen kannst. Diese kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen motivieren.

 

Habe ich einen wichtigen Begriff vergessen? Oder ist eine der Informationen schon wieder veraltet? Damit das Pinterest-Lexikon immer auf dem neuesten Stand ist, freue ich mich über deine Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Willst du Pinterest endlich als Marketing-Tool für deinen Blog nutzen? Alle Fragen und Probleme kannst du in meiner Facebook-Gruppe „Pinterest für Blog + Business“ loswerden.

Tailwind für Pinterest – lohnt sich das Planungstool?

Tailwind für Pinterest – lohnt sich das Planungstool?

Ich habe es getan.

 

Ich habe mich für den Testversuch bei Tailwind angemeldet.

 

100 Pins werde ich nun probeweise via Tailwind planen und am Ende der Testphase entscheiden, ob die 10–15$ pro Monat gut investiertes Geld sind oder ob ich meine Pins wieder auf die konventionelle Art pinnen werde.

 

Was ist Tailwind?

 

Hast du schon von Tailwind gehört?

 

Falls nein: Tailwind ist ein Scheduling-Tool für Pinterest, mit dem du Pins planen kannst.

 

Tailwind vs. Buffer vs. BoardBooster

 

Zwar gibt es mittlerweile auch bei Buffer die Option, Pins im Voraus zu planen. Doch 100 Pins pro Monat sind für mich persönlich keine Option – am effektivsten ist Pinterest mit 10–20 Pins pro Tag.

Wer dieser Empfehlung folgen möchte, benötigt daher zwischen 300 und 600 Pins im Monat.

 

Für knapp 10$ Dollar monatlich (für ein Jahr im Voraus bezahlt) kannst du mit Tailwind unbegrenzt viele Pins im Voraus planen. Für 15$ pro Monat stehen dir immerhin 400 Pins zur Verfügung.

 

Ein anderes Planungstool für Pinterest ist BoardBooster.

 

Hier hat irgendwie mein Bauchgefühl nicht mitgespielt. Um BoardBooster zu testen, musst du bereits Kreditkarteninformationen hinterlegen. Falls du innerhalb eines Monats vergisst zu kündigen, wird die Kreditkarte belastet. (Und ich kenn mich ja …)

 

Selbst wenn BoardBooster etwas preiswerter ist als Tailwind (5$ monatlich für 500 Pins), mein erster Eindruck ist, dass ich lieber auf Tailwind setzen sollte.

 

Hier brauchst du für den Testversuch keine Zahlungsinformationen hinterlegen und deshalb nicht mit bösen Überraschungen am Ende des Monats zu rechnen.

 

Warum ich meine Pins im Voraus planen möchte

 

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum ich meine Pins bei Pinterest überhaupt planen möchte. Reicht der konventionelle Weg nicht aus? Also App auf und repinnen?

 

Nein. Für mich nicht mehr.

 

Pinterest ist erst dann effektiv, wenn du
  • 10–20 Pins pro Tag pinnst
  • abends und vor allem am Wochenende pinnst

 

Mit zwei Kindern ist Pinterest für mich nur schwer zu vereinbaren. Abends und das Wochenende ist Familienzeit. Pinterest kommt daher in der Regel zu kurz. Dies spüre ich vor allem in den Ferien. Im August war ich zum Beispiel auf Pinterest kaum aktiv.

 

Ein Planungstool, das in meinen Familienzeiten das Pinnen für mich übernimmt, kommt daher wie gerufen.

 

Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Wie auf anderen sozialen Netzwerken vermarktest du deine Blogartikel auf Pinterest am besten dadurch, dass du einen Blogartikel mehrmals teilst. Das heißt bei Pinterest: einen Blogartikel mehrfach auf verschiedene Boards pinnst.

 

Schon mit meinen zwanzig Blogartikeln hab ich komplett den Überblick darüber verloren, welche Blogartikel ich inzwischen auf welche Boards gepinnt habe. Also schau ich jedes Mal aufs Neue nach … und das kostet Zeit.

 

Mit einem Planungstool wie Tailwind würde auch dieses Problem der Vergangenheit angehören. Hier kann ich einem hochgeladenen Pin verschiedene Boards zuweisen – und muss mir nie wieder darüber Gedanken machen, auf welche Boards ich meinen Blogartikel noch pinnen könnte. Das klingt ungeheuer effektiv.

 

Was ich mir durch Tailwind erhoffe

 

Durch Tailwind erhoffe ich mir
  • mehr Flexibilität (kein Pinnen mehr am Abend und am Wochenende)
  • mehr Effektivität (geringerer Zeitaufwand)
  • mehr Traffic auf meine Website
  • schnelleres Follower-Wachstum auf Pinterest

 

Kurzum: Das Planungstool Tailwind soll mein Pinterest-Marketing aufs nächste Level bringen. Wenn es das tatsächlich tut, werde ich mir das Tool zulegen.

 

Tailwind – der erste Eindruck

 

Die Anmeldung ist völlig unkompliziert. Zahlungsinformationen muss ich, wie gesagt, nicht hinterlegen.

 

Nach einem kleinen virtuellen Rundgang durch Tailwind werde ich auf ein knapp zehnminütiges Einführungsvideo verwiesen. Ich schaue es mir an und habe sofort den Eindruck, die Basics verstanden zu haben. Ich kann es kaum erwarten loszulegen.😃

 

Der Zeitplan

 

Auf Basis meiner Daten (ich musste Tailwind selbstverständlich den Zugriff auf mein Pinterest-Profil gestatten) hat das Tool bereits für mich optimale Zeitpunkte zum Pinnen errechnet (4–6 Slots pro Tag). Zusätzlich kann ich weitere Zeitpunkte festlegen, zu denen meine Pins veröffentlicht werden sollen.

 

Das wird mein fester Pin-Stundenplan sein. Pins, die ich zur Veröffentlichung plane, werden in diese festen Slots geschoben. Somit muss ich mir nur einmal Gedanken über optimale Zeitpunkte zum Pinnen machen. Auch das wirkt gut durchdacht!

 

Das Pinnen und Planen

 

Wie ich Pins in die Slots schiebe – das muss ich mir ein zweites Mal im Video angucken. Dann ist aber alles klar.

 

Der denkbar einfachste Weg ist mit einem Chrome-Add-on, das ich mir installieren muss.

 

Ich gehe auf meine Pinterest-Startseite und klicke auf das Tailwind-Add-on. Jetzt markiere ich – mit jeweils nur einem Klick – die Pins, die ich repinnen möchte und speichere sie ab.

 

Abgespeicherte Pins kann ich in einem Rutsch zur Veröffentlichung planen. Dazu muss ich nur noch die passenden Boards auswählen. Die Zeiten stehen ja schon fest.

 

Fazit

Ich bin begeistert. Nach einem zehnminütigen Einführungsvideo kann ich bereits mit den Basics loslegen und meine Pins zur Veröffentlichung planen.

 

Ich werde nun mehrere Tage 10–20 Pins planen und dann entscheiden, ob mir Tailwind das Geld wert ist oder nicht.

 

Hast du bereits Erfahrungen mit Planungstools für Pinterest gesammelt? Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Kommentar!
So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

So nutzt du den Pinterest Herz Button für dein Online Business

Dieser Herz-Button bei Pinterest – was soll das Ding eigentlich?

 

Kommt dir diese Frage bekannt vor?

 

Mir schon.😉

 

Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte ich haargenau diese Frage stellen können. Wozu die Herzen bei Instagram oder Twitter gut sind – das ist ziemlich naheliegend. Aber bei Pinterest? Das hatte sich mir irgendwie nie erschlossen.

 

Schon klar: Mit einem Herz drücke ich aus, dass mir ein Pin gefällt. Aber: Wenn ich einen Pin repinne, heißt es doch nichts anderes … ?! Warum zum Kuckuck muss ich dann noch zusätzlich Herzen verteilen?

 

Irgendwie, so mein Eindruck, wird das Pinterest-Herz chronisch vernachlässigt. Kaum jemand bloggt darüber. Und viele Pinterest-Accounts nutzen es auch nicht wirklich.

 

Bis vor Kurzem hatte ich bei „Gefällt mir“ auch nur eine traurige „5“ stehen … Und das auch nur, weil ich dachte, dass „5“ immerhin besser als „0“ aussieht.😉

 

Inzwischen habe ich aber viel übers Pinterest-Herz recherchiert, nachgedacht und ein bisschen herumexperimentiert und arbeite nun sehr gerne damit.

 

Heute will ich dir vier Möglichkeiten vorstellen, wie du den Herz-Button bei Pinterest für dein Online Business nutzt.

 

1. Aufmerksamkeit wecken

 

Ich bin kein großer Fan davon, Accounts nur deshalb zu folgen, damit sie mir zurückfolgen. Ich folge denjenigen, deren Inhalte mich interessieren. Punkt.

 

Mag sein, dass meine Followerzahlen so langsamer wachsen, als wenn ich jeden Tag 100 neuen Usern folgen würde. Aber das ist es mir wert. Ich möchte langfristig Spaß an den sozialen Netzwerken haben. Daher sollen meine Start-Feeds nur das enthalten, was mich zu 100% interessiert.

 

Zudem ist Pinterest in dieser Hinsicht anders als zum Beispiel Twitter. Während du bei Twitter deine Followings (das sind die Profile, denen du folgst) über Listen verwalten kannst und so grundsätzlich auch über eine hohe Followings-Zahl den Überblick behältst, kannst du bei Pinterest die Accounts, denen du folgst, nicht wirklich managen. Das heißt, dass du die Pins aller Accounts, denen du folgst, in deinem Start-Feed siehst.

 

„Das ist ja schön und gut, Alex, aber wie bekomme ich die Menschen auf Pinterest sonst dazu, mir zu folgen?“ 

 

Jupp. Hier kommt das Pinterest-Herz ins Spiel.

 

Statt also immer wieder neuen Accounts zu folgen, in der Hoffnung, dass sie dir zurückfolgen, kannst du deine Zielgruppe einfach mit dem Herz auf dich aufmerksam machen.

 

Und das geht so: Gehe auf das Profil deines Influencers. Dich interessieren nicht die Menschen, denen er folgt, sondern die Menschen, die ihm folgen. In der Regel werden seine Follower die Follower sein, die auch du gerne hättest. Hab ich Recht?

 

Nun gehe die Profile durch und verteile großzügig Herzen. Ich herze nur das, was mir wirklich gefällt, und finde in den meisten Accounts Pins, denen ich ein Herz schenken kann.

 

Noch einen „Beweis“ gefällig? Guck dir mal diese großen Accounts an:

 

Myan Duong hat fast eine halbe Million Follower, folgt aber selbst noch nicht mal 500 Accounts. D.h. sie spielt das Folgen-/Entfolgen-Spiel definitiv nicht, sondern pinnt unglaublich viel (76k Pins!) und verteilt auch großzügig Herzen (2,7k).

 

Pinterest Myan Duong | www.pinkbiz.de

 

Ein ähnliches Bild findet sich auch bei Sarah Kieffer vom Vanilla Bean Blog. Sie hat über eine Viertel Million Follower, folgt selbst noch nicht mal tausend. Auch sie pinnt viel (über 50k Pins) und verteilt großzügig Herzen (sogar über 12k!).

 

Sarah Kieffer | Vanilla Bean Blog | www.pinkbiz.de

 

Auch Mandy von A Girl, Obsessed folgt nur 41 Accounts, während sie über 23k Follower hat. Auch sie hat bereits eine Menge gepinnt (fast 20k) und viele „Gefällt mir“s (1,2k).

 

Mandy | A Girl, Obsessed | www.pinkbiz.de

 

Wie du an den „großen“ Accounts siehst, brauchst du dieses doofe Folgen/Entfolgen-Spiel nicht zu spielen, wenn du nicht willst. Die Kombination aus viel Pinnen und Liken kann ebenfalls eine Strategie sein, die aufgeht!

 

2. Als „Diverses“ 

 

Manchmal stoße ich auf interessante Pins, die nicht so recht auf meine Boards passen.

 

Das können Themen sein, die ich nicht durch meine Boards abdecken möchte, weil sie für meine Zielgruppe nicht soooo relevant sind. Oder Themen, bei denen ich noch hin- und herüberlege, ob sie Teil meiner Pinterest-Strategie sein sollten. Oder – ja, ich gebe es zu – auch mal lustige Sprüche oder Katzenbilder.😉

 

Cute but psycho | Pinterest | www.pinkbiz.de

 

Jedesmal wenn du denkst: „Hmmm … Klasse, aber passt irgendwie nicht zum Rest…“, kannst du auch einfach ein Herz verteilen.

 

So hältst du deine Boards und die Start-Feeds deiner Follower schön clean, verlierst aber den Pin nicht aus dem Sinn.

 

3. Content sammeln für günstigere Zeiten

 

Wenn du gerne montags früh um sieben bei Pinterest abhängst, macht es leider nicht sehr viel Sinn zu pinnen. Nutzt du deinen Pinterest-Account privat, kann es dir natürlich völlig egal sein. Möchtest du aber das Optimum aus deinen Pins und Repins herausholen, solltest du vor allem abends und/oder am Wochenende pinnen.

 

Doch zum Glück gibt es für dieses Problem ja das Herz.😉

 

Denn bevor du das Potential der Pins verschenkst, weil du sie zu einer ungünstigen Zeit repinnst, kannst du sie einfach mit einem Herz versehen und später – zu einer günstigeren Zeit – auf eins deiner Boards „offiziell“ repinnen.

 

4. Unperfekte Pins merken

 

Wusstest du, dass die idealen Maße für Pins 735x1100px sind? Nach oben sind dir sogar keine Grenzen gesetzt: Pinterest beschränkt die Höhe deine Pins nicht.

 

Vertikale Bilder stechen nicht nur aus der Masse heraus, sie performen auch besser: Sie werden öfter gelikt und repinnt als horizontale.

 

Was das Format angeht, bin ich in der Regel streng und repinne ausschließlich vertikale Pins.

 

Was ist aber, wenn du einen horizontalen Pin merken möchtest?

 

Hier kommt wieder das Herz ins Spiel. Sollte ein Pin deinen grafischen Ansprüchen nicht genügen, aber so gut sein, dass du ihn unbedingt merken möchtest, versiehst du ihn mit einem Herz.

 

So taucht er im Start-Feed deiner Follower nicht auf, ist aber gleichzeitig bei deinen „Gefällt mir“s dabei.

 

Entscheide dich!

 

So toll es ist, so viele Möglichkeiten mit dem Herz zu haben – du solltest dich für ein bis zwei Möglichkeit entscheiden (und die restlichen Funktionen evtl. mit den geheimen Boards lösen).

 

Denn sonst hast du eine recht unübersichtliche „Gefällt mir“-Abteilung, die – je nachdem, wie exzessiv du deine Herzen verteilst – irgendwann keinen Spaß mehr macht.

 

Was du sonst noch über das Pinterest-Herz wissen solltest

• Dein Herz ist nicht in Stein gemeißelt. Jeden Pin, den du herzt, kannst du auch wieder „entherzen“, indem du auf „Gefällt mir nicht mehr“ klickst.

Pinterest Herz | www.pinkbiz.de

• Pins, die du bereits auf eine deiner Pinnwände geheftet hast, kannst du nicht mehr liken. Siehst du, wie auf meinem Pin das Herz fehlt?

Pinterest Herz Button | www.pinkbiz.de

• Du kannst max. 100 000 Pins liken (Quelle)

Jetzt bin ich gespannt, von dir zu hören!

 

Nutzt du das Herz bei Pinterest auch für dein (Online) Business oder fristet es ein jämmerliches Dasein? 😉

 

Lass uns unten weiterquatschen!
Geheime Pinnwände bei Pinterest

Geheime Pinnwände bei Pinterest

Pssst … Geheim!

Ein wirklich cooles Pinterest-Feature ist die Möglichkeit, geheime Pinnwände zu erstellen.

Was sind geheime Boards?

  • Geheime Pinnwände sind nur für dich sichtbar.
  • Die Pins, die du auf deine geheime Pinnwand heftest, erscheinen weder im Start-Feed noch in den Sucherergebnissen.
  • Die Pinner, von denen du auf dein geheimes Board pinnst, werden nicht benachrichtigt.

Das klingt nicht nur unglaublich gut, das funktioniert auch einwandfrei! Nur zu: Teste mal, ob du meine geheimen Pinterest-Boards entdeckst … (Ich hoffe doch mal, nicht.😉)

Wie du ein geheimes Board erstellst

  • Du fährst mit der Maus oben rechts über dein Profilbild und klickst auf „mein Profil“. Jetzt hast du eine Übersicht über alle deine Pinnwände.
  • Dann klickst du links auf das große Feld „Pinnwand erstellen“, gibst einen Namen sowie eine Beschreibung für die Pinnwand ein und ordnest das Board einer Kategorie zu.
  • Du aktivierst die Option „Geheim“, indem du neben „Geheim“ auf „Ja“ klickst.
  • Schließlich klickst auf „Pinnwand erstellen“. Fertig! Nun bist du stolze Besitzerin eines geheimen Pinterest-Boards.😃

Wusstest du, dass du diese geheimen Pinterest-Boards hervorragend für dein Online Business nutzen kannst? Heute möchte ich dir fünf Möglichkeiten verraten, wie du mit geheimen Boards dein Pinterest-Profil aufs nächste Level hebst.

Wie du geheime Boards bei Pinterest für dein Online Business nutzt

 

1. Privates

Ein super Tipp, wie frau im Sommer nicht so schwitzt. Ein Geheimrezept gegen Hornhaut an den Füßen … Yeah. Diese Themen solltest du nicht unbedingt für alle sichtbar pinnen. Gleiches gilt für Sextipps oder Bilder von Ryan Gosling: Auf deinem Business-Pinterest-Account haben sie nichts verloren. (Ach, und falls du deinen ehemals privaten Pinterest-Account nun als dein Business-Account nutzt, solltest du diese Bilder löschen. Unbedingt!)

Zwei Accounts mit der Pinterest-App zu verwalten, ist bisher leider nur umständlich möglich. Während du in der Twitter-App mit nur zwei Klicks zwischen verschiedenen Accounts springen kannst, ist es bei der Pinterest-App um einiges aufwendiger. Unter „Einstellungen“ musst du dich erst einmal abmelden, um dich dann erneut für deinen Zweitaccount anzumelden …

Deshalb ist es nur verständlich, dass du deinen Business-Account auch für private Zwecke nutzen möchtest. Und grundsätzlich spricht auch nichts dagegen. Nur dann solltest du ebendiese Pins dort pinnen, wo sie niemand sieht und wo sie niemanden stören: auf einem geheimen Board.

„Aber was ist denn überhaupt noch privat, Alex? Hast du nicht auch Kaffeebilder und Wohnungseinrichtungen auf deinem Pinkbiz-Pinterest-Profil?“ 

Sehr gute Frage. Die Antwort darauf ist denkbar einfach: Privat (und damit Kandidat für ein geheimes Board) ist all das, was nicht zielgruppenrelevant ist. Wenn deine ideale Kundin ein Kaffeejunkie ist, sich Gedanken um ihre Homeoffice-Einrichtung macht, gerne frische Blumen im Haus hat und wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, sollte auch Kaffee, Wohungseinrichtung, Pflanzen und Mode Teil deiner Content-Strategie bei Pinterest sein.

Und ja: Deshalb pinne ich auch Kaffeebilder, Wohnungseinrichtung, Pflanzen und Mode auf meine öffentlichen Pinkbiz-Pinterest-Boards.😉

2. Content sammeln

Montags um neun Uhr zu pinnen macht bei Pinterest nur wenig Sinn. Wenn du (noch) kein Planungstool für Pinterest benutzt, kannst du deinen Content zumindest auf einem geheimen Board sammeln, um ihn dann zu sinnvolleren Zeiten (beispielsweise abends oder am Wochenende) zu teilen. Das geht schneller, als wenn du noch durch deinen Start-Feed scrollen musst, um nach relevanten Inhalten zu suchen.

3. Pinnwände vorbereiten

Boards, die weniger als zehn Pins haben, sehen ziemlich … leer aus. Einsam und verlassen. So, als wäre dir nichts mehr eingefallen. Oder als würdest du dir nicht die Mühe machen, sie mit nützlichem Content zu füllen. Ganz ehrlich? Leere Boards sehen nicht sehr professionell aus, und vor allem wenn du noch wenige Follower hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihnen jemand folgt.

Deshalb sollte deine Pinnwand unbedingt eine gewisse Anzahl an Pins haben, bevor du sie der Öffentlichkeit zugänglich machst. Mindestens zehn Pins sollten es schon sein. (Gerne aber mehr.)

Mit geheimen Boards kannst du Pinnwände gezielt für die Veröffentlichung vorbereiten: Solange deine Pinnwand nur eine Handvoll Pins hat, bleibt sie geheim. Sobald sie gefüllter aussieht, schaltest du sie auf öffentlich.

Keine Angst: Deine Follower werden in diesem Fall nicht mit einem Haufen Pins erschlagen. Da ihr Start-Feed chronologisch geordnet ist, werden sie die Pins, die du vor zwei Monaten auf dein damals noch geheimes Board gepinnt hast, sehr wahrscheinlich gar nicht erst zu Gesicht bekomen.

4. Kundenavatar

Siehst du sie vor dir – deine idealen Kundin?

Siehst du, welche Kleidung sie trägt? Was sie morgens frühstückt, wovon sie tagsüber träumt und in welchen Farben sie ihr Schlafzimmer eingerichtet hat?

Ein geheimes Pinterest-Board ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, deine ideale Kundin zum Leben zu erwecken. Wenn du die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche deiner idealen Kundin in konkreten Pins darstellst, wirst du ein klareres Bild über deine Zielgruppe haben und kannst sie noch direkter ansprechen.

5. (Geheime) Recherchen

Pinterest ist nicht nur ein großartiges Marketing-Tool, sondern auch eine mächtige Suchmaschine. Längst findest du dort nicht mehr nur Rezepte, Basteltipps oder Hochzeitsinspiration, sondern auch Content, der für dein eigenes Online Business relevant ist.

Was liegt da also näher, als Pinterest zu Recherchezwecken zu nutzen? (Mittlerweile nutze ich für bestimmte Themen Pinterest sogar noch vor Google.)

Nun gibt es zwei Gründe, deine Rechercheergebnisse nicht öffentlich zu präsentieren, sondern auf einem geheimen Board festzuhalten:

  • Das, was für dich von Bedeutung ist, muss nicht für deine Zielgruppe relevant sein. Wenn du Pinterest als Marketing-Tool nutzt, solltest du auch nur zielgruppenrelevanten Content öffentlich pinnen, und Content, der für deine Zielgruppe nicht relevant ist, auf ein geheimes Board packen.
  • Wenn du ein (neues) digitales Produkt entwickelst oder Inspiration für deinen nächsten Blogartikel suchst, sollen deine Follower ja vielleicht gar nicht erst von deinem nächsten Projekt erfahren.

Übrigens: Du kannst die Pins auf deinen geheimen Pinnwänden auch kommentieren. Nur du wirst diese Kommentare sehen können. (Doch Achtung: Solltest du das geheime Board irgendwann öffentlich machen wollen, werden auch diese Kommentare öffentlich!)

 

Welche peinlichen (oder nicht peinlichen) Dinge stellst du mit deinen geheimen Pinnwänden bei Pinterest an? Erzähl mal!

 

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