Slow grow, slow blog, slow work – warum du bei deinem Online Business auf Langsamkeit setzen solltest

Slow grow, slow blog, slow work – warum du bei deinem Online Business auf Langsamkeit setzen solltest

Wie? Da hast du deinen Blog bereits vor vier Wochen gelauncht, aber er zieht kaum noch Leser an? Deine Blogartikel bekommen kaum Resonanz und werden nur ein, zwei Mal – wenn überhaupt! – geteilt?

 

Stell dir das mal vor: Du fängst an zu bloggen und hast bereits mehrere Tausend Leser, die deine Blogartikel zuverlässig kommentieren und sie auf den sozialen Netzwerken verbreiten. Klingt großartig?

 

Überleg noch mal genauer: Du startest mit deinem Blog und … weißt noch nicht, wie du richtig gute Überschriften schreibst. Du weißt nicht, wie die Beitragsbilder sein müssen, damit sie auf den sozialen Netzwerken die optimale Aufmerksamkeit erhalten. Du hast noch nicht „deine Stimme“ gefunden. Dein Themenspektrum ist möglicherweise noch zu weit. Du bist nicht gut genug positioniert. Du willst noch so einiges über WordPress lernen und Plugins testen. Du willst erfahren, wie deine Blogbeiträge struktiert sein müssen, damit sie Spannung erzeugen. Und deine Sidebar … Ja, die wolltest du ja auch noch dringend einrichten.

 

Willst du in dieser Phase wirklich bereits von einem großen Publikum gelesen werden? Willst du, dass jedes deiner Experimente, jedes deiner „Trial and Error“ von mehreren Tausenden Menschen verfolgt wird?

 

Klingt es da nicht entspannter, zusammen mit deinen Bloglesern zu wachsen? Schritt für Schritt das zu lernen, was deine Leser beschäftigt und was du ihnen geben kannst. … Dinge auszuprobieren und Formate zu testen, während nur eine überschaubare Anzahl von Menschen dir über die Schulter guckt … bis du dann nach einiger Zeit (und um viele Erfahrungen reicher!) ein größeres Publikum erreichst?

 

Social Media

Wie? Da bist du schon vier Wochen auf Twitter und hast immer noch 50 Follower? Deine Tweets erhalten kaum Interaktionen und die Accounts, die dir folgen, sind meist nur auf ein Follow-Back aus?

 

Stell dir das mal vor: Du richtest deinen Twitter-Account ein und sofort reißen sich 10 000 „echte“ Menschen darum, deine Follower zu werden. Sie faven, retweeten und replyen, was das Zeug hält und deine Tweets haben eine Reichweite von … naja, zumindest unvorstellbar vielen Menschen.☺️ Klingt großartig?

 

Überleg noch mal genauer: Du startest mit einem Social-Media-Kanal, den du bestenfalls vorher privat benutzt hast. Du weißt noch nicht genau, wem du folgen und was du faven oder retweeten sollst. Du kennst nicht den Unterschied zwischen einem Retweet und einem Zitat, und dass du in deinen Tweets andere Accounts taggen könntest, kommt dir erst nach einiger Zeit in den Sinn.

Du weißt noch nicht genau, was, wann und wie du am besten twitterst, und findest noch heraus, wie das mit den „unausgesprochen Regeln“ so geht. Du beobachtest, wie die Twitter-User es schaffen, in 140 Zeichen miteinander sinnvoll zu kommunzieren und zu netzwerken, während du noch übst, wie du pointiert formulierst …

 

Willst du in dieser Phase tatsächlich Abertausende von Menschen erreichen? Willst du, dass jedes deiner Twitter-Experimente für die halbe Twitter-Welt sichtbar ist?

 

Klingt es da nicht entspannter, zusammen mit deinen Followern zu wachsen? Schritt für Schritt das zu lernen, was das soziale Netzwerk ausmacht und was es zu beachten gilt? Dich im Twittern zu üben, verschiedene Planungstools zu testen, bis du dann nach einiger Zeit (und um einiges Wissen reicher!) zu den Twitter-Profis gehörst und ein größeres Publikum erreichst?

 

Newsletter

Wie – da verschickst du schon seit vier Wochen deinen Newsletter und hast immer noch eine Handvoll E-Mail-Abonnenten? Egal, was du machst – die Webseitenbesucher scheinen sich nicht die Bohne für deinen Newsletter zu interessieren. Und Rückmeldung auf deine Mails erhältst du erst recht nicht?

 

Stell dir das mal vor: In dem Moment, in dem du ein E-Mail-Optin einrichtest, tragen sich Zehntausende von Lesern ein, die es kaum abwarten können, von dir zu hören. Sie öffnen deine Mails und klicken auf die Links. Und wenn du eine Frage stellst, erhältst du unglaublich viele Antworten. Klingt großartig?

 

Überleg nochmal genauer: Du startest mit deinem E-Mail-Marketing, ohne auch nur jemals vorher einen Newsletter verfasst zu haben. Du hast keine Ahnung, wie Mailchimp funktioniert, du musst erst noch sämtliche Funktionen kennenlernen. Du weißt nicht, worauf es bei guten Newslettern überhaupt ankommt. Du bist noch unsicher, was du in deinen E-Mails schreiben sollst, wie du eine Beziehung zu deinen Lesern aufbaust, wie du sie ansprichst. Welche Details kannst du in Newslettern überhaupt verraten, welche solltest du tunlichst nicht ansprechen? In welchem Rhythmus soll der Newsletter überhaupt verschickt werden?

 

Willst du in dieser Phase tatsächlich Abertausende erreichen? Willst du, dass deine ersten grottigen Mails von zigtausend Menschen gelesen werden? Willst du deine E-Mail-Marketing-Erfahrungen wirklich vor solch einem großen Publikum sammeln?

 

Klingt es da nicht entspannter, zusammen mit deinen Newsletter-Abonnenten zu wachsen? Woche für Woche und Newsletter für Newsletter mehr zu lernen und besser zu schreiben? Sich Zeit zu nehmen, deine Leser kennenzulernen, herauszufinden, wie du ihnen helfen kannst, und sich mit ihnen zu verbinden … um dann 30 Newsletter später (und um viele Erfahrungen reicher!) eine größere Anzahl von Lesern mit deinen E-Mails zu begeistern?

 

Business

Wie? Da bist du schon seit vier Wochen mit deinem Blog online und hast immer noch kein eigenes digitales Produkt gelauncht? Du hast weder ein Webinar noch ein E-Book produziert, und deine eigene Mastermind-Gruppe hast du auch noch nicht auf die Beine gestellt?

 

Stell dir das mal vor: Sobald du mit deinem Blog startest, bringst du ein digitales Produkt auf den Markt. Aus deinem Blog wird über Nacht ein Blog Business und du wirst von einer Bloggerin zur Unternehmerin. Klingt großartig?

 

Überleg nochmal genauer: Du produzierst ein digitales Produkt, ohne genau zu wissen, was deine Zielgruppe braucht. Du hast keine Ahnung, welches Problem deine Leser haben und wie viel Geld sie für die Lösung ausgeben würden. Mit deinem Blog erreichst du noch wenige Menschen, und die Leser, die deinen Blog besuchen, haben – aufgrund der kurzen Zeit – noch kaum Vertrauen zu dir gefasst.

 

Willst du in dieser Phase tatsächlich ein digitales Produkt launchen? Wer sollte dein Produkt überhaupt kaufen?

 

Klingt es da nicht entspannter, dir mit der Entwicklung deines ersten digitalen Produkts Zeit zu lassen? Ganz in Ruhe zu lernen, zu testen, zu wachsen … die Bedürfnisse deiner Leser kennenzulernen, herauszufinden, für welches Produkt sie überhaupt Geld bezahlen würden … bis du dann nach einiger Zeit (und um viel Wissen reicher!) ein großartiges, perfekt auf die Wünsche deiner Zielgruppe zugeschnittenes, digitales Produkt in die digitale Welt entlässt?

 

Stopp.

 

Warum hast du es nur so eilig? Wo willst du denn hin?

 

Du musst nicht über Nacht erfolgreich werden!

Du musst nicht über Nacht zehntausend Follower haben!

Du musst nicht über Nacht fünfstellige Beträge verdienen!

 

Du hast alle Zeit der Welt!

 

Lass dich nicht von anderen Bloggern stressen und entscheide dich …

 

… für mehr Herzensprojekte!

… für mehr organisches Wachstum!

… für mehr Bauchgefühl und Intuition!

… für mehr Zeit und Raum fürs Lernen und Wachsen!

 

Wer ist dabei? 😉

8 Blogs, die du für dein Online Business kennen solltest

8 Blogs, die du für dein Online Business kennen solltest

Ist es nicht großartig, dass gerade immer mehr Frauen mit ihrem eigenen Online Business loslegen und die Business-Welt rocken? Ich kann jedenfalls nicht genug von all den tollen „Fempreneurs“ da draußen bekommen. 🙂

 

Heute möchte ich dir acht Blogs vorstellen, die du unbedingt kennen solltest, wenn du mit einem Online Business durchstarten willst.

Online Business

Falls du es mit deinem Online Business ernst meinst, solltest du unbedingt auf Melyssa Griffins Blog vorbeischauen. Melyssa hilft Entrepreneuren und Bloggern dabei, ein profitables Blog Business aufzubauen. Ihre Tipps und Strategien sind einfach Gold wert. Egal, ob du ein digitales Produkt erstellen oder die Zahl deiner E-Mail-Abonnenten vergrößern willst – bei Melyssa bist du definitiv an der richtigen Adresse!
Themen: Online Business, Social Media, Marketing

Erfolg

Auf deinem Weg zum Erfolg gibt es eine Abkürzung – und sie heißt Karin Wess. Karin ist sich sicher, dass Erfolg eine bewusste Entscheidung ist. Als Erfolgscoach trainiert sie deshalb deinen Ich-kann-alles-schaffen-Muskel oder zeigt dir, warum ein erfolgreiches Business kein Flirt ist. Wenn dich ihr Blog nicht zum Durchstarten motiviert, dann wird es niemand schaffen.😉
Themen: Erfolg, Business, Mindset

Mindset

Falls du für den Start deines Business einen „liebevollen Arschtritt“ brauchst, kannst du dich gerne an Carina wenden.😃 Auf ihrem Blog um180grad redet sie Tacheles und zeigt, wie wir uns bei unseren Plänen oft selbst im Wege stehen. Carina hat ein unglaubliches Gespür für verborgene Ängste und negative Glaubenssätze und wird dir mit Sicherheit das ein oder andere Aha-Erlebnis bescheren!
Themen: Mindset, Business, digitales Nomadentum

Webdesign 

Daniela Retzl hat eine Schwäche für schöne Webseiten.
Dass genau diese Schwäche auch ihre große Stärke ist, stellt sie auf ihrer eigenen Webseite unter Beweis. Auf Miss Webdesign bloggt Daniela über alles, was du wissen musst, wenn du selbst einen Blog betreiben willst. Ob Backup erstellen oder Google Fonts in WordPress einbinden – Daniela schafft es immer wieder, die komplexesten Sachverhalte in einfachen Worten darzustellen. Überzeug dich am besten selbst von ihrer Expertise!
Themen: Webdesign, WordPress, SEO

Design

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten Blog im ganzen Land? Das wird wohl die liebe Anna Wassmer sein!

 

Der Blog der Neu-Berlinerin ist ein echter Hingucker. Zudem klärt Anna alle Design-Fragen, die frau bei ihrem Online Business so haben kann. Neugierig geworden? Dann schau schnell nach, was ein Brand Board ist oder wie du die verschiedenen Grafik-Dateiformate richtig anwendest.
Themen: Design, Branding, Social Media

Instagram

Stephanie Gilbert ist DIE Fachfrau für Instagram. Auf ihrem Blog Small Talk Social verrät sie dir, wie du eine Prop Box erstellst oder was du auf Instagram überhaupt posten kannst. Schau dir auch unbedingt ihren durchgestylten Instagram-Feed an. Diese Frau hat einfach Klasse!
Themen: Social Media, Marketing, Instagram

Social Media

Das Social-Media-Multitalent ist Anne Häusler von Blogchicks. Auch sie ist eine wahre Instagram-Expertin (gerade hat sie die Instagram-Challenge #MeettheBloggerDe veranstaltet), weiß aber auch bestens über Pinterest Bescheid. Ob Pinterest Rich Pins einrichten oder ein umwerfendes Instagram-Profil erstellen – bei Anne wird dir definitiv weitergeholfen.
Themen: Social Media, Bloggen, Fotografie

Marketing

Wie du deine Dienstleistung oder dein Produkt vermarktest, lernst du am besten bei Sandra Holze. Auf ihrem Blog weiht sie dich in ihre Marketing-Geheimnisse ein und gibt dir Tipps für dein E-Mail-Marketing oder wie du die ersten 1000 Facebook-Fans bekommst.
Übrigens: Sandra bietet regelmäßig kostenlose Webinare zu den Themen Bloggen, E-Mail-Marketing oder Facebook an und sie sind immer wieder klasse!
Themen: E-Mail-Marketing, Facebook, Bloggen
Kennst du noch mehr tolle Blogs von Frauen? Lass uns unten weiterquatschen!
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