Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – 13 Tipps, die funktionieren

Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – 13 Tipps, die funktionieren

Wenn du so bist wie ich, dann schreibst du eine Menge! Blogposts hier, Gastartikel da, Social-Media-Beiträge, Newsletter, eine neue Über-mich-Seite
 
Vor einiger Zeit habe ich für mein erstes E-Book fast 20 000 Wörter geschrieben. Dass es dabei auch Phasen gab, in der mir das Schreiben nicht so leicht von der Hand ging, versteht sich von selbst.
 
Was mir letzten Endes geholfen hat? Gut, dass du fragst!😉
 
Hier sind 12 Techniken, die für mich bei Schreibblockaden funktionieren.
 
 

Schreibblockaden überwinden

 

1 | Have a break …

Wenn du vor lauter Wald die Bäume nicht mehr siehst, ist es Zeit für eine Pause. Ich habe mir in einer akuten Phase von „Ich kann einfach nicht mehr schreiben“ eine Woche Schreibpause verordnet. Eine ganze Woche lang wollte ich meinen Laptop zugeklappt lassen und mich völlig anderen Dingen widmen. Doch was ist passiert?
 
Nach bereits drei (!) Tagen saß ich wieder voller Tatendrang vor dem PC.
 
Verrückt, oder? Da quälen wir uns von einem Tag zum anderen. Dabei braucht es manchmal nur drei Tage, bis der Akku wieder aufgeladen ist und der Spaß und die Motivation zurückkommen. Nicht drei Monate, nicht drei Wochen, sondern nur drei Tage!
 
Was sind schon drei Tage angesichts eines langfristigen Schreibprojektes? Die Motivation und Selbstdisziplin über eine längere Zeit aufrecht zu erhalten ist Schwerstarbeit. Ein mehrtägiges Schreib-Päuschen wirkt da wahre Wunder.
 
 

2 | Verändere etwas

Nach dieser dreitägigen Auszeit habe ich mich voller Elan wieder vor den PC gesetzt, doch schon der Anblick von „Word“ löste in mir Panik aus.
 
„Was, wenn es wieder so wird wie vor drei Tagen?“
 

Schreibprogramm

Hier half ich mir mit einem Trick: Ich wechselte einfach das Schreibprogramm! Ich entschied mich für ein Programm, mit dem ich durchweg positive Assoziationen hatte. Ein Programm, mit dem ich effektiv und produktiv arbeite und meinen Blog verwalte. Ein Programm, das streng genommen gar kein Schreibprogramm ist, sondern ein Tool, um Ideen zu verwalten: Evernote. (Wobei es tatsächlich Menschen gibt, die ganze Romane mit Evernote schreiben!)
 
Es war faszinierend: Ein anderes Schreibprogramm – und zack, sind die Worte wieder geflossen!
 
Ich habe noch zwei weitere Ideen für Veränderungen für dich:
 

Schreibmaterialien

Benutze Stift und Papier anstatt deines Computers. Oft stellt sich beim Anblick eines Notizbuchs oder schönen Briefpapiers auch ein ganz anderes Gefühl ein. Wenn dir beim Schreiben die Haptik wichtig ist, könnte das funktionieren.
 

Schreibort

Hast du mal versucht, an einem anderen Ort zu schreiben? Vielleicht brauchst du einen Ort, wo Menschen sind? Wenn du sonst von zu Hause aus arbeitest, könntest du ins Café gehen oder nach draußen. Ist es dir zu Hause zu still, kannst du Cafégeräusche simulieren. (Ist mein persönlicher, kleiner Produktivitätsboost!)
 
 

3 | Rede anstatt zu schreiben

Redeblockaden haben die meisten von uns nicht. Wir reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Und wenn wir beim Reden etwas nicht so sagen, wie wir es gemeint haben, dann sagen wir es halt anders.
 
Wenn auch dir das Reden leichter fällt als das Schreiben, dann rede – und lass währenddessen das Aufnahmegerät laufen.😉
 
 

4 | Schreib von hinten

Für mich persönlich gibt es nichts Schwierigeres als Einleitungen. Deshalb saß ich früher ewig vor einem weißen Blatt und grübelte über den perfekten Einstieg. Inzwischen fang ich einfach von hinten zu schreiben an!
 
Da ich mir vor dem Schreiben immer erst einen Schreibplan erstelle, weiß ich immer, was und in welcher Reihenfolge ich schreiben will. Somit spielt es keine Rolle, ob ich vorne, hinten oder mittendrin eisteige.
 
Die Übergänge und Zwischenüberschriften füge ich einfach später ein. Und auch die Einleitung schreibt sich seltsamerweise viel leichter am Ende des Schreibprozesses.
 
 

5 | Schreib irgendwas

Du willst schreiben? Dann schreibe! Fang einfach an und schreibe irgendwas! Das meine ich wortwörtlich – schreibe „Irgendwas, irgendwas, bla bla bla, ich weiß nicht, was ich schreiben soll, irgendwas, hallo, aösdklf“.
 
Keine Angst: Du kannst später alles streichen, löschen, ändern. Es geht erstmal nur darum, ins Schreiben reinzukommen und Buchstaben aufs weiße Blatt zu bekommen. So wie du dich beim Sport aufwärmst, so kannst du dich auch warmschreiben.
 
Es ist ein Irrglaube zu denken, dass du nur dann schreiben solltest, wenn du genügend Inspiration zum Schreiben hast.
 
Schreibblockaden Tipps
 
 

Schreibblockaden vorbeugen

 
Ging es bei den ersten fünf Tipps darum, akute Schreibblockaden zu lösen, gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter. Denn besser, als Schreibblockaden zu überwinden, ist, wenn es gar nicht erst zu Schreibblockaden kommt, richtig?
 
Dafür braucht es ein Umdenken. Es geht nun nicht mehr darum, ins Schreiben reinzukommen, sondern gar nicht erst aus dem Schreiben rauszukommen. Das heißt, es geht nun darum, ideale Rahmenbedingen fürs Schreiben zu schaffen.
 
Das aller, aller Wichtigste dabei ist:
 

6 | Mach Schreiben zur Priorität

Wenn dir Schreiben wichtig ist, dann mache es entsprechend zu der wichtigsten Arbeitsaufgabe des Tages.
 
Wenn du erst die Aufträge für deine Kunden abarbeitest, dich dann um administrative Tätigkeiten kümmerst, deine Social-Media-Kanäle fütterst und die Mails beantwortest, bleibt am Ende des Tages nicht mehr viel Energie übrig fürs Schreiben.
 
Ich wünschte, es gäbe einen anderen spannenderen Geheimtrick, aber: Wenn dir Schreiben wichtig ist, dann beginne deinen Arbeitstag mit dem Schreiben und verschiebe es nicht auf „später“.
 
Mir persönlich reicht eine Stunde. Wenn du nur zehn Minuten hast, dann schreibe zehn Minuten. Wenn du dreißig Minuten ins Schreiben investieren kannst, dann schreibe dreißig Minuten. Entscheidend ist, dass du es jeden einzelnen (Werk-)Tag tust. Und zwar dann, wenn du auf dem Höhepunkt deiner Leistungsfähigkeit bist. Alternativ kannst du dir eine bestimmte Wortzahl vornehmen. (500 Wörter sind zum Beispiel ein guter Ausgangspunkt.)
 
Keine Zeit ist dabei keine gute Ausrede. Wie sagt Annika Bühnemann so schön? Wenn du hier bist, hast du ja offensichtlich Zeit.😉
 


 
 

7 | Schaff dir ein (bescheuertes) Schreibritual

Die Vormittage sehen bei mir inzwischen immer gleich aus: Nachdem die Kinder in Schule und Kindergarten abgeliefert wurden, mache ich mir Frühstück und eine schöne kupferfarbene Kanne Kaffee. Ich scrolle ein bisschen durch meine Timeline oder stöbere in Pocket. Und wenn die Kanne dann leer ist (ich trinke schnell 😉), schließe ich alle Anwendungen und fange gegen halb zehn an zu schreiben.
 
Jeden Tag.
 
Klingt bescheuert, funktioniert aber gut. Mir scheint, ich habe mich darauf programmiert, eine leere Kaffeekanne mit dem Schreibbeginn in Verbindung zu bringen.
 
Dein Schreibritual braucht natürlich nichts mit Kaffee zu tun zu haben, wenn du nicht willst. Gestalte dir dein Ritual so, wie es dir passt. Achte nur darauf, dass es einen klaren Trigger (wie Kaffeekanne leer) und eine klare Handlung (Schreibbeginn) gibt.
 
Doch mein (bescheuertes) Schreibritual geht noch weiter:
 
Ist Zeit zum Schreiben, setze ich mich in ein ganz bestimmtes Zimmer, an einen ganz bestimmten Platz und lege mir immer ein ganz bestimmtes Kissen in den Rücken.
 
Dann schreibe ich. Eine Stunde lang. (Manchmal länger.)
 
Beginne ich den Tag nicht mit meinem Schreibritual (weil beispielsweise die Kinder krank sind und ich stattdessen hundertsiebenundzwanzig Runden UNO spielen muss), kann ich das Schreiben für den Tag vergessen. Nachmittags oder abends bringe ich meist kein Wort mehr zu Papier.
 
 

8 | Planung ist alles – Teil 1

Nichts liebe ich mehr als fiesen Zeitdruck beim Schreiben. Spaß – ich kann es nicht leiden.😉
 
Für manche mag die Kombination aus Schreiben und Druck funktionieren, mich macht es wahnsinnig. Zu wissen, dass ich in wenigen Stunden einen passablen Text zu Papier gebracht haben muss, lähmt mich, wie ich inzwischen für mich herausgefunden habe.
 
Als ich noch hier und da als Texterin tätig war, habe ich grundsätzlich versucht, ein bis zwei Tage vor der Deadline fertig zu werden. Und auch jetzt produziere ich Blogartikel mehrere Wochen im Voraus und lasse genügend Zeit für die Inkubationsphase.
 
Planung und realistische Puffer machen mein Schreibleben um einiges entspannter. Und zu schreiben, weil ich es will, nicht weil ich es muss, ist ein tolles Gefühl.
 
 

9 | Planung ist alles – Teil 2

Ich habe es schon angedeutet: Ich fange erst dann mit dem Schreiben an, wenn ich weiß, was ich wie, in welcher Reihenfolge und für wen schreiben möchte.
 
„Brainstorming“, „Rohtext“, „Schreibplan“ – nenne es, wie du willst. Mach dir nur vorher Gedanken darüber, was du eigentlich schreiben möchtest.
 
Bevor ich auch nur ein Wort zu Papier bringe, lege ich die Struktur, den Inhalt und die Reihenfolge der einzelnen Textbausteine fest. Ich mache mir klar, an wen mich mit diesem Text richte und was die Kernbotschaft des Textes sein soll.
 
Schreibblockaden entstehen oft, weil (unbewusst) noch viele Fragen im Kopf des Schreibenden herumschwirren. Ein Schreibplan sorgt für die nötige Klarheit. Wie detailliert der Schreibplan sein sollte, hängt natürlich von den individuellen Präferenzen des Schreibenden ab. Mir reichen inzwischen Stichworte.
 
Einen Schreibplan zu erstellen ist immer eine gute Idee – vor allem aber dann, wenn du dich an lange, komplexe oder für dich persönlich herausfordernde Texte wie z.B. deine Über-mich-Seite setzt. Hier solltest du lieber mehr Zeit fürs Konzipieren als fürs eigentliche Schreiben einplanen.
 
 

10 | Störungen eliminieren

Beim Schreiben sind wir ganz alleine mit unseren Gedanken, und das ist nicht immer leicht. Denn es sind bisweilen auch Zweifel und Ängste darunter.
 
Früher habe ich diese unangenehmen Gefühle oft mit einem Klick zu Twitter gelöst. Lustige Tweets zu lesen, ist definitiv angenehmer, als sich mit Zweifeln auseinanderzusetzen. Da müssen wir niemandem etwas vormachen. Doch Texte schreiben sich leider nicht von alleine.
 
Heute weiß ich, dass Zweifel, Ängste und Sorgen zum Schreiben dazu gehören wie gute Butter aufs Brot. Und es ist okay. Ich versuche, diese Gefühle auszuhalten, und es gelingt mir jeden Tag ein bisschen besser. Atmen hilft. Und Fokus lässt sich trainieren. Am einfachsten ist es, sich gar nicht erst in Versuchung zu führen und Störungen gezielt zu eliminieren. Heute schreibe ich nur, wenn Posteingänge geschlossen und Pushbenachrichtigungen abgestellt sind. Und seit einiger Zeit habe ich alle Mail- und Social-Media-Apps von meinem Smartphone deinstalliert. (Ich sage euch: Es ist großartig!)
 
 

11 | An zwei Texten parallel schreiben

Neben zu knappen Deadlines macht mich vor allem der Gedanke, einen ganz bestimmten Text fertigstellen zu müssen, verrückt. (Du siehst, das Wortchen „müssen“ und ich sind keine guten Freunde.)
 
Deshalb schreibe ich in der Regel an zwei Texten parallel. Ich merke deutlich, wie mich das entspannt. Wenn ich ins Stocken komme und gezieltes Atmen nicht weiterhilft, gehe ich einfach zum nächsten Text über.
 
Meinem Gehirn tut diese thematische Pause ganz gut. (Hallo Inkubationsphase!) Und am nächsten Tag klappt es meist besser.
 
 

12 | Hör auf zu überarbeiten!

Schreiben und überarbeiten sind zwei verschiedene Schritte.
 
Wenn du gerade im Schreibflow bist, solltest lieber nicht alle zwei Minuten die richtige Schreibweise im Online-Wörterbuch deiner Wahl checken oder alles wieder löschen, nur weil du schon wieder zu viele Füllwörter benutzt hast. Schalte den Überarbeitungsmodus aus, wenn du schreibst. Erst, wenn die erste Fassung deines Textes steht, solltest du den peniblen Überarbeitungsninja raushängen lassen!
 
Folgender Schreibprozess hat sich bei mir inzwischen bewährt:
a. Schreibplan: Zunächst erstelle ich mir einen Schreibplan. Ich überlege mir, was ich in welcher Reihenfolge zu wem mit welcher Kernbotschaft sagen möchte.
b. Rohtext: Ich erstelle einen Rohtext. Das heißt, ich schreibe die erste Fassung gemäß meinem Plan runter.
c. Überarbeitung: Ich überarbeite die Rohfassung drei bis vier Mal. (Inhalt, Struktur, Sprache, Stil)
d. Korrektur: Ich prüfe meinen Text abschließend auf Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung.
 
 

13 | F*ck Perfektionismus

Noch ein abschließender Rat einer ehemaligen zum Perfektionismus neigenden Lektorin: Ein Text wird niemals wirklich perfekt. Es ist eine Illusion zu denken, dass zur Veröffentlichung gedachte Texte kleine Meisterwerke sein müssen.
 
Es ist mysteriös, aber in (fast) jedem Text, den du veröffentlichst, wirst du früher oder später einen Buchstabendreher finden oder auf eine im Nachhinein doch seltsame Formulierung stoßen. Es werden Links, die du eigentlich geprüft zu haben glaubtest, nicht funktionieren oder eine Information wird wieder veraltet sein.
 
So what? Dein Text darf unperfekt sein. Meine sind es ja auch.😉
 
Deshalb schreib, veröffentliche und gucke, was passiert. Das ist bei jedem noch so kleinen Text ein spannender Prozess, und ich wünsche dir viel Spaß dabei! ❤︎
 
 

Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – Fazit

 
Fassen wir nochmal zusammen:
 
Schreibblockaden lösen ist gut, Schreibblockaden vorbeugen ist besser.
 
Versuche nicht, jeden Tag ins Schreiben reinzukommen, sondern gar nicht erst aus dem Schreiben rauszukommen. Und das gelingt am einfachsten folgendermaßen:
 
#1 Mache Schreiben zu deiner Priorität und beginn deinen Arbeitstag mit dem Schreiben.
#2 Schreibe täglich. (Mir reicht übrigens werktäglich.)
#3 Ein Schreibritual hilft, am Ball zu bleiben. Du brauchst einen klaren Trigger, der den Schreibbeginn auslöst.
#4 Plane genügend Zeit für die Produktion deines Textes ein. Knappe Deadlines stressen oft unnötig.
#5 Erstelle einen Schreibplan, bevor du auch nur ein Wort zu Papier bringst. Überlege dir, was du in welcher Reihenfolge für wen mit welcher Kernbotschaft schreibst.
#6 Eliminiere mögliche Störquellen wie offene Posteingänge oder Pushbenachritgungen deiner Social-Media-Kanäle. (Ganz Mutige deinstallieren sämtliche Apps auf dem Smartphone!)
#7 Schreibe an zwei Texten parallel.
#8 Hör auf zu überarbeiten, wenn du im Schreibflow bist!
#9 Verabschiede dich von dem Gedanken, perfekte Texte schreiben zu wollen.
 
 
Solltest du trotz idealer Rahmenbedingungen eine Schreibblockade bekommen, ist es Zeit für den Notfallplan.
 
#1 Lade dafür zunächst deinen Motivationsakku auf und leg ein kleines Kreativpäuschen ein. Meist kommt nach einigen Tagen die Schreiblust zurück.
#2 Verändere etwas. Das kann das Schreibprogramm, der Schreibort oder das Schreibmaterial sein.
#3 Fang alternativ einfach an zu reden und lasse ein Diktiergerät währenddessen laufen.
#4 Wenn dich Einleitungen genauso stressen wie mich, fang doch von hinten an zu schreiben oder setz mittendrin ein. Wenn du dir einen Schreibplan erstellst, kannst du anfangen, wo du willst!
#5 Warte nicht auf Inspiration, sondern fang an zu schreiben. Schreibe „hallo hallo und trallala und aösdklfau und ich weiß doch auch nicht“, bis du warmgeschrieben bist.
 
 
Was tust du gegen Schreibblockaden? Hast du einen speziellen Geheimtrick, mit dem du Schreibblockaden vorbeugst? Ich bin wirklich seeehr neugierig, wie das bei dir läuft!😃

13 Zeichen, dass deine Über-mich-Seite ein Make-over braucht

13 Zeichen, dass deine Über-mich-Seite ein Make-over braucht

Die Sache ist die: Deine Über-mich-Seite ist das Herzstück deiner Website. Sie ist der Ort, an dem deine Website Persönlichkeit bekommt und du als Mensch hinter den Worten sichtbar wirst. Egal, ob du als Freelancerin arbeitest, ein Online Business hast oder „nur zum Spaß“ bloggst – auf deiner „About“-Seite entscheidet sich, ob aus einem flüchtigen Websitebesucher ein begeisterter Leser, treuer Fan oder neuer Kunde wird.
 
Solltest du bisher keine bis nur wenige Gedanken an deine Über-mich-Seite verschwendet haben – hier ist deine Chance, das zu ändern. Trifft eine der folgenden Aussagen auf deine Über-mich-Seite zu? Dann solltest du dich dringend intensiver mit dem Thema „About“-Seite auseinandersetzen.
 
Über-mich-Seite Grafik Blogartikel

#1 Du hast keine Über-mich-Seite

 
First things first. Wenn du bisher noch keine „About“-Seite auf deiner Website hast, dann ist es jetzt höchste Eisenbahn. Eine gelungene Über-mich-Seite macht deine Expertise und Persönlichkeit digital sichtbar, weckt Emotionen, schafft Verbindung, erzeugt Vertrauen und generiert letzen Endes so mehr Leser, Follower und Umsatz. Muss ich mehr sagen? Oder ahnst du bereits, welch ungenutztes Potential da noch auf deiner Website schlummert …? 😃
 

#2 Du behandelst deine Über-mich-Seite stiefmütterlich

Ähnlich verhält es sich, wenn du dir keine Mühe mit deiner „About“-Seite gibst und sie ohne Vorbereitung, Konzept und Struktur in einer Stunde runterschreibst. Wenn du weder Absätze noch sinnvolle Zwischenüberschriften verwendest. Wenn du kein knackiges Eröffnungsstatement, keinen roten Faden und keinen aussagekräftigen Schluss hast. Eine lieblos hingerotzte Über-mich-Seite-Seite arbeitet nicht für dein Business. Zudem wirkt sie unprofessionell und erweckt den Eindruck, dass du keine Zeit in die Beziehung zu deinen Lesern investieren willst. Du brauchst nicht irgendeine Über-mich-Seite, sondern eine unwiderstehliche.
 

#3 Du erzählst eine langweilige Geschichte

„Hallo, ich heiße Mona. Ich bin 33 Jahre alt. In meiner Freizeit … Nach meinem Studium …“ Gäähn. Wenn du vorhast, deine Leser in einen langen, tiefen Schlaf zu befördern, nur zu: Schreibe auf deiner „About“-Seite so, als würdest du einen trockenen Lebenslauf für deine Bewerbung zum Regale-Einräumen erstellen. Alternativ kannst du auch deine gesamte Lebensgeschichte ausbreiten. Am besten chronologisch und vollständig (lasse ja nicht das Zertifikat für den Schreibmaschinenkurs aus dem Jahre 1996 aus!). Mal im Ernst: Deine Über-mich-Seite ist mehr als nur die harten Fakten deiner Biographie. Deine Leser haben eine unterhaltsame Geschichte aus deinem Leben verdient. Und ja – solch eine Geschichte kannst du mithilfe des Über-mich-Guides aus dir herauskitzeln. 😉
 

#4 Du erzählst keine Geschichte

Auch das gibt es: „Hey, ich bin Antonia und arbeite als Fotografin. Hier kannst du mich buchen. Tschüssi.“ Geschichten erzeugen Emotionen und Emotionen schaffen Beziehung. Wenn du auf deiner „About“-Seite keine Geschichte über dich erzählst, werden deine Leser folglich auch keine Beziehung zu dir aufbauen können.
 

#5 Du bist Superwoman

Wenn ich beim Lesen deiner Über-mich-Seite den Eindruck habe, dass du Superman, Spiderman und Batman in einer Person bist, nehme ich dir das nicht ab. Ich will nicht von perfekten, geradlinigen Roboter-Lebensläufen lesen (die setzen mich immer so unter Druck), sondern von Menschen! Menschen, die Erfahrungen gesammelt, Fehler gemacht und daraus eine Menge gelernt haben. Ich will von Menschen lesen, die verrückte Seiten haben und seltsame Eigenarten. Superhelden sind immer so unnahbar. Mit „echten“ Menschen gehe ich hingegen gerne eine Beziehung ein.
 

#6 Du veröffentlichst auf deiner Über-mich-Seite dein Impressum

Jepp. Alles schon gesehen.😉 Falls du denkst, dass du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Impressum der Einfachheit halber auf deiner „About“-Seite veröffentlichen könntest: nein. Einfach nur nein. Deine Über-mich-Seite und dein Impressum müssen unbedingt auf zwei separaten Seiten erscheinen (Rechtssicherheit!). Tun sie das nicht, dann solltest du schleunigst dafür sorgen!
 

#7 Du spielst nicht deine Stärken aus

Bist du Webdesignerin? Dann sollte deine Über-mich-Seite ein ansprechendes Design haben. Bist du Fotografin? Dann zeig doch bitte all deine tollen Bilder her! Bist du Texterin? Dann leg dich beim Texten deiner Über-mich-Seite mächtig ins Zeug. Kurz: Deine „About“-Seite sollte deine Fähigkeiten widerspiegeln. Sei konsistent.
 
Diese Über-mich-Seite ist von einer Webdesignerin. Siehst du, dass sie hier kaum Text verwendet, sondern sich besonders viel Mühe mit den Grafiken gibt?
 
Über-mich-Seite-Webdesign
 
Quelle
 

#8 Du lügst

Auf deine Über-mich-Seite gehört die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Selbstverständlich brauchst du dein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Doch hier und da etwas ausschmücken ist etwas anderes als grobe Übertreibungen oder gar Lügen. Erfinde keine Gastartikel auf Spiegel Online, wenn es dort keine Gastartikel von dir gibt. Denke dir keine Testimonials aus, wenn du erst mit deinem Business gestartet bist. Lügen kommen immer heraus. Jedes. Mal.
 

#9 TMI

Deine Leser lieben Geschichten – lustige, spannende, traurige, motivierende. Wenn du aber zu sehr auf die Tränendrüse drückst, wird es unangenehm. Erkrankungen, Trennungen, Todesfälle, Insolvenz … Sei sehr, sehr sparsam mit solchen Schicksalsschlägen oder lasse sie am besten ganz weg. Diese Art von Information könnte für deine Leser schnell „too much“ sein. Für die meisten Blogs sind sie gar nicht erst relevant. Solltest du dich dennoch dafür entscheiden, solch sensiblen Details preiszugeben, dann frage dich bei jeder Information, die du teilst, welche Gefühle bei den Lesern dadurch hervorgerufen werden könnten. Unangenehme Gefühle möchtest du schließlich nicht erzeugen.
 

#10 Du verwendest unpassende Fotos

Verschwommen, zu dunkel, zu intim. Wenn du dir keine Gedanken über deine Fotos auf deiner Über-mich-Seite machst, verspielst du das wertvolle Potential, das ein helles, gestochen scharfes Bild von dir hat. Nur keine falsche Bescheidenheit: Die Menschen wollen dich sehen! Ach ja: Comics, Avatare oder sonstige Zeichnungen halte ich deshalb ebenfalls für keine so gute Idee.
 

#11 Du sendest Werbe- und Verkaufsbotschaften

Schon klar. Du möchtest auf deiner Website Leser zu Abonnenten, Kunden oder Käufern machen. Doch aufdringliche Werbe- und Verkaufsbotschaften sind auf deiner „About“-Seite eindeutig fehl am Platz. Setze auf deiner Über-mich-Seite lieber auf die Beziehungsebene und baue Vertrauen zu deinem Wunschkunden auf. Damit legst du eine solide Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit.
 

#12 Du schreibst nur über dich

„Ich …“ „Ich …“ „Ich …“ Wenn deine Über-mich-Seite so aussieht, ist dringender Überarbeitungssbedarf vorhanden! So hart es klingt: Die wenigsten Leser interessieren sich für dich, deinen Blog oder deine Produkte. Die meisten von ihnen treibt die Frage um, was sie von dir, deinem Blog oder deinen Produkten haben. Stelle deshalb nicht dich in den Fokus deiner Über-mich-Seite, sondern deinen Wunschkunden! Spreche ihn mit „du“ (oder „Sie“) an, stelle ihm hin und wieder eine Frage und verbinde Informationen, die du über dich teilst, mit dem Nutzen für deinen Wunschkunden.
 

#13 Deine Über-mich-Seite läuft ins Leere

Wenn du deine Leser ohne klare Handlungsaufforderung am Ende deiner „About“-Seite entlässt, verpasst du die Gelegenheit, mehr aus deiner Über-mich-Seite rauszuholen. Sieh es mal so: Wenn jemand deine Über-mich-Seite bis zum bitteren Ende liest, ist er vermutlich interessiert an dir als Person, an deinem Blog, an deinen Dienstleistungen oder Produkten. Das ist die Chance für dich, deine Leser zum Handeln zu motivieren. Was sollen sie tun, nachdem sie deine Über-mich-Seite gelesen haben?
 
Sag es ihnen in einem kurzen und aussagekräftigen Call to Action.
 
Über-mich-Seite Grafik Blogartikel
 
Könnte deine Über-mich-Seite auch ein Make-over vertragen? Oder hast du dich gar bisher erfolgreich um das Texten deiner Über-mich-Seite gedrückt?😉
 
PS: Bist du mit der Erstellung deiner Über-mich-Seite überfordert und brauchst Unterstützung? Hier kommst du zum Über-mich-Guide.

Bye bye 2016! Der Jahresrückblick in Blogartikeln

Bye bye 2016! Der Jahresrückblick in Blogartikeln

Das Jahr neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Und damit ist es an der Zeit, 2016 Revue passieren zu lassen.
 
Auf Pinkbiz erfolgt der Jahresrückblick ganz standesgemäß in Blogartikeln!
 
Da sind sie also: die hilfreichsten, ausführlichsten, unentbehrlichsten Blogartikel, die das Jahr 2016 zum Thema Bloggen & Social Media zu bieten hatte.
 
 

JANUAR 2016 | PERSONAS FÜR BLOGGER

 
Daniela Sprung von Bloggerabc
 
Hast du dir eigentlich schon mal Gedanken über deinen idealen Blog-Leser gemacht? Falls nein – Daniela von bloggerabc hat diesem Thema im Januar einen ausführlichen Artikel gewidmet. In ihrem spannenden Text verrät sie dir nicht nur die vielen Vorteile (wie schärfere Positionierung, Intensivierung der Leserbindung), sondern zeigt dir auch, wie du Schritt für Schritt zu deiner eigenen Leser-Persona gelangst.
 

Mein Januar-Liebling

Personas für Blogger: So gewinnst du mehr Leser von bloggerabc | Hier geht es zum Blogartikel
 
 

FEBRUAR 2016 | MEHR KOMMENTARE IM BLOG

 
Hättest du gerne noch mehr Kommentare unter deinen Blogartikeln? Alexa (hey, eine Namensschwester ❤️) von El Instante teilt in ihrer 2-teiligen Blogartikelserie 10 Tipps, wie du für mehr Interakation auf deinem Blog sorgst.
 

Mein Februar-Liebling

10 kostenlose Tipps für mehr Kommentare im Blog von El Instante | Teil 1 | Teil 2
 
 

MÄRZ 2016 | BILDER FÜR BLOG UND SOCIAL MEDIA

 
Jahresrückblick-blogartikel-2016-sandra-holze
 
Als Bloggerin kannst du davon nicht genug bekommen: schöne (kostenlose) Fotos, die du bedenkenlos für Blog und deine Social-Media-Kanäle verwenden darfst. Wie gut, dass Sandra Holze gleich 25 (!) Bilddatenbanken mit kreativem Bildmaterial entdeckt hat. So kannst du endlich tschüss sagen zu Bildern „mit überfröhlichen Menschen, die zu viel Zahn zeigen“ (😂).
 

Mein März-Liebling

25 Bilddatenbanken mit den schönsten kostenlosen Fotos für Facebook und Blog (2. Auflage) von Sandra Holze | Hier kommst du zum Blogartikel
 
 

APRIL 2016 | REDAKTIONSPLAN FÜR DEINEN BLOG

 
jahresrückblick blogartikel 2016 Daniela Retzl Misswebdesign
 
Mit Redaktionsplan bloggt es sich gleich viel entspannter. Das weiß auch Daniela von Misswebdesign und hat deshalb einen Blogpost nur diesem Thema gewidmet. Darin erzählt sie dir nicht nur von den Vorteilen eines Redaktionsplans (oh, es gibt so einige!), sondern zeigt dir auch, wie du dir selbst einen Redaktionsplan erstellst und auf welche Tools du dabei zurückgreifen kannst. (Pssst … Eine Vorlage als Download gibt es obendrauf!)
 

Mein April-Liebling

Entspannt bloggen dank Redaktionsplan + gratis Download von Misswebdesign | Zum Blogartikel
 
 

MAI 2016 | FARBEN FÜRS BRANDING

 
jahresrückblick-blogartikel-2016-kathrin-pyplatz
 
Wie du die richtigen Farben für dein Branding als Bloggerin oder Dienstleisterin findest, ist eine Wissenschaft für sich. Zum Glück hat Kathrin im Mai 2016 eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung entwickelt, die dir bei der Entscheidung für deine Farben weiterhilft.
 

Mein Mai-Liebling

Wie du die richtigen Farben für dein Personal Branding findest von Kathrin Pyplatz | Zum Blogartikel
 
 

JUNI 2016 | GEWERBE ANMELDEN ALS BLOGGER

 
jahresrückblick-blogartikel-2016-tulpentag
 
Falls du überlegst, Geld mit deinem Blog zu verdienen, ist der Gang zum Finanzamt unausweichlich. Jenny vom Blog Tulpentag verrät dir in einem ausführlichen Blogpost, was du bei der Gewerbeanmeldung als Blogger beachten musst. Prädikat: extrem hilfreich!
 

Mein Juni-Liebling

Gewerbe anmelden als Blogger von Tulpentag | Hier lang zum Blogartikel
 
 

JULI 2016 | HILFREICHE RESSOURCEN FÜR BLOGGER

 
jahresrückblick-blogartikel-2016-carina-um180grad
 
Diese Ressourcen-Liste, die Carina von Um180Grad erstellt hat, ist der Oberknaller! Hier findest du für (fast) jedes Blogger-Problem das rettende Tool oder Programm. Wetten?!
 

Mein Juli-Liebling

Die coolste, umfangreichste & hilfreichste Ressourcen-Liste, die du je gesehen hast von Um180Grad | Magische Tür zur Liste
 
 

AUGUST 2016 | DIE WICHTIGSTEN INSTAGRAM-HASHTAGS

 
jahresrückblick-blogartikel-2016-anne-häusler
 
Nutzt du bereits Instagram, um deinen Blog oder Dienstleistung zu vermarkten? Wie praktisch, dass Anne auf ihrem Blog die wichtigsten Instagram-Hashtags für dich recherchiert hat. Ganz besonders freut mich übrigens, dass auch viele deutschsprachigen Hashtags dabei sind!
 

Mein August-Liebling

So findest du die richtigen Instagram-Hashtags (inkl. Liste der beliebstesten Hashtags) von Anne Häusler | Zum Blogartikel
 


 

Immer auf der Suche nach frischen Content-Ideen für Instagram?
Ich habe über 150 Ideen für Blogger, Dienstleister und andere Kreative gesammelt!

 

 


 
 

SEPTEMBER 2016 | GRÜNDE FÜR TWITTER

 
jahresrückblick-in-blogartikeln-2016-extrawerbung
 
Ich liebe Twitter! Dieses Netzwerk begleitet mich privat bereits seit Jahren durch mein Leben. Als Tina von Extrawerbung ihre Blogparade Nenn mir einen Grund, warum du so gerne bei Twitter bist ins Leben gerufen hat, war mir sofort klar, dass ich da unbedingt mitmachen muss.
 

Mein September-Liebling

Nenn mir einen Grund, warum du so gerne bei Twitter bist von Extrawerbung | Zur Blogparade
 
 

OKTOBER 2016 | STORYTELLING

 
jahresrückblick-in-blogartikeln-2016-was-journalisten-wollen
 
Als Blogger kommst du um das Thema „Storytelling“ nicht herum. Wie Storytelling funktioniert, lässt du dir dabei am besten von einer Fachfrau erklären. Marike von Was Journalisten wollen hat in ihrem kurzweiligen Blogartikel 13 Sätze, die aus deiner Geschichte echtes Storytelling machen viele praktische Tipps und Formulierungsvorschläge parat, wie du in deinem Text eine echte „Story“ erzählst. Nachahmen wird hier ausdrücklich empfohlen.😉
 

Mein Oktober-Liebling

13 Sätze, die aus deiner Geschichte echtes Storytelling machen von Was Journalisten wollen | Zu Marikes Storytelling-Tipps
 
 

NOVEMBER 2016 | BLOG-TIPPS VON DEN GILMORE GIRLS

 
jahresrückblick-in-blogartikeln-pinkbiz
 
Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass die Weisheiten der Gilmore Girls wie für uns Bloggerinnen gemacht sind? Als ich im November 2016 sehnsüchtig auf das Gilmore-Girls-Revival gewartet habe, fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen …
 
Dieser Artikel hat mir dieses Jahr wohl die größte Schreib-Freude bereitet. (Nicht zuletzt, weil ich dafür schätzungsweise zehntausend Gilmore-Girls-Gifs sichten „musste“). Umso mehr hat es mich deshalb gefreut, dass er auch in der EditionF veröffentlicht werden konnte.
 

Mein November-Liebling

Was du von den Gilmore Girls übers Bloggen lernen kannst auf EditionF | Zu den Gilmore-Girls-Weisheiten
 
 

DEZEMBER 2016 | BLOG-MARKETING

 
jahresrückblick-in-blogartikeln-2016-blogyourthing
 
Pinterest, Instagram, Facebook-Gruppen … Anstatt jedem Marketing-Trend für Blogger blind hinterherzulaufen, überlässt Janneke von Blogyourthing nichts dem Zufall. In ihrem spannenden Blogartikel So testest du einen Online-Marketing-Trend für deinen Blog verrät sie ihre ausgeklügelte Janneke-Trend-überprüf-Strategie. Neben einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung stellt sie dir deinen Erfolgstest als Download bereit.
 

Mein Dezember-Liebling

So testest du einen Online-Marketing-Trend für deinen Blog von Blogyourthing | Zum Erfolgstest
 
 
Welche Artikel haben dich 2016 beeindruckt? Schreib mir deine 2016-Favoriten zum Thema Bloggen & Social Media in die Kommentare!

Was du von den Gilmore Girls fürs Bloggen lernen kannst

Was du von den Gilmore Girls fürs Bloggen lernen kannst

Oy, with the poodles already!

Die wahrscheinlich beste Serie der Welt wurde von Netflix wiederbelebt und ich kann es kaum abwarten zu erfahren, wie es Lorelai, Rory und Emily Gilmore in der Zwischenzeit ergangen ist.

Wir erinnern uns: Am Ende der 7. Staffel ergattert Rory einen Job bei einem Online-Magazin und verlässt Lorelai und Stars Hollow auf unbestimmte Zeit, um Barack Obama auf seiner Wahlkampftour zu begleiten.

Ok, ok. Ich gebe es zu. Es war noch eine andere Zeit, als Lorelai und Co. anfingen, die Online-Welt zu erkunden.
 

via GIPHY

 
Doch Rory hat ihre Rolle als Online-Reporterin sicherlich gerockt. Da bin ich mir sicher! Schließlich schien es 2008 ja ein ganz erfolgreicher Wahlkampf für Barack Obama geworden zu sein.😉 Die Lebenslektionen, die Lorelai ihrer Tochter mit auf den Weg gegeben hat, haben sicherlich so einiges dazu beigetragen. Wenn ich es mir recht überlege, können sogar wir eine Menge von Lorelai & Co fürs Bloggen lernen.
 
Einige Beispiele gefällig? Bitteschön:
 

7 Lektionen, die du von den Gilmore Girls fürs Bloggen lernen kannst

 

#1 Zeige Persönlichkeit

Lorelai ist sowas wie der Flamingo in einer Schar grauer Tauben. Wobei … das trifft auch auf Sookie, Jackson, Kirk, Michel, ja, wenn ich es mir recht überlege, wahrscheinlich auf ganz Stars Hollow zu. Jeder Einwohner ist hier etwas schräg und genau deshalb sehen wir ihnen so gerne zu.
 

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Auch als Bloggerin kannst darfst sollst musst du uns an deinen schrägen Seiten und kleinen Macken teilhaben lassen. Sie machen dich menschlich und deinen Blog erst so richtig liebenswert!
 
 

#2 Rante, was das Zeug hält

Lorelai und ihre Rants.😃

Was gibt es Schöneres, als wenn sich Lorelai über ihre Mutter, Taylor Doose oder den Schnee auslässt?! Wenn sie erstmal loslegt, gibt es kein Halten mehr. Ohne Punkt und Komma lässt sie ihren Gefühlen freien Lauf – ganz zur Freude der Zuschauer. Seien wir mal ehrlich: Rants sind einfach ganz schön unterhaltsam.

Auch du kannst als Bloggerin in einem Artikel mal so richtig Dampf ablassen! Nicht jedes Mal, versteht sich. Doch sei hin und wieder mal eine Lorelai und mache deinem Ärger über einen Trend in deiner Nische oder eine gängige Ansicht Luft.

So sprichst du deine Leser auf einer emotionalen Ebene an – und das verbindet!
 

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Ach ja: Mit Rants machst du dir nicht nur Freunde. Aber du musst es ja nicht jedem recht machen.
 
 

#3 Suche dir Blog-BFFs

Die Gilmore Girls machen es uns vor: Im Business sollte frau stets jemanden haben, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Was wäre schließlich das Dragonfly Inn ohne das Dreamteam Lorelai und Sookie?

Auch Bloggen macht im Alleingang keinen Spaß. Du brauchst andere Blogger, die dich inspirieren, pushen, unterstützen, helfen, deine Inhalte kommentieren und teilen und, wenn es sein muss, auch mal die harten Wahrheiten aussprechen:
 

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#4 Sei unverwechselbar

Die Gilmores lassen sich den Mund nicht verbieten. Ob Rory, Lorelai oder Emily – die Frauen reden so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Die Serie ist legendär für ihren verbalen Schlagabtausch und die ungewöhnlichen Wortspiele.
 
Willst du erfolgreich bloggen, ist es auch für dich essentiell, eine unverwechselbare Schreibstimme zu finden. Präge Begriffe, Worte, Hashtags und stehe zu deinem eigenen Schreibstil. Fluche und schreibe „laut“, wenn du laut bist. Kurz: Sei so, wie du bist.
 

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#5 Sei kontrovers

Wenn wir alle immer nur einer Meinung wären, wäre es doch langweilig. Oder kannst du dir ein Freitagabend-Dinner vorstellen, bei dem Lorelai und Emily einfach friedlich nebeneinander sitzen?
 

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Bist du in deinen Blogartikeln immer nur ein liebes, nettes Schmusekätzchen, wird es auf die Dauer langweilig. Positioniere dich deshalb auch mal gegen die Standardmeinung, vertrete eine gänzlich unpopuläre Haltung oder schreibe, was viele aus deiner Sicht falsch machen. Solche Posts sorgen oft für ordentlich Gesprächsstoff und viel Interaktion.
 
 

#6 Erzähle eine Geschichte

Wusstest du, dass das Script der Gilmore Girls 20 Seiten pro Folge länger ist als für „gewöhnliche“ Serien? Das liegt nicht zuletzt an Lorelais ausufernden Geschichten über Schnee, Kaffee, ihre Träume, ihre Mutter … [hier einen abstrusen Begriff deiner Wahl einfügen].

Wer sich nach Lorelais verbalen Eskapaden nicht unsterblich in die Serie verliebt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Was bei den Gilmore Girls funktioniert, funktioniert auch auf deinem Blog. Geschichten erzeugen Emotionen, und Emotionen verbinden. Willst du, dass deine Leser sich an dich erinnern? Dann bringe sie in deinen Blogartikeln auch mal Schmunzeln, laut Loslachen, Mitärgern oder rühre sie zu Tränen.
 

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#7 Geh offline

Was Luke bereits vor mehr als fünfzehn Jahren wusste, würde inzwischen wahrscheinlich noch nicht mal mehr Lorelai bestreiten: Wir müssen nicht permanent erreichbar sein.
 

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Du musst ja nicht gleich zum Handy-Skeptiker Luke mutieren. Doch ein Abend (oder gar Wochenende!) ohne Smartphone ist ein guter Ausgleich zu Twitter & Co. Zudem sind Offline-Zeiten wahre Inspirationsbooster. Wetten, dass du auf mindestens 27 neue Blogartikel-Ideen kommst, wenn du einen langen Spaziergang machst?
 
 

Was du von den Gilmore Girls fürs Bloggen lernen kannst – Fazit

Vielleicht ist es dir noch niemals zuvor aufgefallen, aber die Gilmore Girls sind voll mit Lebensweisheiten, die auch für uns als Blogger essentiell sind:

#1 Zeige Persönlichkeit
#2 Unterhalte mit Rants
#3 Suche dir Blog-BFFs
#4 Sei unverwechselbar
#5 Sei kontrovers
#6 Erzähle eine Geschichte
#7 Geh (auch mal) offline
 
 
Bleibt nur noch eine letzte entscheidende Frage, die wir unbedingt in den Kommentaren klären müssen: Sind wir Team Dean, Jess oder Logan?😃

Ideen für Blogartikel finden – 10 Strategien, die dich zur Ideenmaschine machen

Ideen für Blogartikel finden – 10 Strategien, die dich zur Ideenmaschine machen

Freunde, es ist offiziell: Ich habe mehr Ideen für Blogartikel, als ich jemals verbloggen könnte.

Mein schönes, kleines Evernote-Notizbuch namens „Blogartikel-Ideen“ ist mittlerweile nicht mehr schön klein, sondern ganz schön groß. Es ist so umfangreich, dass es mich schon fast ein wenig unter Druck setzt und in meinen Träumen verfolgt …

Täglich wandern zwei bis drei Blogartikel-Ideen in das Notizbuch hinein, während es nur eine Idee pro Woche schafft, als tatsächlicher Blogartikel veröffentlicht zu werden. Wohin nur mit den ganzen Inhalten?

Doch halt – anstatt mich zu beschweren, möchte ich denjenigen unter euch, die sich immer noch Woche für Woche den Kopf darüber zerbrechen, worüber sie bloggen sollen, meine Top 10 Strategien verraten, um an Blogartikel-Ideen zu kommen.

#1 Ideen-Listen

Die einfachste, schnellste und unkomplizierteste Strategie zuerst: Inzwischen haben sich mehr als genug Menschen mit der Thematik beschäftigt und praktischerweise ganze Ideen-Listen erstellt. Google einfach mal nach „blog post ideas“ bzw. „Blogartikel Ideen“ und erhalte so hunderte Ideen auf einen Schlag. Oder lade dir gleich meine Liste mit über 200 Blogartikel-Ideen runter. Das ist wohl die allereinfachste, schnellste und unkomplizierteste Variante.😉

#2 Feedback

Bist du bereits seit einigen Monaten dabei? Dann erhältst du wahrscheinlich immer wieder Nachrichten oder Mails mit Fragen und Wünschen von deinen Lesern. Bei „Hey, bietest du eigentlich auch x an?“ oder „Hast du eigentlich schon mal was zum Thema y veröffentlicht?“ solltest du hellhörig werden. Die Chancen stehen gut, dass noch mehr Menschen an diesem Problem knabbern und sich einen Beitrag zu diesem Thema wünschen. Auch Kommentare, die du zu deinen Blogartikeln oder Social Media Posts erhältst, sind oft eine Goldgrube für Blogartikel-Ideen.

#3 Leser direkt fragen

Oder du fragst deine Leser ganz direkt nach Artikelwünschen. Schreibe ihnen eine Mail oder starte eine Umfrage auf deinen sozialen Netzwerken. Da ist nichts Verwerfliches dabei – im Gegenteil: Du zeigst, dass du an deinem Publikum interessiert bist und auf sie eingehst.

#4 Strategisch denken

Das ist vielleicht nicht die schnellste, dafür aber die nachhaltigste Variante. Anstatt dich irgendwie von Blogartikel zu Blogartikel zu hangeln, fragst du dich:

„Wo will ich in einem Jahr mit meinem Blog stehen?“

Willst du ein bestimmtes Produkt oder einen Online Kurs verkaufen? Willst du ein Coaching anbieten? Willst du dich möglicherweise thematisch neu positionieren?

Setze auf Blogartikel-Themen, die zu deinem (langfristigen) Ziel passen und sich vielleicht sogar später als Content für dein Produkt oder deinen Kurs nutzen lassen.

Falls du noch tiefer in diese Materie eintauchen möchtest: Monika Birkner hat für diese strategische Ideen-Suche einen (wie ich finde) grandiosen Blogartikel verfasst.

#5 Blogartikel-Generatoren

Ok, Spielkind. Diese Strategie ist nur für dich. 🙂 Bei Daniela von Bloggerabc bin ich auf Anwerthepublic gestoßen. Hier gibst du einen Suchbegriff ein, wählst deine Sprache aus und erhältst in Sekundenschnelle Fragen, die zu deinem Suchbegriff gestellt werden. Aber Vorsicht: Es besteht akute Suchtgefahr. 🙂

 

Eine andere witzige Möglichkeit ist „Hubspot’s Blog Topic Generator“. Hier gibst du drei Substantive ein und lässt dir fünf Blogartikel-Themen vorschlagen.
Auch wenn es den Blog Topic Generator zur Zeit nur auf Englisch gibt – mit ein bisschen Kreativität lassen sich die Ergebnisse problemlos ins Deutsche übertragen.

#6 Buzzsumo

Einen Suchbegriff eingeben und die beliebtesten Blogartikel zu diesem Keyword angezeigt bekommen? Das klingt nicht nur gut, das ist auch ganz schön praktisch. Auf Buzzsumo.com kannst du auf einen Schlag sehen, welche Suchbegriffe in Social Media wie gut funktionieren. Nutze die Ergebnisse aber bitte nur zur Inspiration und nicht als 1:1-Vorlage für deinen nächsten Blogartikel. Aber das versteht sich ja von selbst. 😉

 

#7 Eigene Blogartikel 

Gleiches gilt für deine eigenen Blogartikel: Welche Blogartikel wurden am meisten gelesen, kommentiert und in den sozialen Netzwerken geteilt? Setze in deinen nächsten Blogartikel auf ähnliche Themen. Bestimmt hast du noch nicht das ganze Feld abgegrast.
 
 

#8 Selbstreflexion

Weißt du eigentlich, wie viele Ideen bereits irgendwo in dir schlummern und nur darauf warten, als Blogartikel das Licht der Welt zu erblicken?

 

Es kann so einfach sein:

 

Alles, was du für deinen eigenen Blog machst, kannst du zu einem Blogartikel verarbeiten. Ob du nun ein Theme wechselst, eine neue Schreibtechnik anwendest oder den E-Mail-Provider wechselst – schreib darüber!

 

Alles, was du selbst nicht kannst und erst lernen musst, kannst du verbloggen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es unter deinen Bloglesern jemanden gibt, der das auch gerne lernen möchte, ist groß! Ob Newsletter mit Mailchimp erstellen oder einen unwiderstehlichen Lead Magnet entwickeln – mach einen Blogartikel daraus!

 

Alles, was dich aufregt, jedes Hindernis, das du überwunden, jedes Problem, das du gelöst hast, kurz: alles, was dich menschlich macht, kann Thema deines nächsten Blogartikels sein.

 

Alles, was du – im Zusammenhang mit deinem Blog – googelst, googeln wahrscheinlich tausend andere auch! Denk mal scharf nach, was du in die Suchmaschine eintippst. Sicherlich wird sich daraus das ein oder andere Thema für deinen nächsten Blogartikel ergeben.
 
 

#9 Google Suggest verwenden

Apropos Google. Google macht es dir extrem einfach, an neue Blogartikel-Ideen zu kommen. Fang einfach an zu tippen und schau dir an, welche Longtail Keywords dir Google vorschlägt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Blogartikel darüber, wie du an Blogartikel-Ideen kommst.😜

#10 Die Buddha-Methode

Eine nicht zu unterschätzende Strategie, an Blogartikel-Ideen zu kommen, ist, locker zu bleiben.😉 Ideen kommen meist nicht dann, wenn du krampfhaft nach ihnen suchst, sondern wenn du an etwas völlig anderes denkst.

Deshalb kannst du dich ruhig entspannen, spazieren gehen, mit deinen Kindern toben …Du kannst deiner Kreativität vertrauen. Da bin ich mir sicher.😃

Und noch mehr Ideen

  • Lese viel und beobachte dich dabei: Welche Themen sprechen dich an? Welche Überschriften machen neugierig? Warum klickst du den einen Blogartikel bereits nach zehn Sekunden weg, während du bei einen anderen bis zum Schluss am Ball bleibst? Die Antworten auf diese Fragen solltest du unbedingt in deine eigene Content-Erstellung einfließen lassen.
  • Halte Ausschau nach Blogparaden: Hier ist das Thema zumindest schon vorgegeben und du kannst dich ganz aufs Schreiben konzentrieren.
  • Erstelle eine Blogartikel-Serie: Gibt es ein (eher) umfangreiches Thema, das dich interessiert? Dann teile doch diesen großen Brocken in kleinere Häppchen auf und mache eine Blogartikel-Serie daraus. So bist du für mehrere Wochen versorgt.
  • Gastautoren einladen: Eine nette Möglichkeit, eine unkreative Phase zu überbrücken, ist schließlich auch, sich Gastautoren mit ins Boot zu holen.

 

Wie kommst du an deine Blogartikel-Ideen? Lass uns in den Kommentaren weiterquatschen!😃

Blogartikel promoten – 18 Ideen (+ gratis Checkliste)

Blogartikel promoten – 18 Ideen (+ gratis Checkliste)

Wenn du einen Blogartikel veröffentlicht hast, fängt die eigentliche Arbeit erst an!

 

Schließlich möchtest du, dass dein sorgsam produzierter Blogartikel gelesen und weiterverbreitet wird.

 

Mindestens genauso lange, wie du in die Produktion deines Contents steckst, solltest du deshalb fürs Marketing einplanen.

 

Brauchst du also 10 Stunden, um deinen Blogartikel zu konzipieren, recherchieren, schreiben, überarbeiten und in WordPress einzupflegen, solltest du auch 10 Stunden in die Promotion desselben investieren.

 

Ein anderer Ansatz geht sogar von dem Verhältnis 80/20 aus. Sprich: Bei 10 Stunden, die du für die Produktion deines Blogartikels brauchst, sollten 40 Stunden in die Promotion gehen.

 

40 Stunden!

 

Klingt abgedreht?

 

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, deinen Blogartikel an die Frau zu bringen! Heute möchte ich dir 18 Strategien vorstellen, wie du mehr Aufmerksamkeit für deinen Blogartikel generierst.

 

 
 

Blogartikel promoten – Diese 18 Strategien solltest du nutzen

 

E-MAIL

 

#1 Newsletter schreiben

Okay, die erste Strategie ist ein No-Brainer. Wenn du bereits eine E-Mail-Liste dein Eigen nennst, dann weißt du, wie der Hase läuft: Du haust in die Tasten und benachrichtigst deine interessierten Abonnenten, dass du einen neuen Beitrag publiziert hast. (Wenn du noch keine E-Mail-Liste hast, dann ist es aber jetzt höchste Eisenbahn!)

 

Mit E-Mail-Providern wie z.B. Mailchimp kannst du E-Mails Jahre (!) im Voraus planen. Somit gibt es keine Entschuldigung, den Newsletter für den Blogartikel, der nächste Woche erscheint, nicht bereits heute zu schreiben. Am besten jetzt.😉

 

Übrigens: Völlig egal, wie groß deine E-Mail-Liste ist, sag deinen Newsletter-Abonnenten auf jeden Fall Bescheid, sobald ein neuer Beitrag von dir rausgeht. Selbst, wenn gerade mal Mama, Tante Gerda und dein Verlobter auf der Liste stehen – schreib diese E-Mail.

 

Zum einen musst du fürs E-Mail-Marketing eine gewisse Routine entwickeln. Da ist es gut, sich an diesen wöchentlichen Newsletter-schreib-Rhythmus zu gewöhnen … Zum anderen gehört Newsletterschreiben zu den Fähigkeiten, die du durch gezielte Übung trainierst. Somit gibt es quasi nichts Besseres als vor kleinem Publikum zu üben, üben, üben …

 

#2 E-Mail-Signatur anpassen

Insbesondere, wenn du mit Kunden zusammenarbeitest und täglich Dutzende E-Mails verschickst, bietet es sich an, deinen aktuellen Blogartikel in deine E-Mail-Signatur aufzunehmen.

 

Wenn du in der Woche auch nur fünfzig Menschen via E-Mail erreichst, lohnt sich der Aufwand von 30 Sekunden allemal!

 
 

SOCIAL MEDIA

 

#3 In deinen sozialen Netzwerken Bescheid geben

Dass du den neuen Blogartikel mit deinen Followern auf den sozialen Netzwerken teilst, versteht sich mittlerweile zum Glück von selbst. Doch wusstest du, dass du auf einigen sozialen Netzwerken deinen Artikel mehr als nur einmal teilen solltest, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die dein Blogartikel verdient?

 

Twitter

Twitter ist ein kurzlebiges soziales Netzwerk. Hier macht es durchaus Sinn, deinen Blogartikel am Veröffentlichungstag 2–3 Mal zu verlinken sowie einen Tag später, dann nochmal eine Woche später usw. Teste verschiedene Wochentage und Uhrzeiten, um den für dich optimalen Zeitpunkt zu ermitteln.

 

Pinterest

Auch auf Pinterest solltest du deinen Blogartikel mehr als nur einmal pinnen.
Zunächst pinnst du deinen aktuellen Blogartikel auf die Pinnwand, die den Namen deines Blogs trägt. Einige Tage später dann auf weitere passende Boards.

 

Wenn ich zum Beispiel einen Blogartikel über Twitter veröffentliche, pinne ich ihn zunächst auf das Board „Pinkbiz • Blog“, einige Tage später repinne ich ihn auf auf das Board „Social Media“. Wiederum einige Tage später auf meine „Twitter“-Pinnwand. So bleibt der Pin immer im Umlauf.

 

Instagram

Anders sieht es bei Instagram aus. Hier kannst du schnell zu viel des Guten tun.
Bei Instagram reicht es vollkommen, einmal auf den neuen Blogartikel zu verweisen, um den Feed deiner Follower nicht unnötig zu blockieren.

 

Automatisierungen

Am effektivsten ist es übrigens, das Teilen deines aktuellen Blogartikel mit Hootsuite, Buffer & Co. zu automatisieren. So brauchst du nicht jeden Tag aufs Neue daran zu denken.

 

#4 Verschiede Social-Media-Kanäle bedienen

Du sagst kurz auf Facebook Bescheid und das war’s? So einfach ist es leider nicht.

 

Nicht jede von uns ist Twitterfan oder Facebook-Junkie.

 

Um deinen Blogartikel optimal zu promoten, solltest du deshalb auf Dauer verschiedene Social-Media-Kanäle bedienen und nicht bloß auf ein Netzwerk setzen.

 

#5 Zeitversetzt posten

Dein Blogartikel erscheint Montag, 7 Uhr. Also sagst du gleich 7:15 Uhr auf Twitter, Facebook und Instagram Bescheid und pinnst deinen Artikel auf Pinterest?

 

Yikes.

 

Sinnvoller ist es, deinen Blogartikel zeitversetzt zu promoten. Sag morgens und abends auf Twitter Bescheid, mittags auf Facebook, nachmittags auf Instagram. Oder strecke die Promotion sogar auf mehrere Tage.

 

So stellst du sicher, dass du das Maximum an Menschen erreichst.

 

#6 Interagieren

Deinen aktuellen Blogartikel auf Twitter & Co. zu teilen ist gut, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Nur deine Follower werden auf deinen aktuellen Blogartikel aufmerksam.

 

Doch wie machst du die Menschen, die dir (noch) nicht folgen, auf deine Blogartikel aufmerksam?

 

Ganz einfach: Indem du mit ihnen interagierst. Fave, like, repinne, teile, retweete und kommentiere ihre Beiträge, was das Zeug hält – vor allem an dem Tag, an dem du deinen Blogartikel promotest. Die ein oder andere wird auf dein Profil klicken, auf deinen Beitrag aufmerksam werden und ihn vielleicht auf ihren Kanälen weiterverbreiten.

 

#7 Aktuellen Blogartikel ans Twitterprofil oder die Facebookseite heften

Das setzt natürlich voraus, dass sie deinen aktuellen Blogartikel schnell finden.😉 Mache es ihnen deshalb besonders leicht und hefte deinen aktuellen Blogartikel an dein Profil.

 

#8 Link in der Instagram-Bio ändern

Analog kannst du den Link in der Instagram-Bio anpassen und einfach deinen aktuellen Blogartikel verlinken! Wenn du ihn zusätzlich mit beispielsweise Bitly kürzt, kannst du nachverfolgen, wie viele Userinnen auf den Link geklickt haben.

 

#9 Alte Blogartikel teilen

Schon bald ist aus deinem aktuellen Blogartikel nur noch Schnee von gestern, für den sich niemand mehr so recht interessiert – richtig? Falsch!

 

Der überwiegende Teil der Klicks, Shares und Empfehlungen kommt nicht immer am Veröffentlichungstag, sondern erst mit der Zeit.

 

Teile deinen Blogartikel deshalb immer und immer wieder in deinen sozialen Netzwerken. Du wirst sehen: Das lohnt sich!😉

 
 

BLOG

 

#10 Kommentare beantworten

Jemand hat deinen Blogartikel gelesen und kommentiert! YAY!

 

Das ist die Chance für dich, die Beziehung zu deinen Lesern zu vertiefen.

 

Anstatt dich jetzt in deinem stillen Kämmerlein zu freuen, kannst du deiner Freude auch in einem Kommentar freien Lauf lassen.😉
 
Wenn es passt, kannst du in deiner Antwort auch eine Frage stellen oder auch einen deiner älteren Blogposts verweisen.

 

Aus zufriedenen Lesern werden schon bald treue Fans, die deine Blogartikel gerne weiterverbreiten. Jeder beantwortete Kommentar ist deshalb eine Investition in die Zukunft.

 

#11 Ansprechende Share Buttons benutzen

Mache es deinen Lesern einfach, deine Artikel zu teilen, und verwende Share Buttons.

 

Fixe Share Buttons, die auch beim Scrollen auf ihrem Platz bleiben, sind hier von Vorteil. (So können die Leser den Artikel auch mitten im Text problemlos teilen und müssen nicht erst nach oben scrollen.) Ansonsten kannst du jeweils zu Beginn und am Ende deines Blogartikels Share Buttons anbringen.

 

#12 Call to Action einfügen

Hoffe nicht nur darauf, dass deine Leser deinen Blogartikel mit ihrem Netzwerk teilen, bitte sie explizit.

 

Beende deinen Blogartikel mit einem entsprechenden Call to Action: „Wenn dir der Artikel gefallen hat, so teile ihn doch bitte mit deinem Netzwerk.“

 

#13 (Langfristig) auf SEO setzen

Für maximale Aufmerksamkeit solltest du nicht nur kurz-, sondern auch langfristig denken. Irgendwann wird ein nicht zu verachtender Teil deiner Leser über die Google-Suche auf deine Beiträge stoßen. Deshalb solltest du zumindest SEO-Basics beachten.

 

Easy peasy geht das übrigens mit dem Plugin namens „Yoast SEO“. Das funktioniert wie der Thermomix und sagt dir bei jedem Blogartikel, was du zu tun hast.😉

 

Falls du noch mehr Nachhilfe in Sachen SEO brauchst, dann schau mal bei Daniela von Misswebdesign vorbei. Sie hat eine hilfreiche Anleitung für SEO-tastische Blogartikel veröffentlicht.

 

#14 Interne Verlinkungen verwenden

Mache es dir zur Regel, mindestens einen deiner alten Blogartikel in einem aktuellen Blogartikel zu verlinken.

 

Wieso solltest du mit der Promotion eines Blogposts aufhören, nur weil dieser einige Wochen oder Monate alt ist? Du kannst an passenden Stellen jederzeit auf deine älteren Beiträge verweisen. Nur zu! Auch ältere Beiträge werden gerne geteilt.

 

Schöner Nebeneffekt: Interne Verlinkungen sind ein mächtiges SEO-Werkzeug und gut für dein Suchmaschinenranking (—> siehe #13).

 

#15 Ein „Related Post“-Plugin benutzen

Einen ähnlichen Effekt (freilich ohne die SEO-Vorteile) hat ein „Related Post“-Plugin.

 

Dieses Plugin bewirkt, dass am Ende eines Blogartikels thematisch ähnliche Artikel angezeigt werden. Damit bringst du deinen Lesern auch ältere Blogartikel wieder auf den Schirm und erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterverbreitet werden.

 

#16 Auf beliebte Beiträge im Footer oder in der Sidebar verweisen

Alternativ (oder ergänzend) dazu kannst du in deinem Footer oder in der Sidebar ein Widget verwenden, um die aktuellsten oder beliebtesten deiner Beiträge anzeigen zu lassen.

 

NETZWERK

 

#17 Verlinkte Blogger benachrichten

Du hast einen lesenswerten Artikel einer anderen Bloggerin in deinem eigenen Blogartikel verlinkt? Prima! Sag ihr am besten gleich Bescheid. Die meisten bevorzugen es, direkt von dir erfahren, dass du sie zitiert hast – und nicht erst über sieben Ecken.
 
Du kannst sie auf den entsprechenden Kanälen taggen oder ihnen eine private Nachricht zukommen lassen. Hauptsache, du gibst ihnen Bescheid.
 
Viele Bloggerinnen teilen einen Artikel, in dem sie verlinkt sind, gerne auch in ihren Netzwerken. Eine klassische Win-win-Situation.
 
 

#18 Auf anderen Blogs kommentieren

Und noch einmal Kommentare. Diesmal aber nicht auf deinem eigenen Blog, sondern auf dem deiner Blog-Kolleginnen. Auch hier kannst du, sofern es passt (!), einen deiner Artikel verlinken.
 
 

Blogartikel promoten – Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr Aufmerksamkeit für deinen Blogartikel zu generieren. Du kannst via E-Mail promoten, Social Media zu Hilfe nehmen, entsprechende Maßnahmen auf deinem Blog ergreifen oder dein Netzwerk einspannen.
 
 
Welche Strategien nutzt du, um deine Blogartikel zu promoten?
Lass uns unten weiterquatschen.
 
 
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