Wenn du einen Blogartikel veröffentlicht hast, fängt die eigentliche Arbeit erst an!

 

Schließlich möchtest du, dass dein sorgsam produzierter Blogartikel gelesen und weiterverbreitet wird.

 

Mindestens genauso lange, wie du in die Produktion deines Contents steckst, solltest du deshalb fürs Marketing einplanen.

 

Brauchst du also 10 Stunden, um deinen Blogartikel zu konzipieren, recherchieren, schreiben, überarbeiten und in WordPress einzupflegen, solltest du auch 10 Stunden in die Promotion desselben investieren.

 

Ein anderer Ansatz geht sogar von dem Verhältnis 80/20 aus. Sprich: Bei 10 Stunden, die du für die Produktion deines Blogartikels brauchst, sollten 40 Stunden in die Promotion gehen.

 

40 Stunden!

 

Klingt abgedreht?

 

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, deinen Blogartikel an die Frau zu bringen! Heute möchte ich dir 18 Strategien vorstellen, wie du mehr Aufmerksamkeit für deinen Blogartikel generierst.

 

 
 

Blogartikel promoten – Diese 18 Strategien solltest du nutzen

 

E-MAIL

 

#1 Newsletter schreiben

Okay, die erste Strategie ist ein No-Brainer. Wenn du bereits eine E-Mail-Liste dein Eigen nennst, dann weißt du, wie der Hase läuft: Du haust in die Tasten und benachrichtigst deine interessierten Abonnenten, dass du einen neuen Beitrag publiziert hast. (Wenn du noch keine E-Mail-Liste hast, dann ist es aber jetzt höchste Eisenbahn!)

 

Mit E-Mail-Providern wie z.B. Mailchimp kannst du E-Mails Jahre (!) im Voraus planen. Somit gibt es keine Entschuldigung, den Newsletter für den Blogartikel, der nächste Woche erscheint, nicht bereits heute zu schreiben. Am besten jetzt.😉

 

Übrigens: Völlig egal, wie groß deine E-Mail-Liste ist, sag deinen Newsletter-Abonnenten auf jeden Fall Bescheid, sobald ein neuer Beitrag von dir rausgeht. Selbst, wenn gerade mal Mama, Tante Gerda und dein Verlobter auf der Liste stehen – schreib diese E-Mail.

 

Zum einen musst du fürs E-Mail-Marketing eine gewisse Routine entwickeln. Da ist es gut, sich an diesen wöchentlichen Newsletter-schreib-Rhythmus zu gewöhnen … Zum anderen gehört Newsletterschreiben zu den Fähigkeiten, die du durch gezielte Übung trainierst. Somit gibt es quasi nichts Besseres als vor kleinem Publikum zu üben, üben, üben …

 

#2 E-Mail-Signatur anpassen

Insbesondere, wenn du mit Kunden zusammenarbeitest und täglich Dutzende E-Mails verschickst, bietet es sich an, deinen aktuellen Blogartikel in deine E-Mail-Signatur aufzunehmen.

 

Wenn du in der Woche auch nur fünfzig Menschen via E-Mail erreichst, lohnt sich der Aufwand von 30 Sekunden allemal!

 
 

SOCIAL MEDIA

 

#3 In deinen sozialen Netzwerken Bescheid geben

Dass du den neuen Blogartikel mit deinen Followern auf den sozialen Netzwerken teilst, versteht sich mittlerweile zum Glück von selbst. Doch wusstest du, dass du auf einigen sozialen Netzwerken deinen Artikel mehr als nur einmal teilen solltest, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die dein Blogartikel verdient?

 

Twitter

Twitter ist ein kurzlebiges soziales Netzwerk. Hier macht es durchaus Sinn, deinen Blogartikel am Veröffentlichungstag 2–3 Mal zu verlinken sowie einen Tag später, dann nochmal eine Woche später usw. Teste verschiedene Wochentage und Uhrzeiten, um den für dich optimalen Zeitpunkt zu ermitteln.

 

Pinterest

Auch auf Pinterest solltest du deinen Blogartikel mehr als nur einmal pinnen.
Zunächst pinnst du deinen aktuellen Blogartikel auf die Pinnwand, die den Namen deines Blogs trägt. Einige Tage später dann auf weitere passende Boards.

 

Wenn ich zum Beispiel einen Blogartikel über Twitter veröffentliche, pinne ich ihn zunächst auf das Board „Pinkbiz • Blog“, einige Tage später repinne ich ihn auf auf das Board „Social Media“. Wiederum einige Tage später auf meine „Twitter“-Pinnwand. So bleibt der Pin immer im Umlauf.

 

Pinterest Strategie Coaching
 

Instagram

Anders sieht es bei Instagram aus. Hier kannst du schnell zu viel des Guten tun.
Bei Instagram reicht es vollkommen, einmal auf den neuen Blogartikel zu verweisen, um den Feed deiner Follower nicht unnötig zu blockieren.

 

Automatisierungen

Am effektivsten ist es übrigens, das Teilen deines aktuellen Blogartikel mit Hootsuite, Buffer & Co. zu automatisieren. So brauchst du nicht jeden Tag aufs Neue daran zu denken.

 

#4 Verschiede Social-Media-Kanäle bedienen

Du sagst kurz auf Facebook Bescheid und das war’s? So einfach ist es leider nicht.

 

Nicht jede von uns ist Twitterfan oder Facebook-Junkie.

 

Um deinen Blogartikel optimal zu promoten, solltest du deshalb auf Dauer verschiedene Social-Media-Kanäle bedienen und nicht bloß auf ein Netzwerk setzen.

 

#5 Zeitversetzt posten

Dein Blogartikel erscheint Montag, 7 Uhr. Also sagst du gleich 7:15 Uhr auf Twitter, Facebook und Instagram Bescheid und pinnst deinen Artikel auf Pinterest?

 

Yikes.

 

Sinnvoller ist es, deinen Blogartikel zeitversetzt zu promoten. Sag morgens und abends auf Twitter Bescheid, mittags auf Facebook, nachmittags auf Instagram. Oder strecke die Promotion sogar auf mehrere Tage.

 

So stellst du sicher, dass du das Maximum an Menschen erreichst.

 

#6 Interagieren

Deinen aktuellen Blogartikel auf Twitter & Co. zu teilen ist gut, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Nur deine Follower werden auf deinen aktuellen Blogartikel aufmerksam.

 

Doch wie machst du die Menschen, die dir (noch) nicht folgen, auf deine Blogartikel aufmerksam?

 

Ganz einfach: Indem du mit ihnen interagierst. Fave, like, repinne, teile, retweete und kommentiere ihre Beiträge, was das Zeug hält – vor allem an dem Tag, an dem du deinen Blogartikel promotest. Die ein oder andere wird auf dein Profil klicken, auf deinen Beitrag aufmerksam werden und ihn vielleicht auf ihren Kanälen weiterverbreiten.

 

#7 Aktuellen Blogartikel ans Twitterprofil oder die Facebookseite heften

Das setzt natürlich voraus, dass sie deinen aktuellen Blogartikel schnell finden.😉 Mache es ihnen deshalb besonders leicht und hefte deinen aktuellen Blogartikel an dein Profil.

 

#8 Link in der Instagram-Bio ändern

Analog kannst du den Link in der Instagram-Bio anpassen und einfach deinen aktuellen Blogartikel verlinken! Wenn du ihn zusätzlich mit beispielsweise Bitly kürzt, kannst du nachverfolgen, wie viele Userinnen auf den Link geklickt haben.

 

#9 Alte Blogartikel teilen

Schon bald ist aus deinem aktuellen Blogartikel nur noch Schnee von gestern, für den sich niemand mehr so recht interessiert – richtig? Falsch!

 

Der überwiegende Teil der Klicks, Shares und Empfehlungen kommt nicht immer am Veröffentlichungstag, sondern erst mit der Zeit.

 

Teile deinen Blogartikel deshalb immer und immer wieder in deinen sozialen Netzwerken. Du wirst sehen: Das lohnt sich!😉

 
 

BLOG

 

#10 Kommentare beantworten

Jemand hat deinen Blogartikel gelesen und kommentiert! YAY!

 

Das ist die Chance für dich, die Beziehung zu deinen Lesern zu vertiefen.

 

Anstatt dich jetzt in deinem stillen Kämmerlein zu freuen, kannst du deiner Freude auch in einem Kommentar freien Lauf lassen.😉
 
Wenn es passt, kannst du in deiner Antwort auch eine Frage stellen oder auch einen deiner älteren Blogposts verweisen.

 

Aus zufriedenen Lesern werden schon bald treue Fans, die deine Blogartikel gerne weiterverbreiten. Jeder beantwortete Kommentar ist deshalb eine Investition in die Zukunft.

 

#11 Ansprechende Share Buttons benutzen

Mache es deinen Lesern einfach, deine Artikel zu teilen, und verwende Share Buttons.

 

Fixe Share Buttons, die auch beim Scrollen auf ihrem Platz bleiben, sind hier von Vorteil. (So können die Leser den Artikel auch mitten im Text problemlos teilen und müssen nicht erst nach oben scrollen.) Ansonsten kannst du jeweils zu Beginn und am Ende deines Blogartikels Share Buttons anbringen.

 

#12 Call to Action einfügen

Hoffe nicht nur darauf, dass deine Leser deinen Blogartikel mit ihrem Netzwerk teilen, bitte sie explizit.

 

Beende deinen Blogartikel mit einem entsprechenden Call to Action: „Wenn dir der Artikel gefallen hat, so teile ihn doch bitte mit deinem Netzwerk.“

 

#13 (Langfristig) auf SEO setzen

Für maximale Aufmerksamkeit solltest du nicht nur kurz-, sondern auch langfristig denken. Irgendwann wird ein nicht zu verachtender Teil deiner Leser über die Google-Suche auf deine Beiträge stoßen. Deshalb solltest du zumindest SEO-Basics beachten.

 

Easy peasy geht das übrigens mit dem Plugin namens „Yoast SEO“. Das funktioniert wie der Thermomix und sagt dir bei jedem Blogartikel, was du zu tun hast.😉

 

Falls du noch mehr Nachhilfe in Sachen SEO brauchst, dann schau mal bei Daniela von Misswebdesign vorbei. Sie hat eine hilfreiche Anleitung für SEO-tastische Blogartikel veröffentlicht.

 

#14 Interne Verlinkungen verwenden

Mache es dir zur Regel, mindestens einen deiner alten Blogartikel in einem aktuellen Blogartikel zu verlinken.

 

Wieso solltest du mit der Promotion eines Blogposts aufhören, nur weil dieser einige Wochen oder Monate alt ist? Du kannst an passenden Stellen jederzeit auf deine älteren Beiträge verweisen. Nur zu! Auch ältere Beiträge werden gerne geteilt.

 

Schöner Nebeneffekt: Interne Verlinkungen sind ein mächtiges SEO-Werkzeug und gut für dein Suchmaschinenranking (—> siehe #13).

 

#15 Ein „Related Post“-Plugin benutzen

Einen ähnlichen Effekt (freilich ohne die SEO-Vorteile) hat ein „Related Post“-Plugin.

 

Dieses Plugin bewirkt, dass am Ende eines Blogartikels thematisch ähnliche Artikel angezeigt werden. Damit bringst du deinen Lesern auch ältere Blogartikel wieder auf den Schirm und erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterverbreitet werden.

 

#16 Auf beliebte Beiträge im Footer oder in der Sidebar verweisen

Alternativ (oder ergänzend) dazu kannst du in deinem Footer oder in der Sidebar ein Widget verwenden, um die aktuellsten oder beliebtesten deiner Beiträge anzeigen zu lassen.

 

NETZWERK

 

#17 Verlinkte Blogger benachrichten

Du hast einen lesenswerten Artikel einer anderen Bloggerin in deinem eigenen Blogartikel verlinkt? Prima! Sag ihr am besten gleich Bescheid. Die meisten bevorzugen es, direkt von dir erfahren, dass du sie zitiert hast – und nicht erst über sieben Ecken.
 
Du kannst sie auf den entsprechenden Kanälen taggen oder ihnen eine private Nachricht zukommen lassen. Hauptsache, du gibst ihnen Bescheid.
 
Viele Bloggerinnen teilen einen Artikel, in dem sie verlinkt sind, gerne auch in ihren Netzwerken. Eine klassische Win-win-Situation.
 
 

#18 Auf anderen Blogs kommentieren

Und noch einmal Kommentare. Diesmal aber nicht auf deinem eigenen Blog, sondern auf dem deiner Blog-Kolleginnen. Auch hier kannst du, sofern es passt (!), einen deiner Artikel verlinken.
 
 

Blogartikel promoten – Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr Aufmerksamkeit für deinen Blogartikel zu generieren. Du kannst via E-Mail promoten, Social Media zu Hilfe nehmen, entsprechende Maßnahmen auf deinem Blog ergreifen oder dein Netzwerk einspannen.
 
 
Welche Strategien nutzt du, um deine Blogartikel zu promoten?
Lass uns unten weiterquatschen.
 
 
Hat dir der Artikel gefallen? Dann lade dir doch alle 18 Strategien als PDF-Datei runter.
 

 
 

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