Pinterest-Tipp: So geht (d)ein Pin auf Pinterest viral!

Pinterest-Tipp: So geht (d)ein Pin auf Pinterest viral!

Let’s talk Pinterest! Sunray von The organized Cardigan hat inzwischen so einige erfolgreiche Pins auf Pinterest laufen. Auch der Großteil ihres Blogtraffics kommt inzwischen von Pinterest. Ich habe sie zu ihrer Pinterest-Strategie interviewt.
 

Liebe Sunray, stell dich und deinen Blog kurz vor.

Mein Name ist Sunray und seit Oktober 2014 blogge ich auf The organized Cardigan zu den Themen Capsule Wardrobe (was auf Deutsch so viel wie „minimalistische Garderobe“ heißt), ein aufgeräumtes Leben und manchmal auch über Kalender, Ziele-, Zeit- und Selbstmanagement.
Mein Slogan lautet „Create a life that suits you“, denn mit meinen Beiträgen möchte ich dazu anregen, sich sein Leben so zu gestalten, wie es am besten zu einem passt.
 

Seit wann nutzt du Pinterest bereits für deinen Blog?

Pinterest habe ich tatsächlich von Anfang an für meinen Blog genutzt, irgendwie stellte sich da gar nicht die Frage für mich. Allerdings habe ich dies anfangs nicht sehr strategisch oder gezielt gemacht. Und schon gar nicht habe ich Pinterest als Suchmaschine neben Google verstanden und genutzt. Das hat sich erst im vergangenen Jahr komplett verändert!
 

 

Worum geht es bei deinen erfolgreichen Pins und wie oft wurden sie mittlerweile repinnt?

Mein erster Pin, der viral gegangen ist, ist der über „3 einfache Tipps, wie dein Zuhause immer aufgeräumt bleibt“. Er wurde mittlerweile über 4000 Mal repinnt.
 
3 Tipps, wie dein Zuhause für immer aufgeräumt bleibt
 
Der Blogbeitrag ist vom Mai 2016, und auf Pinterest viral gegangen ist er im Januar 2017. Seitdem hat er mir über 223000 Beitragsaufrufe auf dem Blog beschert.
 
Nach dem Erfolg dieses Pins stiegen dann auch die Repinzahlen anderer Pins. Zum Beispiel wurde meine Checkliste zu meiner Aufgeräumt-Serie „Aufgeräumt! In 14 Wochen zu einem ordentlichen Zuhause“ auch bereits über 1700 Mal repinnt, was mir in diesem Jahr knapp 23500 Aufrufe auf dem Blog gebracht hat.
 
Aufgeräumt In 14 Wochen zu einem ordentlichen Zuhause Zeitplan Checkliste
 

Was glaubst du, was deine Pins so erfolgreich macht?

Als ich meinen Pin „3 einfache Tipps, wie dein Zuhause für immer aufgeräumt bleibt“ gestaltet habe, habe ich ehrlich gesagt nicht geahnt, dass er mal viral geht.
 
Jetzt, mit Abstand betrachtet, würde ich sagen, zeigt das Bild einfach sehr eindeutig, worum es geht, und die Überschrift unterstützt dies mit einer Formel, die ja immer gut geht: „X Tipps, wie du Problem Y löst“, und dann auch noch „für immer“! 😉
 
Außerdem beinhalten die beiden genannten Pins Keywords, die generell gut gehen, nämlich „Tipps“ und „Checkliste“ und nach dem Keyword „aufgeräumt“ wird zu meinem Blogthema auch auf Pinterest viel gesucht.
 

Wie sieht deine Pinterest-Strategie aus?

Wie gesagt beschäftige ich mich mit Pinterest so richtig erst seit letztem Jahr. Seit Oktober 2016 bin ich dann dazu übergangen, das Automatisierungstool BoardBooster zu nutzen.
 
Ich habe zwar auch Tailwind ausprobiert, aber die Looping Funktion bei BoardBooster hat mich überzeugt!
Beim Looping werden ganz einfach alte Pins von den eigenen Boards automatisch wieder repinnt, ohne dass ich die Pins extra auswählen oder vorbereiten muss. Diese Funktion nutze ich von Anfang an und auch schwerpunktmäßig.
 
Dieses Jahr experimentiere ich zusätzlich mit der Schedule Funktion. Sie soll regelmäßig für frische Pins auf meinen Boards sorgen und funktioniert ähnlich wie bei Tailwind, wo man auch immer neue Pins vorbereiten muss. Allerdings investiere ich da nicht so viel Zeit und nutze meistens zwischendurch die Pinterest-App, um neue Pins für die Schedule Funktion zusammenzutragen.
 
BoardBooster verfügt über einige integrierte Analyse Tools, zum Beispiel, wann die besten Pin-Zeiten für meine einzelnen Boards sind. Ca. einmal im Monat schaue ich mir diese Statistiken an, gleiche sie mit den Einstellungen meiner Boards ab und ändere sie gegebenenfalls.
 
Beim Repinnen achte ich mittlerweile bei den Pins auf eine hohe Repinzahl. Das bedeutet nicht, dass ich ausschließlich Pins mit einer Repinzahl ab dem 1000er Bereich repinne. Aber ich achte darauf, bei einem Pin, den es mehrmals gibt, die Version mit der höheren Repinzahl zu nehmen.
 
Inhaltlich orientiere ich mich mit meinen Boards und eben auch mit den Pins an meinen Blogthemen. Da meine Zielgruppe deutschsprachig ist, achte ich mittlerweile auch darauf, deutschsprachige Keywords zu nutzen und auch vermehrt andere deutschsprachige Pins zu repinnen. Zum Thema Keywords hat mir übrigens deine Pinterest Challenge die Augen geöffnet, Alex! Ein super Learning, was ich nicht mehr missen möchte!
 

 

Wie viel Zeit brauchst du durchschnittlich für dein Pinterest-Marketing?

Also ehrlich gesagt habe ich da noch nie so auf die Uhr geschaut (was ja die Gefahr bei Pinterest schlechthin ist! 😄). Seitdem ich meinen Weg mit Pinterest gefunden habe, sind es vielleicht zwei Stunden im Monat für die normalen Arbeiten.
 
Wenn ich etwas Neues ausprobiere, können es auch schon mal fünf oder mehr Stunden im Monat werden. Im Vergleich zu meinen Social-Media-Kanälen also ein verschwindend geringer Zeitaufwand, wobei mir eben auch die Automatisierung mit BoardBooster viel Zeit spart!
 

Welche Bedeutung hat Pinterest für deinen Blog?

Pinterest ist mittlerweile die größte Trafficquelle für meinen Blog, noch weit vor Google oder den Social-Media-Kanälen. Und ich selber nutze Pinterest auch als Inspirationsquelle No. 1. 🙂
 

Welchen Tipp würdest du einem Pinterest-Einsteiger geben?

Gib dir und deinem Blog bzw. deinen Pins Zeit! Im Gegensatz zu den sozialen Medien, auf denen Content schnell veraltet und in Sekunden wieder aus den Augen und aus dem Sinn ist, spielt auf Pinterest die Zeit für dich und bringt dir steigende Repinzahlen.
 
Probiere unterschiedliche Strategien und Layouts aus und habe keine Angst vor Statistikeinbrüchen! Und glaube mir: Die wird es geben. Und sie werden auch wieder vorübergehen. 😉
 
Und das Wichtigste in meinen Augen: Verliere nie den Spaß an der Sache!
 

Sunray Dollase

Sunray Dollase

The organized Cardigan

Sunray schreibt auf The organized Cardigan über Capsule Wardrobes, ein aufgeräumtes Leben & manchmal auch über ihre Kalenderliebe.

Gewinne ein Blogcoaching!

Gewinne ein Blogcoaching!

Partyalarm! 🎉
 
Pinkbiz wird am 12. Mai ein Jahr alt, und zur Feier des Tages verlose ich drei Blogcoachings mit mir. Ja, du hast richtig gelesen: drei!
 
Alles, was du dafür machen musst, ist, mir einen Kommentar unter diesem Beitrag zu hinterlassen.
 
Easypeasy, oder? 😎

Wie ein Blogcoaching mit mir genau abläuft, erfährst du übrigens hier:

Jeder Kommentar, der bis zum 12. Mai, 23:59 Uhr gepostet wurde, zählt!

Mach! Es! Jetzt! 10 Tipps gegen Aufschieberitis

Mach! Es! Jetzt! 10 Tipps gegen Aufschieberitis

Manchmal, wenn ich dringend meine Plugins updaten sollte, schreibe ich einen Blogartikel über Prokrastination. Klingt seltsam? Das ist es auch.
 
Und doch bin ich mir sicher, dass du das auch kennst: Aufgaben auf später vertagen. Wieder mal die Snooze-Taste drücken. Einen Termin im Kalender per Drag & Drop auf den nächsten Tag schieben …

Aufschieberitis beschreibt das weit verbreitete Phänomen, notwendige Aufgaben auf den letzten Drücker zu erledigen oder wichtige Entscheidungen auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Dabei ist Aufschieberitis nicht an sich gut oder schlecht. Produktivitätsgurus müssen jetzt stark sein, aber Aufschieberitis kann durchaus auch Vorteile haben. So soll (moderates) Aufschieben sich z.B. positiv auf Kreativität auswirken.
 
Zum Problem wird Aufschieberitis dann, wenn ein Leidensdruck hinzukommt, und genau dann spricht man streng genommen erst von Prokrastination.
 
In diesem Artikel möchte ich dir 10 Tipps geben, mit denen du der Aufschieberitis oder Prokrastination oder wie auch immer du es nennst, wenn du nix gebacken bekommst, ein für alle Mal ein Schnippchen schlägst.
 
Legen wir am besten gleich los.😉
 
 

10 Strategien gegen Aufschieberitis

 

#1 Der 5-Minuten-Trick für unangenehme Aufgaben

Bei Thomas Mangold entdeckt und für extrem hilfreich befunden. Manchmal, wenn ich so gar keine Lust auf eine Aufgabe habe, sage ich mir:
 

„Ich mache es nur fünf Minuten.“

 
Dieser Satz hilft mir, mit der Aufgabe überhaupt erst anzufangen. Denn hey – fünf Minuten hören sich verdammt kurz an. Und breche ich mir einen Zacken aus der Krone, wenn ich mich fünf Minuten mit etwas beschäftige? Nein.
 
Der Trick ist, dass es bei diesen fünf Minuten eigentlich nie bleibt. Ist die Starthürde erstmal genommen, bringe ich diese Aufgabe meist auch zu Ende. In der Regel merke ich es noch nicht einmal, wenn die fünf Minuten um sind. 😉
 
 

#2 Die SMART-Formel für abstrakte Ziele

Manchmal schieben wir eine Aufgabe auf, weil wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Das sind meist Ziele, die viel zu groß, viel zu vage und abstrakt formuliert sind. Wenn du noch ein Blogger-Frischling bist, ist vermutlich selbst das Ziel „einen Blogartikel veröffentlichen“ noch zu weit gefasst.
 
Solch großen Ziele brichst du deshalb am besten auf kleinere SMARTe Aufgaben runter. Die SMART-Formel kommt aus dem Projektmanagement und besagt, dass deine Aufgabe
 
Spezifisch
Messbar
Ansprechend
Realistisch und
Terminiert

 
sein sollte, damit du sie auch tatsächlich umsetzten kannst.
 
So wird der Vorsatz „einen Blogartikel veröffentlichen“ in kleine, konkrete Häppchen umgewandelt wie:
 
Am Montag möchte ich
• das Thema für den Blogartikel festlegen
• zehn Blogartikel zu dem Thema querlesen
• Struktur meines Textes erstellen
 
Am Dienstag möche ich
• 1000 Wörter schreiben
• die Beitragsgrafik erstellen
 
Am Mittwoch möchte ich
• …
 
Klingt doch schon gleich viel machbarer, oder? 😃
 
Ein ähnlicher Ansatz geht übrigens davon aus, dass deine Aufgabe AROMA haben sollte.
 
Sie muss
 
Aussagefähig
Realistisch
Objektiv
Messbar und
Annehmbar

 
sein.
 
Aroma. 😂 😂 😂
(Entschuldigung.)
 
 

#3 Automatisieren für unliebsame, wiederkehrende Aufgaben

Wer sagt eigentlich, dass du immer alles selbst erledigen musst?
 
Unliebsame Aufgaben, die regelmäßig anfallen und dich jedes Mal aufs Neue viel Überwindung kosten, sind gute Kanditaten fürs Automatisieren. Deine Zeit ist doch viel zu wertvoll für Aufgaben, die dir graue Haare bereiten und die genauso gut auch ein Plugin oder Tool erledigen könnte.
 
Backups zum Beispiel lassen sich perfekt durch ein Plugin automatisieren. Was freue ich mich immer auf die Mail, die mir mitteilt, dass alles gesichert ist!😉
 
 

#4 Kalendereinträge für besonders wichtige Aufgaben

Manchmal reicht es schon, besonders wichtige Aufgaben in den Kalender einzutragen und sich daran erinnern zu lassen.
 
Funktioniert natürlich nicht, wenn jede einzelne Aufgabe in den Kalender eingetragen wird, sondern diese Strategie wirklich nur für besonders wichtige Aufgaben reserviert bleibt.
 
 

#5 Versuchungen eliminieren für alle Arten von Aufgaben

Jedes Mal, wenn du eigentlich eine wichtige Aufgabe erledigen solltest, machst du stattdessen …?
 
Wenn du deinen wunden Punkt kennst, kannst du gezielt gegenwirken und die entsprechende Störung eliminieren. Schalte dein Smartphone in den Flugmodus, trenne deinen Computer mit dem WLAN, schließe Posteingänge oder deinstalliere gleich die Apps, die dich in Versuchung führen.
 
 

#6 Batching für gleichartige Aufgaben

Das Schwierigste ist für dich das Anfangen – bist du aber erstmal dabei, gibt es für dich kein Halten mehr? Dann bist du die perfekte Kanditatin fürs Batching.
 
Batching heißt, dass du gleiche Aufgaben in einem Rutsch erledigst.
 
Anstatt dich also jede Woche aufs Neue mit viel Anstregnung dazu zu motivieren, einen neuen Artikel für deinen Blog zu schreiben, reservierst du dir zwei, drei Tage und schreibst die nächsten vier Blogartikel in einem Rutsch. So nutzt du deinen Flow optimal aus und hast die nächsten Wochen den Kopf frei für andere Dinge.
 
 

#7 Tiny habits für langfristige Ziele

Ein spannender Ansatz gegen Aufschieberitis ist das Konzept der Tiny Habits, das BJ Fogg entwickelt hat. Es eignet sich vor allem für langfristige, eher einschüchternde Ziele wie „gesünder leben“ oder „mehr Sport“ machen. Oder auch „einen Roman schreiben“.
 
Fogg geht davon aus, dass der Schlüssel, große Ziele zu erreichen, nicht so sehr in unserer fehlenden Motivation liegt, sondern viel mehr in unseren Gewohnheiten. Deshalb empfiehlt er, große Ziele auf mehrere kleine Gewohnheiten runterzubrechen – und zwar so lächerlich klein, dass es für uns kaum Mühe bereitet, sie umzusetzen:
 
„Jedes Mal, wenn ich aufs Klo gehe, mache ich danach einen Sit-up.“, „Jedes Mal, wenn ich die Spülmaschine ausräume, nehme ich meine Vitamine.“, „Jedes Mal, wenn ich einen Newsletter lese, schreibe ich zwei Sätze für meinen Roman.“, „Jedes Mal, wenn ich …, räume ich einen Gegenstand auf meinem Schreibtisch auf.“ oder kurz:
 

„Jedes mal, wenn ich [Trigger], mache ich [neue Gewohnheit].“

 
Entscheidend bei dem Konzept der Tiny Habits sind also drei Schritte:
• dein großes, einschüchterndes Ziel in Mini-Gewohnheiten runterbrechen
• die neue Mini-Gewohnheit mit einer Handlung zu verbinden, die du sowieso schon täglich ausübst
• das „Feiern“ nach jeder erfolgreichen Wiederholung („Hey, das war großartig!“) – mein Lieblingsteil 😂
 
Hast du eine Gewohnheit etabliert (das dauert etwa vier Wochen), kannst du noch eine Schippe drauflegen, und zwei Sit-ups machen oder vier Sätze für deinen Roman schreiben. 😉
 
 

#8 Eat the frog für unangenehme Aufgaben

Apropos Gewohnheiten: Für manche Aufgaben ist unsere Motivation eigentlich niemals hoch genug, oder? Da hilft nur das von Mark Twain inspirierte Ritual „Eat the frog“.
 

Mache es dir deshalb zur Gewohnheit, deinen Arbeitstag mit einer unangenehmen Aufgabe zu beginnen – und zwar täglich. Hast du bereits einen Stapel Rechnungen bezahlt, mit einem nervigen Menschen telefoniert oder ein Dokument für deine Steuererklärung zusammengesucht, kann dir keiner mehr was. (Und der Tag kann dann eigentlich nur noch besser werden.😉)
 
 

#9 Die „One Thing“-Methode für langfristige Ziele

Ich mag den Eat the Frog übrigens nicht so gerne. Lieber beginne ich meinen Arbeitstag mit meinem One Thing. Die „One Thing“-Methode von Gary Keller ist eine Strategie für große, langfristige Ziele, die man gerne so vor sich herschiebt.
 

„Ich will endlich ein Buch schreiben.“

 
oder
 

„Ich will mich in Photoshop einarbeiten.“

 
Bei der „One Thing“-Methode geht es darum, die wichtigste Aufgabe zu identifizieren, die dich deinem Ziel näher bringt, und den Tag konsequent mit dieser Aufgabe zu beginnen. So kommst du deinem Ziel täglich ein kleines bisschen näher.
 
Mein „One Thing“ ist übrigens, jeden Tag 500 Wörter zu schreiben (egal was). Das hilft mir nicht nur, produktiv zu sein und Schreibblockaden vorzubeugen. Mit dieser Methode habe ich tatsächlich auch ein langfristiges Ziel erreicht und mein erstes digitales Produkt erstellt.
 
 

#10 Monats- oder Jahreszeitenwechsel für selten anfallende Aufgaben

Monats- oder Jahreszeitenwechsel sind ein guter Trigger, um eher selten anfallende Aufgaben zu erledigen oder sich den Aufgaben zu widmen, die im Alltag eher liegenblieben.
 
Am letzten Tag jeden Monats ist bei mir beispielsweise ein umfassendes Update aller Plugins und des Themes fällig. (Ok, öfter wäre sicherlich noch besser.) Am ersten jeden Monats erstelle ich die Blogstatistiken für den letzten Monat und notiere Sitzungen, Besucher, Newsletter-Abonnenten und Social-Media-Follower. Am Anfang eines jeden Vierteljahres werden die nächsten 90 Tage geplant.
 
Ebenfalls eine gute Idee: den Frühling für einen umfangreichen Frühjahrsputz auf dem Blog nutzen, so wie es beispielsweise Daniela von Misswebdesign macht.
 
 
Und zum Schluss bleibt mir selbstverständlich nur eine einzig mögliche Frage: Leidest du auch dann und wann an Aufschieberitis oder haben deine Ziele schon AROMA?😉
 

Die besten Ressourcen und Tools für Blogger

Die besten Ressourcen und Tools für Blogger

„Alex, welches Tool nutzt du eigentlich für …?“

Da mir diese Frage inzwischen so oft gestellt wird, kommt nun hier meine Liste mit kostenlosen sowie kostenpflichtigen Ressourcen, die ich liebe und für meinen Blog benutzte. Hier findest du als Einsteigerin die erste Orientierung mit den besten Tools für Blogger. (Also – IMHO, versteht sich.😉)
 
Die Ressourcen, die mit einem Sternchen markiert sind, sind Affiliate-Links. Für dich ändert sich nichts. Für mich heißt das, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du das Produkt über den Link erwirbst.

Tools für Blogger: E-Mail-Marketing

 

#1 E-Mail-Provider

 

Mailchimp (kostenlos)

Die ersten Schritte im E-Mail-Marketing habe ich mit dem – bis 2000 Abonnenten – kostenlosen Anbieter Mailchimp gemacht. Es war prima zum Einsteigen, und wenn auch du erst noch in das Thema Newsletter hineinwachsen willst, machst du mit Mailchimp nichts verkehrt. Dann kam ich allerdings schnell an die Grenzen von Mailchimp: Je mehr verschiedene Optin-Möglichkeiten ich auf meiner Website schuf, desto umständlicher wurde der listenbasierte E-Mail-Provider Mailchimp für mich.

ConvertKit* (kostenpflichtig)

Deshalb wechselte ich schließlich im September 2016 zu dem kostenpflichtigen Anbieter ConvertKit*. Der größte Unterschied zu Mailchimp? ConvertKit* basiert nicht auf Listen, sondern auf Tags und Segmenten. Das ermöglicht es mir, meine Newsletter-Abonnenten auf smarte Weise zu organisieren. Mit Regeln kann ich z.B. festlegen, dass Anna, die sich für mein Freebie „200+ Blogartikel“ interessiert, mit „Bloggen“ getaggt wird, Lena, die sich die „60+ Newsletter-Content-Ideen“ downgeloadet hat, mit „E-Mail-Marketing“ und Lisa, die sich für die Pinterest-Challenge interessiert, mit „Pinterest“. Das ermöglicht mir letzten Endes eine noch gezieltere Ansprache und – im Gegensatz zu Mailchimp – können sich Anna, Lena und Lisa theoretisch in tausend E-Mail-Optins von mir eintragen, werden aber jeweils als nur ein Kontakt gezählt. Ziemlich smart, oder?😉
 

#2 E-Mail-Optins

 
Bloom (kostenpflichtig)
Als ich noch bei Mailchimp war, habe ich als E-Mail-Optin Bloom genutzt. Als Mitglied von Elegant Themes war das für mich kostenlos. (Die Mitgliedschaft kostet 89 Dollar pro Jahr.) Ich mochte es ganz gerne. Intuitiv zu bedienen, schier unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Hat zuverlässig funktioniert.
 
Layered Popups (kostenpflichtig)
Da jedoch Bloom und ConvertKit noch nicht miteinander interagiert haben, bin ich nach meinem Switch von Mailchimp zu ConvertKit zu Layered Popups gewechselt und hab es nicht bereut. Was sich mit diesem Plugin alles erstellen lässt, ist der Wahnsinn! Deiner Kreativität sind im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen gesetzt. Für 22 Dollar ist es auch deutlich günstiger als Bloom.
 
 

Tools für Blogger: Pinterest

 

Tailwind (kostenpflichtig)

Pinterest ist ja eine Sache für sich. Wohl kaum einer hat Lust, 30–50 Mal am Tag einen Pin abzusenden. Deshalb führte für mich kein Weg an einem Planungstool vorbei. Tailwind nutze ich vorwiegend, um Content von Dritten zu planen.
 

BoardBooster* (kostenpflichtig)

Eigener Content sollte immer wieder repinnt (und das Duplikat gelöscht) werden, deshalb bin ich damit mit Tailwind irgendwann an meine Grenzen gestoßen. Mit der Looping-Funktion von BoardBooster* ist das möglich. Deshalb ist BoardBooster* für mich mittlerweile die Nummer 1, wenn es um die Promotion des eigenen Contents auf Pinterest geht.
 

Tools für Blogger: Social Media

 

#1 Scheduling Tools

 

Hootsuite (kostenlos)

Angefangen habe ich mit Hootsuite. Damit habe ich die Beiträge für Twitter, Facebook und Instagram vorgeplant. Auch wenn sich viele über das User Interface von Hootsuite beschweren – ich kam damit immer gut zurecht.
 

SmarterQueue* (kostenpflichtig)

Allerdings war mir die Arbeit mit Hootsuite nach einiger Zeit zu uneffektiv. Will heißen: Evergreen-Social-Media-Beiträge wie eigene Blogartikel, Zitate, Tipps usw. muss man mit Hootsuite jedes Mal aufs Neue eingeben. Deshalb bin ich schließlich bei SmarterQueue* gelandet und bin nun restlos begeistert. Auch wenn die zur Zeit noch in der Beta-Phase sind und Taggen beispielsweise noch nicht geht, spart mir SmarterQueue* bereits jetzt so viele Stunden! Es ist super einfach in der Bedienung. Und für rund 20 Dollar pro Monat ist es zwar etwas teuer als Buffer, aber immer noch eine Riesenersparnis im Vergleich zu MeetEdgar, das ja im Grunde genauso funktioniert. Dicke Weiterempfehlung!
 

#2 Social Share Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Auch hier nutze ich das in der Mitgliedschaft von Elegant Themes inkludierte Plugin Monarch. Es setzt die Share Buttons genau dorthin, wo ich möchte: in die Sidebar, unter oder üben den Artikel, als Pop-up … Ich hatte noch niemals Probleme mit diesem Plugin (und das will bei mir was heißen!). Es macht, was es soll, und sieht dazu meiner Ansicht nach hübsch und minimalistisch aus.
 

#3 Social Follow Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Gleiches gilt für die Social Follow Buttons.
 

#4 Social-Media-Grafiken erstellen: Canva (kostenlos)

Canva. Canva. Und nochmals Canva. Als Nicht-Grafikdesignerin gibt es (für mich) nichts Besseres. Die kostenlose Variante reicht für den Anfang völlig aus. Später kannst du ggf. immer noch auf die Premium-Version switchen.
 

#5 Social-Media-Content sammeln: Pocket (kostenlos)

Spannende Blogartikel von all den anderen tollen Bloggern da draußen sammle ich mit Pocket, versehe sie mit Tags und pflege die Artikel, die ich auf meinen Social-Media-Kanälen teilen möchte, dann einmal im Monat in ein Scheduling Tool ein.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Schreiben)

 

#1 Schreibprogramme

 

Evernote (kostenlos)

Ich verwalte, erstelle und organisiere die Inhalte meines Blogs mit Evernote. Hier habe ich vor einiger Zeit bereits darüber gebloggt und bis heute habe ich dieses System beibehalten. Ich sammle in Evernote Ideen, schreibe meine Blogartikel und archiviere sie. Dafür reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Bloggerherz, was willst du mehr?
 

iBooks Author (kostenlos)

Ab einer gewissen Textlänge ist mir Evernote aber zu unübersichtlich. Deshalb schreibe ich Texte, die mehr strukturellen Aufwand erfordern, mit iBooks Author. Hier kannst du mit Kapiteln und Abschnitten arbeiten und deinen Text am Ende auch in ein E-Book-Format exportieren.
 

#2 Sprache

Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung kannst du heutzutage mit vielen kostenlosen Tools easypeasy selber checken.
 
Rechtschreibprüfung von Duden (kostenlos)
Perfekt für kürzere Text oder du gibst deinen Text einfach mehrere Male ein.
 
Blablameter (kostenlos)
Wie viel heiße Luft steckt in deinem Text? Überlege dir aber vorher gut, ob du das überhaupt wissen möchtest. 😉
 
Openthesaurus (kostenlos)
Wie sagt man noch …? Synonyme findest du bei Openthesaurus.
 
Hipster Ipsum (kostenlos)
Vergiss Lorem Ipsum. 😉 Falls ich mal einen Text Dummie brauche, ist Hipster Ipsum mein Mittel der Wahl.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Technik)

Ich bin keine Webdesignerin und habe von Technik nur bedingt Ahnung. Deshalb könnte dir auch nicht guten Gewissens Empfehlungen zu Themes und Plugins aussprechen.
 
 

Tools für Blogger: Organisation + Produktivität

 

#1 Evernote (kostenlos)

Das Organisations- und Produktivitätstool für mich schlechthin. Ich erstelle und plane mit Evernote nicht nur meine Blogartikel, sondern organisiere damit einfach alles, was mit meinem Blog zu tun hat.
 

#2 Asana (kostenlos)

Ich nutze sehr, sehr selten To-do-Listen. Doch wenn, dann gibt es nichts Besseres als Asana. Dieses kostenlose Tool ist mächtig und passt sich perfekt deinen indiviuduellen Bedürfnissen an. Zudem lässt es sich damit sehr gut im Team arbeiten.
 

#3 Momentum (kostenlos)

Sieht aus wie ein banaler Bildschirmschoner, ist aber so viel mehr. Jeden Morgen, wenn ich den Browser öffne, fragt mich Momentum nach meinem Fokus für den Tag. Es hilft mir wirklich, kurz in mich zu gehen und zu überlegen, was eigentlich die wichtigste Aufgabe des Tages ist, auf die ich mich fokussieren will.
 

#4 Zapier (kostenlose + kostenpflichtige Version)

Ok, das ist etwas, was ich leider noch nicht selbst getestet habe, aber sowas von auf meiner (imaginären) To-do-Liste steht. Mit Zapier kannst du zwei Apps miteinander verknüpfen und Regeln erstellen. Beispiel: „Wenn ich in Pocket einen Artikel mit dem Tag „Rezepte“ versehe, soll der Artikel in Evernote in dem Ordner „Rezepte – Ausprobieren“ gespeichert werden.“ Genial, oder? Je nach Anzahl der Apps, die du miteinander verbinden willst, kannst du Zapier kostenlos nutzen oder musst zahlen.
 

#5 Geräusche-Simulator (kostenlos)

Wenn es mir hin und wieder zu ruhig wird, muss Caféatmosphäre her. Das klappt wunderbar mit Coffitivity. Mein persönlicher kleiner Produktivitätsboost.
 
 

Tools für Blogger: Grafiken

 

#1 Bilddatenbanken (kostenlos)

Die Bilder für meine Blogartikel oder Social-Media-Posts schieße ich natürlich nicht selbst, sondern greife auf Bilddatenbanken zurück. Hier kannst du die Fotos bedenkenlos für Blog + Social-Media-Kanäle verwenden.
 
Canva (kostenlos)
 
Gratisography (kostenlos)
 
Splitshire (kostenlos)
 

#2 Bilder komprimieren (kostenlos)

Das Nonplusultra für Bildbearbeitung ist selbstverständlich Photoshop. Da ich durch dieses Programm bereits mehrere graue Haare bekommen habe, behelfe ich mir inzwischen anders. Ich bin keine Grafikdesignerin, deshalb muss es bei mir in der Hauptsache schnell und einfach gehen. Mit Tinypng kann ich Bilder ohne größeren Qualitätsverlust komprimieren.
 

#3 PDFs bearbeiten (kostenlos)

Alles, was mit PDFs zu tun, erledigst du schnell und einfach mit I❤︎PDF. Komprimieren, konvertieren, Seitenzahlen einfügen oder Dokumente mit Wasserzeichen versehen ist da im Nullkommanichts möglich.
 
 
Welche Tools nutzt du zum Bloggen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! 🙂

Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

BoardBooster, Rich Pins, Smart Feed … Stolperst du auch immer wieder über Begriffe aus der Pinterest-Welt, die dir völlig unbekannt sind?
 
Deshalb habe ich alle wichtigen Pinterest-Begriffe gesammelt und zu einem Pinterest-Lexikon verarbeitet. Von A wie Analytics bis W wie Widget. (Ja, wie du siehst, fehlt Z in meiner Sammlung noch … 😉)
 
Übrigens: Das Pinterest-Lexikon soll wachsen und gedeihen. Deshalb freue ich mich auf Ergänzungen, Verbesserungen, Aktualisierungen oder Hinweise jeder Art.
 

Das Pinterest-Lexikon

 

A

Analytics

Die Pinterest Analytics stehen jedem Business-Account zur Verfügung. Hier erhältst du wichtige Informationen und nützliche Statistiken über deine Follower, die Performance deiner Pins und Pinnwände.

Automatisierung

Im Gegensatz zum Live-Pinnen kannst du deine Pins mit Tools wie BoardBooster, Buffer oder Tailwind im Voraus planen.

B

Beschränkungen

Du kannst bei Pinterest maximal 500 Pinnwände erstellen (einschließlich geheimer Pinnwände sowie Gruppenpinnwände), 200 000 Pins merken (ausschließlich der Pins von anderen auf deinen Gruppenboards), 100 000 Pins liken und 50 000 Accounts folgen.

Beschreibung (Pin)

Jeder Pin braucht eine Beschreibung. Dir stehen dafür max. 500 Zeichen zur Verfügung. Allerdings erscheinen nur die ersten 75–100 Zeichen in der Grid-Ansicht. Verwende Keywords deshalb gleich zu Beginn deiner Pinbeschreibung.

BoardBooster

BoardBooster ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Boards

siehe Pinnwand

Browserbutton

Mit dem „Merken“-Browserbutton kannst du Ideen pinnen, die du außerhalb von Pinterest findest.

Buffer

Buffer ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Business-Account

siehe Unternehmenskonto

Buyable Pins

Mit Buyable Pins kannst du Produkte direkt in der Pinterest-App kaufen. Vorerst ist dies in Deutschland aber noch nicht möglich.

E

Entfolgen
Du kannst anderen Accounts entfolgen, indem auf den grauen „Nicht mehr folgen“-Button klickst.

F

Folgen

Du kannst anderen Accounts folgen, indem du auf den roten „Folgen“-Button klickst.

„Für dich ausgewählt“-Pins

Pinterest empfiehlt seinen Nutzern Pins passend zu ihren Aktivitäten auf Pinterest. Du kannst für dich ausgewählte Pins ausblenden, indem du auf den Button mit den drei Punkten drückst.

G

Geheime Pinnwand
Eine geheime Pinnwand ist nur für dich sichtbar. Die Pins, die du dort speicherst, kannst nur du sehen. Sie erscheinen nicht in den Suchergebnissen oder im Start Feed deiner Follower. Du kannst eine geheime Pinnwand jederzeit öffentlich machen und umgekehrt. Wie du geheime Pinnwände strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Grafik
Die Grafik spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg deines Pins. Die optimale Pinterest-Grafik hat die Maße 735px x 1102px, ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin geht.

Gruppenpinnwand
Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, bei der mehrere Pinterest-Nutzer mitpinnen. Mit Gruppenpinnwänden lässt sich die eigene Reichweite auf Pinterest steigern, deshalb sind sie essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Content-Strategie auf Pinterest.

H

Herz
siehe Like-Button

Hashtags
Für Pinterest sind Hashtags zu vernachlässigen, denn sie sind ausschließlich in Pinbeschreibungen, aber nicht in Profil- oder Boardbeschreibungen klickbar. Damit kommt ihnen nicht die Suchfunktion wie beispielsweise auf Twitter oder Instagram zu. Ferner rät Pinterest selbst dazu, „vorsichtig“ mit Hashtags zu sein, da zu viele Hashtags einen negativen Einfluss auf dein Ranking als Pinner haben könnten.

K

Keywords
Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pinbeschreibungen auf Keywords setzen.

Kommentare
Du kannst einen Pin kommentieren, indem du auf den Pin und anschließend auf „Kommentare“ klickst. Es öffnet sich ein Kommentarfenster. Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist, spielen Kommentare eine eher untergeordnete Rolle.

L

Like-Button
Du kannst einen Pin nicht nur speichern, sondern auch liken, indem du auf das Herz drückst. Wie du den Like-Button strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Live-Pinnen
Im Gegensatz zum automatisierten Pinnen bezeichnet Live-Pinnen das Pinnen ohne Scheduling-Tools direkt in der Pinterest-App oder im Browser.

M

„Merken“-Button
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du einen „Merken“-Button erstellen kannst. Diesen kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Pinnen motivieren.

O

Orts-Pins
Orts-Pins enthalten Standortinformationen wie Anschrift, Öffnungszeiten etc.

P

Pin
Pinterest bezeichnet Pins als „visuelle Lesezeichen“. Denn mit jedem Pin ist eine Website (meist ein Blogartikel oder ein Produkt) verknüpft. Pins werden auf Pinnwänden gesammelt. Weitere Arten von Pins sind: Buyable Pins, „Für dich ausgewählt“-Pins, Orts-Pins und Werbe-Pins. Du kannst maximal 200 000 Pins merken.

Pingroupie
Mit Pingroupie findest du (in der Hauptsache englischsprachige) Gruppenboards.

Pinnwand
Auf Pinnwänden (Boards) werden Pins gesammelt. Neben den Standard-Boards gibt es noch Geheime Boards und Gruppenboards. Du kannst insgesamt maximal 500 Boards erstellen (inkl. der Gruppenboards, an denen du partizipierst)

Power Pins
Als Power Pins werden in den Pinterest Analytics Pins mit einer hohen Interaktionsquote (Kombination aus Likes, Kommentaren, Repins etc.) bezeichnet.

Power Pinner
Bezeichnung für Pinterest-Nutzer mit einer großen Reichweite und vielen Followern.

Profil
Zu einem vollständigen Pinterest-Profil gehört die Angabe deines Firmennamens, eine Kurzinfo, das Impressum, der Ort, die Website sowie ein Profilbild.

R

Repin
Gefällt dir ein Pin, kannst du auf „Speichern“ drücken und ihn so auf einer deiner Pinnwände festhalten. Dieser Vorgang wird als „Repinnen“ bezeichnet. Einige Fun Facts: Ein Pin wird durchschnittlich 11 Mal repinnt. Achtzig Prozent aller Pins auf Pinterest sind Repins.

Rich Pins
Rich Pins verfügen über zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin und sorgen so für mehr Interaktion mit dem Pin. Es gibt sechs verschiedene Arten von Rich Pins: Apps, Filme, Rezepte, Artikel, Produkte und Orte. Artikel-Pins enthalten eine Überschrift, den Autor und eine Inhaltsangabe. Rich Pins funktionieren nur, wenn du Metainformationen für jeden Blogartikel hinterlegst und dich (einmalig) für Rich Pins bewirbst. Für WordPress funktioniert das so und für Squarespace so.

S

Scheduling Tools

Du kannst das Pinnen automatisieren, indem du auf Scheduling Tools wie Tailwind, BoardBooster, Buffer oder Viralwoot zurückgreifst. Mit Scheduling Tools optimierst du Häufigkeit und Zeitpunkt deiner Pins und sparst außerdem viel Zeit beim Pinnen.

SEO

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. So wie du Texte für Google optimierst, solltest du auch dein Profil sowie deine Pin- und Boardbeschreibungen für die Pinterest-Suchmaschine optimieren und Keywords verwenden.

Showcase

Business-Acounts steht seit Kurzem eine Präsentationsleiste zur Verfügung, die beispielsweise dazu genutzt werden kann, saisonale Boards (Weihnachten, Frühling …) oder die erfolgreichsten Boards hervorzuheben.

Smart Feed

Im Sommer 2014 führte Pinterest den sogenannten Smart Feed ein. Damit werden Pins in deinem Start Feed nicht mehr chronologisch gezeigt, sondern ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Im Grunde weiß niemand zu hundert Prozent, wie der Smart Feed genau funktioniert. Klar ist: Dein Start Feed ist ein Mix aus den Pins der Menschen, den du folgst, sowie (basierend auf deinen Interessen) extra für dich ausgewählten Pins und Werbepins. In deinen Einstellungen kannst du die Pin-Empfehlungen allerdings wieder ausstellen.

Sperren

Wenn du einen Pinterest-Nutzer sperren möchtest, dann gehe zum Profil des Nutzers und klicke auf den Button mit den drei Punkten. Wähle „Sperren“ und bestätige das. (Genauso kannst du einen Nutzer wieder entsperren.) Von dir gesperrte Nutzer können dir nicht mehr folgen oder Nachrichten senden. Allerdings können sie weiterhin dein Profil und deine Pins sehen. Interaktionen über Pins sind aber nicht mehr möglich.

Start Feed

Der Start Feed sind die Pins, die du zuerst siehst, wenn du zu Pinterest gehst.

T

Tailwind
Tailwind ist ein Scheduling Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

U

Ursprünglicher Pin
Als ursprüngliche Pins werden in den Pinterest Analytics diejenigen Pins bezeichnet, die direkt von deiner Website erstellet werden.

Unternehmenskonto (Business Account)
Wenn du Bloggerin oder Unternehmerin bist und damit eine eigene Website hast, kannst du dir ein Unternehmenskonto einrichten. Es hat ähnliche Funktionen wie ein privates Pinterest-Profil, bietet dir mit Pinterest Analytics zusätzlich noch nützliche Statistiken über deine Follower, Pins und Pinnwände. Ein Unternehmenskonto ist kostenlos.

V

Viralwoot
Viralwoot ist ein Scheduling Tool für Pinterest, mit dem du das Pinnen automatisieren kannst.

W

Werbe-Pins
Werbe-Pins sind von Unternehmen bezahlte Pins. Sie basieren auf deinen Aktivitäten auf Pinterest.

Widget Builder
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du „Merken“- oder „Folgen“-Buttons sowie Pin-, Pinnwand- oder Profilwidgets erstellen kannst. Diese kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen motivieren.

 

Habe ich einen wichtigen Begriff vergessen? Oder ist eine der Informationen schon wieder veraltet? Damit das Pinterest-Lexikon immer auf dem neuesten Stand ist, freue ich mich über deine Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Übrigens: Möchtest du endlich „richtig“ mit Pinterest durchstarten und Ergebnisse sehen? Hier geht’s zu meinem Pinterest-Strategie-Coaching für Blogger + Selbstständige.