Gewinne ein Blogcoaching!

Gewinne ein Blogcoaching!

Partyalarm! 🎉
 
Pinkbiz wird am 12. Mai ein Jahr alt, und zur Feier des Tages verlose ich drei Blogcoachings mit mir. Ja, du hast richtig gelesen: drei!
 
Alles, was du dafür machen musst, ist, mir einen Kommentar unter diesem Beitrag zu hinterlassen.
 
Easypeasy, oder? 😎

Wie ein Blogcoaching mit mir genau abläuft, erfährst du übrigens hier:

Jeder Kommentar, der bis zum 12. Mai, 23:59 Uhr gepostet wurde, zählt!

Mach! Es! Jetzt! 10 Tipps gegen Aufschieberitis

Mach! Es! Jetzt! 10 Tipps gegen Aufschieberitis

Manchmal, wenn ich dringend meine Plugins updaten sollte, schreibe ich einen Blogartikel über Prokrastination. Klingt seltsam? Das ist es auch.
 
Und doch bin ich mir sicher, dass du das auch kennst: Aufgaben auf später vertagen. Wieder mal die Snooze-Taste drücken. Einen Termin im Kalender per Drag & Drop auf den nächsten Tag schieben …

Aufschieberitis beschreibt das weit verbreitete Phänomen, notwendige Aufgaben auf den letzten Drücker zu erledigen oder wichtige Entscheidungen auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Dabei ist Aufschieberitis nicht an sich gut oder schlecht. Produktivitätsgurus müssen jetzt stark sein, aber Aufschieberitis kann durchaus auch Vorteile haben. So soll (moderates) Aufschieben sich z.B. positiv auf Kreativität auswirken.
 
Zum Problem wird Aufschieberitis dann, wenn ein Leidensdruck hinzukommt, und genau dann spricht man streng genommen erst von Prokrastination.
 
In diesem Artikel möchte ich dir 10 Tipps geben, mit denen du der Aufschieberitis oder Prokrastination oder wie auch immer du es nennst, wenn du nix gebacken bekommst, ein für alle Mal ein Schnippchen schlägst.
 
Legen wir am besten gleich los.😉
 
 

10 Strategien gegen Aufschieberitis

 

#1 Der 5-Minuten-Trick für unangenehme Aufgaben

Bei Thomas Mangold entdeckt und für extrem hilfreich befunden. Manchmal, wenn ich so gar keine Lust auf eine Aufgabe habe, sage ich mir:
 

„Ich mache es nur fünf Minuten.“

 
Dieser Satz hilft mir, mit der Aufgabe überhaupt erst anzufangen. Denn hey – fünf Minuten hören sich verdammt kurz an. Und breche ich mir einen Zacken aus der Krone, wenn ich mich fünf Minuten mit etwas beschäftige? Nein.
 
Der Trick ist, dass es bei diesen fünf Minuten eigentlich nie bleibt. Ist die Starthürde erstmal genommen, bringe ich diese Aufgabe meist auch zu Ende. In der Regel merke ich es noch nicht einmal, wenn die fünf Minuten um sind. 😉
 
 

#2 Die SMART-Formel für abstrakte Ziele

Manchmal schieben wir eine Aufgabe auf, weil wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Das sind meist Ziele, die viel zu groß, viel zu vage und abstrakt formuliert sind. Wenn du noch ein Blogger-Frischling bist, ist vermutlich selbst das Ziel „einen Blogartikel veröffentlichen“ noch zu weit gefasst.
 
Solch großen Ziele brichst du deshalb am besten auf kleinere SMARTe Aufgaben runter. Die SMART-Formel kommt aus dem Projektmanagement und besagt, dass deine Aufgabe
 
Spezifisch
Messbar
Ansprechend
Realistisch und
Terminiert

 
sein sollte, damit du sie auch tatsächlich umsetzten kannst.
 
So wird der Vorsatz „einen Blogartikel veröffentlichen“ in kleine, konkrete Häppchen umgewandelt wie:
 
Am Montag möchte ich
• das Thema für den Blogartikel festlegen
• zehn Blogartikel zu dem Thema querlesen
• Struktur meines Textes erstellen
 
Am Dienstag möche ich
• 1000 Wörter schreiben
• die Beitragsgrafik erstellen
 
Am Mittwoch möchte ich
• …
 
Klingt doch schon gleich viel machbarer, oder? 😃
 
Ein ähnlicher Ansatz geht übrigens davon aus, dass deine Aufgabe AROMA haben sollte.
 
Sie muss
 
Aussagefähig
Realistisch
Objektiv
Messbar und
Annehmbar

 
sein.
 
Aroma. 😂 😂 😂
(Entschuldigung.)
 
 

#3 Automatisieren für unliebsame, wiederkehrende Aufgaben

Wer sagt eigentlich, dass du immer alles selbst erledigen musst?
 
Unliebsame Aufgaben, die regelmäßig anfallen und dich jedes Mal aufs Neue viel Überwindung kosten, sind gute Kanditaten fürs Automatisieren. Deine Zeit ist doch viel zu wertvoll für Aufgaben, die dir graue Haare bereiten und die genauso gut auch ein Plugin oder Tool erledigen könnte.
 
Backups zum Beispiel lassen sich perfekt durch ein Plugin automatisieren. Was freue ich mich immer auf die Mail, die mir mitteilt, dass alles gesichert ist!😉
 
 

#4 Kalendereinträge für besonders wichtige Aufgaben

Manchmal reicht es schon, besonders wichtige Aufgaben in den Kalender einzutragen und sich daran erinnern zu lassen.
 
Funktioniert natürlich nicht, wenn jede einzelne Aufgabe in den Kalender eingetragen wird, sondern diese Strategie wirklich nur für besonders wichtige Aufgaben reserviert bleibt.
 
 

#5 Versuchungen eliminieren für alle Arten von Aufgaben

Jedes Mal, wenn du eigentlich eine wichtige Aufgabe erledigen solltest, machst du stattdessen …?
 
Wenn du deinen wunden Punkt kennst, kannst du gezielt gegenwirken und die entsprechende Störung eliminieren. Schalte dein Smartphone in den Flugmodus, trenne deinen Computer mit dem WLAN, schließe Posteingänge oder deinstalliere gleich die Apps, die dich in Versuchung führen.
 
 

#6 Batching für gleichartige Aufgaben

Das Schwierigste ist für dich das Anfangen – bist du aber erstmal dabei, gibt es für dich kein Halten mehr? Dann bist du die perfekte Kanditatin fürs Batching.
 
Batching heißt, dass du gleiche Aufgaben in einem Rutsch erledigst.
 
Anstatt dich also jede Woche aufs Neue mit viel Anstregnung dazu zu motivieren, einen neuen Artikel für deinen Blog zu schreiben, reservierst du dir zwei, drei Tage und schreibst die nächsten vier Blogartikel in einem Rutsch. So nutzt du deinen Flow optimal aus und hast die nächsten Wochen den Kopf frei für andere Dinge.
 
 

#7 Tiny habits für langfristige Ziele

Ein spannender Ansatz gegen Aufschieberitis ist das Konzept der Tiny Habits, das BJ Fogg entwickelt hat. Es eignet sich vor allem für langfristige, eher einschüchternde Ziele wie „gesünder leben“ oder „mehr Sport“ machen. Oder auch „einen Roman schreiben“.
 
Fogg geht davon aus, dass der Schlüssel, große Ziele zu erreichen, nicht so sehr in unserer fehlenden Motivation liegt, sondern viel mehr in unseren Gewohnheiten. Deshalb empfiehlt er, große Ziele auf mehrere kleine Gewohnheiten runterzubrechen – und zwar so lächerlich klein, dass es für uns kaum Mühe bereitet, sie umzusetzen:
 
„Jedes Mal, wenn ich aufs Klo gehe, mache ich danach einen Sit-up.“, „Jedes Mal, wenn ich die Spülmaschine ausräume, nehme ich meine Vitamine.“, „Jedes Mal, wenn ich einen Newsletter lese, schreibe ich zwei Sätze für meinen Roman.“, „Jedes Mal, wenn ich …, räume ich einen Gegenstand auf meinem Schreibtisch auf.“ oder kurz:
 

„Jedes mal, wenn ich [Trigger], mache ich [neue Gewohnheit].“

 
Entscheidend bei dem Konzept der Tiny Habits sind also drei Schritte:
• dein großes, einschüchterndes Ziel in Mini-Gewohnheiten runterbrechen
• die neue Mini-Gewohnheit mit einer Handlung zu verbinden, die du sowieso schon täglich ausübst
• das „Feiern“ nach jeder erfolgreichen Wiederholung („Hey, das war großartig!“) – mein Lieblingsteil 😂
 
Hast du eine Gewohnheit etabliert (das dauert etwa vier Wochen), kannst du noch eine Schippe drauflegen, und zwei Sit-ups machen oder vier Sätze für deinen Roman schreiben. 😉
 
 

#8 Eat the frog für unangenehme Aufgaben

Apropos Gewohnheiten: Für manche Aufgaben ist unsere Motivation eigentlich niemals hoch genug, oder? Da hilft nur das von Mark Twain inspirierte Ritual „Eat the frog“.
 

Mache es dir deshalb zur Gewohnheit, deinen Arbeitstag mit einer unangenehmen Aufgabe zu beginnen – und zwar täglich. Hast du bereits einen Stapel Rechnungen bezahlt, mit einem nervigen Menschen telefoniert oder ein Dokument für deine Steuererklärung zusammengesucht, kann dir keiner mehr was. (Und der Tag kann dann eigentlich nur noch besser werden.😉)
 
 

#9 Die „One Thing“-Methode für langfristige Ziele

Ich mag den Eat the Frog übrigens nicht so gerne. Lieber beginne ich meinen Arbeitstag mit meinem One Thing. Die „One Thing“-Methode von Gary Keller ist eine Strategie für große, langfristige Ziele, die man gerne so vor sich herschiebt.
 

„Ich will endlich ein Buch schreiben.“

 
oder
 

„Ich will mich in Photoshop einarbeiten.“

 
Bei der „One Thing“-Methode geht es darum, die wichtigste Aufgabe zu identifizieren, die dich deinem Ziel näher bringt, und den Tag konsequent mit dieser Aufgabe zu beginnen. So kommst du deinem Ziel täglich ein kleines bisschen näher.
 
Mein „One Thing“ ist übrigens, jeden Tag 500 Wörter zu schreiben (egal was). Das hilft mir nicht nur, produktiv zu sein und Schreibblockaden vorzubeugen. Mit dieser Methode habe ich tatsächlich auch ein langfristiges Ziel erreicht und mein erstes digitales Produkt erstellt.
 
 

#10 Monats- oder Jahreszeitenwechsel für selten anfallende Aufgaben

Monats- oder Jahreszeitenwechsel sind ein guter Trigger, um eher selten anfallende Aufgaben zu erledigen oder sich den Aufgaben zu widmen, die im Alltag eher liegenblieben.
 
Am letzten Tag jeden Monats ist bei mir beispielsweise ein umfassendes Update aller Plugins und des Themes fällig. (Ok, öfter wäre sicherlich noch besser.) Am ersten jeden Monats erstelle ich die Blogstatistiken für den letzten Monat und notiere Sitzungen, Besucher, Newsletter-Abonnenten und Social-Media-Follower. Am Anfang eines jeden Vierteljahres werden die nächsten 90 Tage geplant.
 
Ebenfalls eine gute Idee: den Frühling für einen umfangreichen Frühjahrsputz auf dem Blog nutzen, so wie es beispielsweise Daniela von Misswebdesign macht.
 
 
Und zum Schluss bleibt mir selbstverständlich nur eine einzig mögliche Frage: Leidest du auch dann und wann an Aufschieberitis oder haben deine Ziele schon AROMA?😉
 

Die besten Ressourcen und Tools für Blogger

Die besten Ressourcen und Tools für Blogger

„Alex, welches Tool nutzt du eigentlich für …?“

Da mir diese Frage inzwischen so oft gestellt wird, kommt nun hier meine Liste mit kostenlosen sowie kostenpflichtigen Ressourcen, die ich liebe und für meinen Blog benutzte. Hier findest du als Einsteigerin die erste Orientierung mit den besten Tools für Blogger. (Also – IMHO, versteht sich.😉)
 
Die Ressourcen, die mit einem Sternchen markiert sind, sind Affiliate-Links. Für dich ändert sich nichts. Für mich heißt das, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du das Produkt über den Link erwirbst.

Tools für Blogger: E-Mail-Marketing

 

#1 E-Mail-Provider

 

Mailchimp (kostenlos)

Die ersten Schritte im E-Mail-Marketing habe ich mit dem – bis 2000 Abonnenten – kostenlosen Anbieter Mailchimp gemacht. Es war prima zum Einsteigen, und wenn auch du erst noch in das Thema Newsletter hineinwachsen willst, machst du mit Mailchimp nichts verkehrt. Dann kam ich allerdings schnell an die Grenzen von Mailchimp: Je mehr verschiedene Optin-Möglichkeiten ich auf meiner Website schuf, desto umständlicher wurde der listenbasierte E-Mail-Provider Mailchimp für mich.

ConvertKit* (kostenpflichtig)

Deshalb wechselte ich schließlich im September 2016 zu dem kostenpflichtigen Anbieter ConvertKit*. Der größte Unterschied zu Mailchimp? ConvertKit* basiert nicht auf Listen, sondern auf Tags und Segmenten. Das ermöglicht es mir, meine Newsletter-Abonnenten auf smarte Weise zu organisieren. Mit Regeln kann ich z.B. festlegen, dass Anna, die sich für mein Freebie „200+ Blogartikel“ interessiert, mit „Bloggen“ getaggt wird, Lena, die sich die „60+ Newsletter-Content-Ideen“ downgeloadet hat, mit „E-Mail-Marketing“ und Lisa, die sich für die Pinterest-Challenge interessiert, mit „Pinterest“. Das ermöglicht mir letzten Endes eine noch gezieltere Ansprache und – im Gegensatz zu Mailchimp – können sich Anna, Lena und Lisa theoretisch in tausend E-Mail-Optins von mir eintragen, werden aber jeweils als nur ein Kontakt gezählt. Ziemlich smart, oder?😉
 

#2 E-Mail-Optins

 
Bloom (kostenpflichtig)
Als ich noch bei Mailchimp war, habe ich als E-Mail-Optin Bloom genutzt. Als Mitglied von Elegant Themes war das für mich kostenlos. (Die Mitgliedschaft kostet 89 Dollar pro Jahr.) Ich mochte es ganz gerne. Intuitiv zu bedienen, schier unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Hat zuverlässig funktioniert.
 
Layered Popups (kostenpflichtig)
Da jedoch Bloom und ConvertKit noch nicht miteinander interagiert haben, bin ich nach meinem Switch von Mailchimp zu ConvertKit zu Layered Popups gewechselt und hab es nicht bereut. Was sich mit diesem Plugin alles erstellen lässt, ist der Wahnsinn! Deiner Kreativität sind im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen gesetzt. Für 22 Dollar ist es auch deutlich günstiger als Bloom.
 
 

Tools für Blogger: Pinterest

 

Tailwind (kostenpflichtig)

Pinterest ist ja eine Sache für sich. Wohl kaum einer hat Lust, 30–50 Mal am Tag einen Pin abzusenden. Deshalb führte für mich kein Weg an einem Planungstool vorbei. Tailwind nutze ich vorwiegend, um Content von Dritten zu planen.
 

BoardBooster* (kostenpflichtig)

Eigener Content sollte immer wieder repinnt (und das Duplikat gelöscht) werden, deshalb bin ich damit mit Tailwind irgendwann an meine Grenzen gestoßen. Mit der Looping-Funktion von BoardBooster* ist das möglich. Deshalb ist BoardBooster* für mich mittlerweile die Nummer 1, wenn es um die Promotion des eigenen Contents auf Pinterest geht.
 

Tools für Blogger: Social Media

 

#1 Scheduling Tools

 

Hootsuite (kostenlos)

Angefangen habe ich mit Hootsuite. Damit habe ich die Beiträge für Twitter, Facebook und Instagram vorgeplant. Auch wenn sich viele über das User Interface von Hootsuite beschweren – ich kam damit immer gut zurecht.
 

SmarterQueue* (kostenpflichtig)

Allerdings war mir die Arbeit mit Hootsuite nach einiger Zeit zu uneffektiv. Will heißen: Evergreen-Social-Media-Beiträge wie eigene Blogartikel, Zitate, Tipps usw. muss man mit Hootsuite jedes Mal aufs Neue eingeben. Deshalb bin ich schließlich bei SmarterQueue* gelandet und bin nun restlos begeistert. Auch wenn die zur Zeit noch in der Beta-Phase sind und Taggen beispielsweise noch nicht geht, spart mir SmarterQueue* bereits jetzt so viele Stunden! Es ist super einfach in der Bedienung. Und für rund 20 Dollar pro Monat ist es zwar etwas teuer als Buffer, aber immer noch eine Riesenersparnis im Vergleich zu MeetEdgar, das ja im Grunde genauso funktioniert. Dicke Weiterempfehlung!
 

#2 Social Share Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Auch hier nutze ich das in der Mitgliedschaft von Elegant Themes inkludierte Plugin Monarch. Es setzt die Share Buttons genau dorthin, wo ich möchte: in die Sidebar, unter oder üben den Artikel, als Pop-up … Ich hatte noch niemals Probleme mit diesem Plugin (und das will bei mir was heißen!). Es macht, was es soll, und sieht dazu meiner Ansicht nach hübsch und minimalistisch aus.
 

#3 Social Follow Buttons: Monarch (kostenpflichtig)

Gleiches gilt für die Social Follow Buttons.
 

#4 Social-Media-Grafiken erstellen: Canva (kostenlos)

Canva. Canva. Und nochmals Canva. Als Nicht-Grafikdesignerin gibt es (für mich) nichts Besseres. Die kostenlose Variante reicht für den Anfang völlig aus. Später kannst du ggf. immer noch auf die Premium-Version switchen.
 

#5 Social-Media-Content sammeln: Pocket (kostenlos)

Spannende Blogartikel von all den anderen tollen Bloggern da draußen sammle ich mit Pocket, versehe sie mit Tags und pflege die Artikel, die ich auf meinen Social-Media-Kanälen teilen möchte, dann einmal im Monat in ein Scheduling Tool ein.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Schreiben)

 

#1 Schreibprogramme

 

Evernote (kostenlos)

Ich verwalte, erstelle und organisiere die Inhalte meines Blogs mit Evernote. Hier habe ich vor einiger Zeit bereits darüber gebloggt und bis heute habe ich dieses System beibehalten. Ich sammle in Evernote Ideen, schreibe meine Blogartikel und archiviere sie. Dafür reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Bloggerherz, was willst du mehr?
 

iBooks Author (kostenlos)

Ab einer gewissen Textlänge ist mir Evernote aber zu unübersichtlich. Deshalb schreibe ich Texte, die mehr strukturellen Aufwand erfordern, mit iBooks Author. Hier kannst du mit Kapiteln und Abschnitten arbeiten und deinen Text am Ende auch in ein E-Book-Format exportieren.
 

#2 Sprache

Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung kannst du heutzutage mit vielen kostenlosen Tools easypeasy selber checken.
 
Rechtschreibprüfung von Duden (kostenlos)
Perfekt für kürzere Text oder du gibst deinen Text einfach mehrere Male ein.
 
Blablameter (kostenlos)
Wie viel heiße Luft steckt in deinem Text? Überlege dir aber vorher gut, ob du das überhaupt wissen möchtest. 😉
 
Openthesaurus (kostenlos)
Wie sagt man noch …? Synonyme findest du bei Openthesaurus.
 
Hipster Ipsum (kostenlos)
Vergiss Lorem Ipsum. 😉 Falls ich mal einen Text Dummie brauche, ist Hipster Ipsum mein Mittel der Wahl.
 
 

Tools für Blogger: Bloggen (Technik)

Ich bin keine Webdesignerin und habe von Technik nur bedingt Ahnung. Deshalb könnte dir auch nicht guten Gewissens Empfehlungen zu Themes und Plugins aussprechen.
 
 

Tools für Blogger: Organisation + Produktivität

 

#1 Evernote (kostenlos)

Das Organisations- und Produktivitätstool für mich schlechthin. Ich erstelle und plane mit Evernote nicht nur meine Blogartikel, sondern organisiere damit einfach alles, was mit meinem Blog zu tun hat.
 

#2 Asana (kostenlos)

Ich nutze sehr, sehr selten To-do-Listen. Doch wenn, dann gibt es nichts Besseres als Asana. Dieses kostenlose Tool ist mächtig und passt sich perfekt deinen indiviuduellen Bedürfnissen an. Zudem lässt es sich damit sehr gut im Team arbeiten.
 

#3 Momentum (kostenlos)

Sieht aus wie ein banaler Bildschirmschoner, ist aber so viel mehr. Jeden Morgen, wenn ich den Browser öffne, fragt mich Momentum nach meinem Fokus für den Tag. Es hilft mir wirklich, kurz in mich zu gehen und zu überlegen, was eigentlich die wichtigste Aufgabe des Tages ist, auf die ich mich fokussieren will.
 

#4 Zapier (kostenlose + kostenpflichtige Version)

Ok, das ist etwas, was ich leider noch nicht selbst getestet habe, aber sowas von auf meiner (imaginären) To-do-Liste steht. Mit Zapier kannst du zwei Apps miteinander verknüpfen und Regeln erstellen. Beispiel: „Wenn ich in Pocket einen Artikel mit dem Tag „Rezepte“ versehe, soll der Artikel in Evernote in dem Ordner „Rezepte – Ausprobieren“ gespeichert werden.“ Genial, oder? Je nach Anzahl der Apps, die du miteinander verbinden willst, kannst du Zapier kostenlos nutzen oder musst zahlen.
 

#5 Geräusche-Simulator (kostenlos)

Wenn es mir hin und wieder zu ruhig wird, muss Caféatmosphäre her. Das klappt wunderbar mit Coffitivity. Mein persönlicher kleiner Produktivitätsboost.
 
 

Tools für Blogger: Grafiken

 

#1 Bilddatenbanken (kostenlos)

Die Bilder für meine Blogartikel oder Social-Media-Posts schieße ich natürlich nicht selbst, sondern greife auf Bilddatenbanken zurück. Hier kannst du die Fotos bedenkenlos für Blog + Social-Media-Kanäle verwenden.
 
Canva (kostenlos)
 
Gratisography (kostenlos)
 
Splitshire (kostenlos)
 

#2 Bilder komprimieren (kostenlos)

Das Nonplusultra für Bildbearbeitung ist selbstverständlich Photoshop. Da ich durch dieses Programm bereits mehrere graue Haare bekommen habe, behelfe ich mir inzwischen anders. Ich bin keine Grafikdesignerin, deshalb muss es bei mir in der Hauptsache schnell und einfach gehen. Mit Tinypng kann ich Bilder ohne größeren Qualitätsverlust komprimieren.
 

#3 PDFs bearbeiten (kostenlos)

Alles, was mit PDFs zu tun, erledigst du schnell und einfach mit I❤︎PDF. Komprimieren, konvertieren, Seitenzahlen einfügen oder Dokumente mit Wasserzeichen versehen ist da im Nullkommanichts möglich.
 
 
Welche Tools nutzt du zum Bloggen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! 🙂

Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

BoardBooster, Rich Pins, Smart Feed … Stolperst du auch immer wieder über Begriffe aus der Pinterest-Welt, die dir völlig unbekannt sind?
 
Deshalb habe ich alle wichtigen Pinterest-Begriffe gesammelt und zu einem Pinterest-Lexikon verarbeitet. Von A wie Analytics bis W wie Widget. (Ja, wie du siehst, fehlt Z in meiner Sammlung noch … 😉)
 
Übrigens: Das Pinterest-Lexikon soll wachsen und gedeihen. Deshalb freue ich mich auf Ergänzungen, Verbesserungen, Aktualisierungen oder Hinweise jeder Art.
 

Das Pinterest-Lexikon

 

A

Analytics

Die Pinterest Analytics stehen jedem Business-Account zur Verfügung. Hier erhältst du wichtige Informationen und nützliche Statistiken über deine Follower, die Performance deiner Pins und Pinnwände.

Automatisierung

Im Gegensatz zum Live-Pinnen kannst du deine Pins mit Tools wie BoardBooster, Buffer oder Tailwind im Voraus planen.

B

Beschränkungen

Du kannst bei Pinterest maximal 500 Pinnwände erstellen (einschließlich geheimer Pinnwände sowie Gruppenpinnwände), 200 000 Pins merken (ausschließlich der Pins von anderen auf deinen Gruppenboards), 100 000 Pins liken und 50 000 Accounts folgen.

Beschreibung (Pin)

Jeder Pin braucht eine Beschreibung. Dir stehen dafür max. 500 Zeichen zur Verfügung. Allerdings erscheinen nur die ersten 75–100 Zeichen in der Grid-Ansicht. Verwende Keywords deshalb gleich zu Beginn deiner Pinbeschreibung.

BoardBooster

BoardBooster ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Boards

siehe Pinnwand

Browserbutton

Mit dem „Merken“-Browserbutton kannst du Ideen pinnen, die du außerhalb von Pinterest findest.

Buffer

Buffer ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

Business-Account

siehe Unternehmenskonto

Buyable Pins

Mit Buyable Pins kannst du Produkte direkt in der Pinterest-App kaufen. Vorerst ist dies in Deutschland aber noch nicht möglich.

E

Entfolgen
Du kannst anderen Accounts entfolgen, indem auf den grauen „Nicht mehr folgen“-Button klickst.

F

Folgen

Du kannst anderen Accounts folgen, indem du auf den roten „Folgen“-Button klickst.

„Für dich ausgewählt“-Pins

Pinterest empfiehlt seinen Nutzern Pins passend zu ihren Aktivitäten auf Pinterest. Du kannst für dich ausgewählte Pins ausblenden, indem du auf den Button mit den drei Punkten drückst.

G

Geheime Pinnwand
Eine geheime Pinnwand ist nur für dich sichtbar. Die Pins, die du dort speicherst, kannst nur du sehen. Sie erscheinen nicht in den Suchergebnissen oder im Start Feed deiner Follower. Du kannst eine geheime Pinnwand jederzeit öffentlich machen und umgekehrt. Wie du geheime Pinnwände strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Grafik
Die Grafik spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg deines Pins. Die optimale Pinterest-Grafik hat die Maße 735px x 1102px, ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin geht.

Gruppenpinnwand
Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, bei der mehrere Pinterest-Nutzer mitpinnen. Mit Gruppenpinnwänden lässt sich die eigene Reichweite auf Pinterest steigern, deshalb sind sie essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Content-Strategie auf Pinterest.

H

Herz
siehe Like-Button

Hashtags
Für Pinterest sind Hashtags zu vernachlässigen, denn sie sind ausschließlich in Pinbeschreibungen, aber nicht in Profil- oder Boardbeschreibungen klickbar. Damit kommt ihnen nicht die Suchfunktion wie beispielsweise auf Twitter oder Instagram zu. Ferner rät Pinterest selbst dazu, „vorsichtig“ mit Hashtags zu sein, da zu viele Hashtags einen negativen Einfluss auf dein Ranking als Pinner haben könnten.

K

Keywords
Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pinbeschreibungen auf Keywords setzen.

Kommentare
Du kannst einen Pin kommentieren, indem du auf den Pin und anschließend auf „Kommentare“ klickst. Es öffnet sich ein Kommentarfenster. Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist, spielen Kommentare eine eher untergeordnete Rolle.

L

Like-Button
Du kannst einen Pin nicht nur speichern, sondern auch liken, indem du auf das Herz drückst. Wie du den Like-Button strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

Live-Pinnen
Im Gegensatz zum automatisierten Pinnen bezeichnet Live-Pinnen das Pinnen ohne Scheduling-Tools direkt in der Pinterest-App oder im Browser.

M

„Merken“-Button
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du einen „Merken“-Button erstellen kannst. Diesen kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Pinnen motivieren.

O

Orts-Pins
Orts-Pins enthalten Standortinformationen wie Anschrift, Öffnungszeiten etc.

P

Pin
Pinterest bezeichnet Pins als „visuelle Lesezeichen“. Denn mit jedem Pin ist eine Website (meist ein Blogartikel oder ein Produkt) verknüpft. Pins werden auf Pinnwänden gesammelt. Weitere Arten von Pins sind: Buyable Pins, „Für dich ausgewählt“-Pins, Orts-Pins und Werbe-Pins. Du kannst maximal 200 000 Pins merken.

Pingroupie
Mit Pingroupie findest du (in der Hauptsache englischsprachige) Gruppenboards.

Pinnwand
Auf Pinnwänden (Boards) werden Pins gesammelt. Neben den Standard-Boards gibt es noch Geheime Boards und Gruppenboards. Du kannst insgesamt maximal 500 Boards erstellen (inkl. der Gruppenboards, an denen du partizipierst)

Power Pins
Als Power Pins werden in den Pinterest Analytics Pins mit einer hohen Interaktionsquote (Kombination aus Likes, Kommentaren, Repins etc.) bezeichnet.

Power Pinner
Bezeichnung für Pinterest-Nutzer mit einer großen Reichweite und vielen Followern.

Profil
Zu einem vollständigen Pinterest-Profil gehört die Angabe deines Firmennamens, eine Kurzinfo, das Impressum, der Ort, die Website sowie ein Profilbild.

R

Repin
Gefällt dir ein Pin, kannst du auf „Speichern“ drücken und ihn so auf einer deiner Pinnwände festhalten. Dieser Vorgang wird als „Repinnen“ bezeichnet. Einige Fun Facts: Ein Pin wird durchschnittlich 11 Mal repinnt. Achtzig Prozent aller Pins auf Pinterest sind Repins.

Rich Pins
Rich Pins verfügen über zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin und sorgen so für mehr Interaktion mit dem Pin. Es gibt sechs verschiedene Arten von Rich Pins: Apps, Filme, Rezepte, Artikel, Produkte und Orte. Artikel-Pins enthalten eine Überschrift, den Autor und eine Inhaltsangabe. Rich Pins funktionieren nur, wenn du Metainformationen für jeden Blogartikel hinterlegst und dich (einmalig) für Rich Pins bewirbst. Für WordPress funktioniert das so und für Squarespace so.

S

Scheduling Tools

Du kannst das Pinnen automatisieren, indem du auf Scheduling Tools wie Tailwind, BoardBooster, Buffer oder Viralwoot zurückgreifst. Mit Scheduling Tools optimierst du Häufigkeit und Zeitpunkt deiner Pins und sparst außerdem viel Zeit beim Pinnen.

SEO

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. So wie du Texte für Google optimierst, solltest du auch dein Profil sowie deine Pin- und Boardbeschreibungen für die Pinterest-Suchmaschine optimieren und Keywords verwenden.

Showcase

Business-Acounts steht seit Kurzem eine Präsentationsleiste zur Verfügung, die beispielsweise dazu genutzt werden kann, saisonale Boards (Weihnachten, Frühling …) oder die erfolgreichsten Boards hervorzuheben.

Smart Feed

Im Sommer 2014 führte Pinterest den sogenannten Smart Feed ein. Damit werden Pins in deinem Start Feed nicht mehr chronologisch gezeigt, sondern ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Im Grunde weiß niemand zu hundert Prozent, wie der Smart Feed genau funktioniert. Klar ist: Dein Start Feed ist ein Mix aus den Pins der Menschen, den du folgst, sowie (basierend auf deinen Interessen) extra für dich ausgewählten Pins und Werbepins. In deinen Einstellungen kannst du die Pin-Empfehlungen allerdings wieder ausstellen.

Sperren

Wenn du einen Pinterest-Nutzer sperren möchtest, dann gehe zum Profil des Nutzers und klicke auf den Button mit den drei Punkten. Wähle „Sperren“ und bestätige das. (Genauso kannst du einen Nutzer wieder entsperren.) Von dir gesperrte Nutzer können dir nicht mehr folgen oder Nachrichten senden. Allerdings können sie weiterhin dein Profil und deine Pins sehen. Interaktionen über Pins sind aber nicht mehr möglich.

Start Feed

Der Start Feed sind die Pins, die du zuerst siehst, wenn du zu Pinterest gehst.

T

Tailwind
Tailwind ist ein Scheduling Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

U

Ursprünglicher Pin
Als ursprüngliche Pins werden in den Pinterest Analytics diejenigen Pins bezeichnet, die direkt von deiner Website erstellet werden.

Unternehmenskonto (Business Account)
Wenn du Bloggerin oder Unternehmerin bist und damit eine eigene Website hast, kannst du dir ein Unternehmenskonto einrichten. Es hat ähnliche Funktionen wie ein privates Pinterest-Profil, bietet dir mit Pinterest Analytics zusätzlich noch nützliche Statistiken über deine Follower, Pins und Pinnwände. Ein Unternehmenskonto ist kostenlos.

V

Viralwoot
Viralwoot ist ein Scheduling Tool für Pinterest, mit dem du das Pinnen automatisieren kannst.

W

Werbe-Pins
Werbe-Pins sind von Unternehmen bezahlte Pins. Sie basieren auf deinen Aktivitäten auf Pinterest.

Widget Builder
Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du „Merken“- oder „Folgen“-Buttons sowie Pin-, Pinnwand- oder Profilwidgets erstellen kannst. Diese kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen motivieren.

 

Habe ich einen wichtigen Begriff vergessen? Oder ist eine der Informationen schon wieder veraltet? Damit das Pinterest-Lexikon immer auf dem neuesten Stand ist, freue ich mich über deine Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Übrigens: Möchtest du endlich „richtig“ mit Pinterest durchstarten und Ergebnisse sehen? Hier geht’s zu meinem Pinterest-Strategie-Coaching für Blogger + Selbstständige.

Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – 13 Tipps, die funktionieren

Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – 13 Tipps, die funktionieren

Wenn du so bist wie ich, dann schreibst du eine Menge! Blogposts hier, Gastartikel da, Social-Media-Beiträge, Newsletter, eine neue Über-mich-Seite
 
Vor einiger Zeit habe ich für mein erstes E-Book fast 20 000 Wörter geschrieben. Dass es dabei auch Phasen gab, in der mir das Schreiben nicht so leicht von der Hand ging, versteht sich von selbst.
 
Was mir letzten Endes geholfen hat? Gut, dass du fragst!😉
 
Hier sind 12 Techniken, die für mich bei Schreibblockaden funktionieren.
 
 

Schreibblockaden überwinden

 

1 | Have a break …

Wenn du vor lauter Wald die Bäume nicht mehr siehst, ist es Zeit für eine Pause. Ich habe mir in einer akuten Phase von „Ich kann einfach nicht mehr schreiben“ eine Woche Schreibpause verordnet. Eine ganze Woche lang wollte ich meinen Laptop zugeklappt lassen und mich völlig anderen Dingen widmen. Doch was ist passiert?
 
Nach bereits drei (!) Tagen saß ich wieder voller Tatendrang vor dem PC.
 
Verrückt, oder? Da quälen wir uns von einem Tag zum anderen. Dabei braucht es manchmal nur drei Tage, bis der Akku wieder aufgeladen ist und der Spaß und die Motivation zurückkommen. Nicht drei Monate, nicht drei Wochen, sondern nur drei Tage!
 
Was sind schon drei Tage angesichts eines langfristigen Schreibprojektes? Die Motivation und Selbstdisziplin über eine längere Zeit aufrecht zu erhalten ist Schwerstarbeit. Ein mehrtägiges Schreib-Päuschen wirkt da wahre Wunder.
 
 

2 | Verändere etwas

Nach dieser dreitägigen Auszeit habe ich mich voller Elan wieder vor den PC gesetzt, doch schon der Anblick von „Word“ löste in mir Panik aus.
 
„Was, wenn es wieder so wird wie vor drei Tagen?“
 

Schreibprogramm

Hier half ich mir mit einem Trick: Ich wechselte einfach das Schreibprogramm! Ich entschied mich für ein Programm, mit dem ich durchweg positive Assoziationen hatte. Ein Programm, mit dem ich effektiv und produktiv arbeite und meinen Blog verwalte. Ein Programm, das streng genommen gar kein Schreibprogramm ist, sondern ein Tool, um Ideen zu verwalten: Evernote. (Wobei es tatsächlich Menschen gibt, die ganze Romane mit Evernote schreiben!)
 
Es war faszinierend: Ein anderes Schreibprogramm – und zack, sind die Worte wieder geflossen!
 
Ich habe noch zwei weitere Ideen für Veränderungen für dich:
 

Schreibmaterialien

Benutze Stift und Papier anstatt deines Computers. Oft stellt sich beim Anblick eines Notizbuchs oder schönen Briefpapiers auch ein ganz anderes Gefühl ein. Wenn dir beim Schreiben die Haptik wichtig ist, könnte das funktionieren.
 

Schreibort

Hast du mal versucht, an einem anderen Ort zu schreiben? Vielleicht brauchst du einen Ort, wo Menschen sind? Wenn du sonst von zu Hause aus arbeitest, könntest du ins Café gehen oder nach draußen. Ist es dir zu Hause zu still, kannst du Cafégeräusche simulieren. (Ist mein persönlicher, kleiner Produktivitätsboost!)
 
 

3 | Rede anstatt zu schreiben

Redeblockaden haben die meisten von uns nicht. Wir reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Und wenn wir beim Reden etwas nicht so sagen, wie wir es gemeint haben, dann sagen wir es halt anders.
 
Wenn auch dir das Reden leichter fällt als das Schreiben, dann rede – und lass währenddessen das Aufnahmegerät laufen.😉
 
 

4 | Schreib von hinten

Für mich persönlich gibt es nichts Schwierigeres als Einleitungen. Deshalb saß ich früher ewig vor einem weißen Blatt und grübelte über den perfekten Einstieg. Inzwischen fang ich einfach von hinten zu schreiben an!
 
Da ich mir vor dem Schreiben immer erst einen Schreibplan erstelle, weiß ich immer, was und in welcher Reihenfolge ich schreiben will. Somit spielt es keine Rolle, ob ich vorne, hinten oder mittendrin eisteige.
 
Die Übergänge und Zwischenüberschriften füge ich einfach später ein. Und auch die Einleitung schreibt sich seltsamerweise viel leichter am Ende des Schreibprozesses.
 
 

5 | Schreib irgendwas

Du willst schreiben? Dann schreibe! Fang einfach an und schreibe irgendwas! Das meine ich wortwörtlich – schreibe „Irgendwas, irgendwas, bla bla bla, ich weiß nicht, was ich schreiben soll, irgendwas, hallo, aösdklf“.
 
Keine Angst: Du kannst später alles streichen, löschen, ändern. Es geht erstmal nur darum, ins Schreiben reinzukommen und Buchstaben aufs weiße Blatt zu bekommen. So wie du dich beim Sport aufwärmst, so kannst du dich auch warmschreiben.
 
Es ist ein Irrglaube zu denken, dass du nur dann schreiben solltest, wenn du genügend Inspiration zum Schreiben hast.
 
Schreibblockaden Tipps
 
 

Schreibblockaden vorbeugen

 
Ging es bei den ersten fünf Tipps darum, akute Schreibblockaden zu lösen, gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter. Denn besser, als Schreibblockaden zu überwinden, ist, wenn es gar nicht erst zu Schreibblockaden kommt, richtig?
 
Dafür braucht es ein Umdenken. Es geht nun nicht mehr darum, ins Schreiben reinzukommen, sondern gar nicht erst aus dem Schreiben rauszukommen. Das heißt, es geht nun darum, ideale Rahmenbedingen fürs Schreiben zu schaffen.
 
Das aller, aller Wichtigste dabei ist:
 

6 | Mach Schreiben zur Priorität

Wenn dir Schreiben wichtig ist, dann mache es entsprechend zu der wichtigsten Arbeitsaufgabe des Tages.
 
Wenn du erst die Aufträge für deine Kunden abarbeitest, dich dann um administrative Tätigkeiten kümmerst, deine Social-Media-Kanäle fütterst und die Mails beantwortest, bleibt am Ende des Tages nicht mehr viel Energie übrig fürs Schreiben.
 
Ich wünschte, es gäbe einen anderen spannenderen Geheimtrick, aber: Wenn dir Schreiben wichtig ist, dann beginne deinen Arbeitstag mit dem Schreiben und verschiebe es nicht auf „später“.
 
Mir persönlich reicht eine Stunde. Wenn du nur zehn Minuten hast, dann schreibe zehn Minuten. Wenn du dreißig Minuten ins Schreiben investieren kannst, dann schreibe dreißig Minuten. Entscheidend ist, dass du es jeden einzelnen (Werk-)Tag tust. Und zwar dann, wenn du auf dem Höhepunkt deiner Leistungsfähigkeit bist. Alternativ kannst du dir eine bestimmte Wortzahl vornehmen. (500 Wörter sind zum Beispiel ein guter Ausgangspunkt.)
 
Keine Zeit ist dabei keine gute Ausrede. Wie sagt Annika Bühnemann so schön? Wenn du hier bist, hast du ja offensichtlich Zeit.😉
 


 
 

7 | Schaff dir ein (bescheuertes) Schreibritual

Die Vormittage sehen bei mir inzwischen immer gleich aus: Nachdem die Kinder in Schule und Kindergarten abgeliefert wurden, mache ich mir Frühstück und eine schöne kupferfarbene Kanne Kaffee. Ich scrolle ein bisschen durch meine Timeline oder stöbere in Pocket. Und wenn die Kanne dann leer ist (ich trinke schnell 😉), schließe ich alle Anwendungen und fange gegen halb zehn an zu schreiben.
 
Jeden Tag.
 
Klingt bescheuert, funktioniert aber gut. Mir scheint, ich habe mich darauf programmiert, eine leere Kaffeekanne mit dem Schreibbeginn in Verbindung zu bringen.
 
Dein Schreibritual braucht natürlich nichts mit Kaffee zu tun zu haben, wenn du nicht willst. Gestalte dir dein Ritual so, wie es dir passt. Achte nur darauf, dass es einen klaren Trigger (wie Kaffeekanne leer) und eine klare Handlung (Schreibbeginn) gibt.
 
Doch mein (bescheuertes) Schreibritual geht noch weiter:
 
Ist Zeit zum Schreiben, setze ich mich in ein ganz bestimmtes Zimmer, an einen ganz bestimmten Platz und lege mir immer ein ganz bestimmtes Kissen in den Rücken.
 
Dann schreibe ich. Eine Stunde lang. (Manchmal länger.)
 
Beginne ich den Tag nicht mit meinem Schreibritual (weil beispielsweise die Kinder krank sind und ich stattdessen hundertsiebenundzwanzig Runden UNO spielen muss), kann ich das Schreiben für den Tag vergessen. Nachmittags oder abends bringe ich meist kein Wort mehr zu Papier.
 
 

8 | Planung ist alles – Teil 1

Nichts liebe ich mehr als fiesen Zeitdruck beim Schreiben. Spaß – ich kann es nicht leiden.😉
 
Für manche mag die Kombination aus Schreiben und Druck funktionieren, mich macht es wahnsinnig. Zu wissen, dass ich in wenigen Stunden einen passablen Text zu Papier gebracht haben muss, lähmt mich, wie ich inzwischen für mich herausgefunden habe.
 
Als ich noch hier und da als Texterin tätig war, habe ich grundsätzlich versucht, ein bis zwei Tage vor der Deadline fertig zu werden. Und auch jetzt produziere ich Blogartikel mehrere Wochen im Voraus und lasse genügend Zeit für die Inkubationsphase.
 
Planung und realistische Puffer machen mein Schreibleben um einiges entspannter. Und zu schreiben, weil ich es will, nicht weil ich es muss, ist ein tolles Gefühl.
 
 

9 | Planung ist alles – Teil 2

Ich habe es schon angedeutet: Ich fange erst dann mit dem Schreiben an, wenn ich weiß, was ich wie, in welcher Reihenfolge und für wen schreiben möchte.
 
„Brainstorming“, „Rohtext“, „Schreibplan“ – nenne es, wie du willst. Mach dir nur vorher Gedanken darüber, was du eigentlich schreiben möchtest.
 
Bevor ich auch nur ein Wort zu Papier bringe, lege ich die Struktur, den Inhalt und die Reihenfolge der einzelnen Textbausteine fest. Ich mache mir klar, an wen mich mit diesem Text richte und was die Kernbotschaft des Textes sein soll.
 
Schreibblockaden entstehen oft, weil (unbewusst) noch viele Fragen im Kopf des Schreibenden herumschwirren. Ein Schreibplan sorgt für die nötige Klarheit. Wie detailliert der Schreibplan sein sollte, hängt natürlich von den individuellen Präferenzen des Schreibenden ab. Mir reichen inzwischen Stichworte.
 
Einen Schreibplan zu erstellen ist immer eine gute Idee – vor allem aber dann, wenn du dich an lange, komplexe oder für dich persönlich herausfordernde Texte wie z.B. deine Über-mich-Seite setzt. Hier solltest du lieber mehr Zeit fürs Konzipieren als fürs eigentliche Schreiben einplanen.
 
 

10 | Störungen eliminieren

Beim Schreiben sind wir ganz alleine mit unseren Gedanken, und das ist nicht immer leicht. Denn es sind bisweilen auch Zweifel und Ängste darunter.
 
Früher habe ich diese unangenehmen Gefühle oft mit einem Klick zu Twitter gelöst. Lustige Tweets zu lesen, ist definitiv angenehmer, als sich mit Zweifeln auseinanderzusetzen. Da müssen wir niemandem etwas vormachen. Doch Texte schreiben sich leider nicht von alleine.
 
Heute weiß ich, dass Zweifel, Ängste und Sorgen zum Schreiben dazu gehören wie gute Butter aufs Brot. Und es ist okay. Ich versuche, diese Gefühle auszuhalten, und es gelingt mir jeden Tag ein bisschen besser. Atmen hilft. Und Fokus lässt sich trainieren. Am einfachsten ist es, sich gar nicht erst in Versuchung zu führen und Störungen gezielt zu eliminieren. Heute schreibe ich nur, wenn Posteingänge geschlossen und Pushbenachrichtigungen abgestellt sind. Und seit einiger Zeit habe ich alle Mail- und Social-Media-Apps von meinem Smartphone deinstalliert. (Ich sage euch: Es ist großartig!)
 
 

11 | An zwei Texten parallel schreiben

Neben zu knappen Deadlines macht mich vor allem der Gedanke, einen ganz bestimmten Text fertigstellen zu müssen, verrückt. (Du siehst, das Wortchen „müssen“ und ich sind keine guten Freunde.)
 
Deshalb schreibe ich in der Regel an zwei Texten parallel. Ich merke deutlich, wie mich das entspannt. Wenn ich ins Stocken komme und gezieltes Atmen nicht weiterhilft, gehe ich einfach zum nächsten Text über.
 
Meinem Gehirn tut diese thematische Pause ganz gut. (Hallo Inkubationsphase!) Und am nächsten Tag klappt es meist besser.
 
 

12 | Hör auf zu überarbeiten!

Schreiben und überarbeiten sind zwei verschiedene Schritte.
 
Wenn du gerade im Schreibflow bist, solltest lieber nicht alle zwei Minuten die richtige Schreibweise im Online-Wörterbuch deiner Wahl checken oder alles wieder löschen, nur weil du schon wieder zu viele Füllwörter benutzt hast. Schalte den Überarbeitungsmodus aus, wenn du schreibst. Erst, wenn die erste Fassung deines Textes steht, solltest du den peniblen Überarbeitungsninja raushängen lassen!
 
Folgender Schreibprozess hat sich bei mir inzwischen bewährt:
a. Schreibplan: Zunächst erstelle ich mir einen Schreibplan. Ich überlege mir, was ich in welcher Reihenfolge zu wem mit welcher Kernbotschaft sagen möchte.
b. Rohtext: Ich erstelle einen Rohtext. Das heißt, ich schreibe die erste Fassung gemäß meinem Plan runter.
c. Überarbeitung: Ich überarbeite die Rohfassung drei bis vier Mal. (Inhalt, Struktur, Sprache, Stil)
d. Korrektur: Ich prüfe meinen Text abschließend auf Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung.
 
 

13 | F*ck Perfektionismus

Noch ein abschließender Rat einer ehemaligen zum Perfektionismus neigenden Lektorin: Ein Text wird niemals wirklich perfekt. Es ist eine Illusion zu denken, dass zur Veröffentlichung gedachte Texte kleine Meisterwerke sein müssen.
 
Es ist mysteriös, aber in (fast) jedem Text, den du veröffentlichst, wirst du früher oder später einen Buchstabendreher finden oder auf eine im Nachhinein doch seltsame Formulierung stoßen. Es werden Links, die du eigentlich geprüft zu haben glaubtest, nicht funktionieren oder eine Information wird wieder veraltet sein.
 
So what? Dein Text darf unperfekt sein. Meine sind es ja auch.😉
 
Deshalb schreib, veröffentliche und gucke, was passiert. Das ist bei jedem noch so kleinen Text ein spannender Prozess, und ich wünsche dir viel Spaß dabei! ❤︎
 
 

Schreibblockaden überwinden und vorbeugen – Fazit

 
Fassen wir nochmal zusammen:
 
Schreibblockaden lösen ist gut, Schreibblockaden vorbeugen ist besser.
 
Versuche nicht, jeden Tag ins Schreiben reinzukommen, sondern gar nicht erst aus dem Schreiben rauszukommen. Und das gelingt am einfachsten folgendermaßen:
 
#1 Mache Schreiben zu deiner Priorität und beginn deinen Arbeitstag mit dem Schreiben.
#2 Schreibe täglich. (Mir reicht übrigens werktäglich.)
#3 Ein Schreibritual hilft, am Ball zu bleiben. Du brauchst einen klaren Trigger, der den Schreibbeginn auslöst.
#4 Plane genügend Zeit für die Produktion deines Textes ein. Knappe Deadlines stressen oft unnötig.
#5 Erstelle einen Schreibplan, bevor du auch nur ein Wort zu Papier bringst. Überlege dir, was du in welcher Reihenfolge für wen mit welcher Kernbotschaft schreibst.
#6 Eliminiere mögliche Störquellen wie offene Posteingänge oder Pushbenachritgungen deiner Social-Media-Kanäle. (Ganz Mutige deinstallieren sämtliche Apps auf dem Smartphone!)
#7 Schreibe an zwei Texten parallel.
#8 Hör auf zu überarbeiten, wenn du im Schreibflow bist!
#9 Verabschiede dich von dem Gedanken, perfekte Texte schreiben zu wollen.
 
 
Solltest du trotz idealer Rahmenbedingungen eine Schreibblockade bekommen, ist es Zeit für den Notfallplan.
 
#1 Lade dafür zunächst deinen Motivationsakku auf und leg ein kleines Kreativpäuschen ein. Meist kommt nach einigen Tagen die Schreiblust zurück.
#2 Verändere etwas. Das kann das Schreibprogramm, der Schreibort oder das Schreibmaterial sein.
#3 Fang alternativ einfach an zu reden und lasse ein Diktiergerät währenddessen laufen.
#4 Wenn dich Einleitungen genauso stressen wie mich, fang doch von hinten an zu schreiben oder setz mittendrin ein. Wenn du dir einen Schreibplan erstellst, kannst du anfangen, wo du willst!
#5 Warte nicht auf Inspiration, sondern fang an zu schreiben. Schreibe „hallo hallo und trallala und aösdklfau und ich weiß doch auch nicht“, bis du warmgeschrieben bist.
 
 
Was tust du gegen Schreibblockaden? Hast du einen speziellen Geheimtrick, mit dem du Schreibblockaden vorbeugst? Ich bin wirklich seeehr neugierig, wie das bei dir läuft!😃