Wenn du hoffst, dass dir dieser Artikel zeigen wird, wie du trotz knapp werdender Deadline einen hochwertigen Text aufs Papier bringst – dann kannst du jetzt aufhören zu lesen.

So ein Blogpost wird das hier nicht.

Inspiration ist nämlich kein beliebiger Lifehack, den du praktischerweise einsetzen kannst, wenn du eine Deadline verpennst.

Inspiration ist eine Lebenseinstellung.

Es geht nicht darum, auf Knopfdruck ein Maximum an Inspiration zu erhalten, sondern darum, gar nicht erst aus der Inspiration zu kommen …

Und das ist gar nicht so schwer, wie sich das anhören mag.

Inspiration ist kein Hexenwerk. Inspiration ist ein zartes Pflänzchen, das täglich gehegt und gepflegt werden muss. Und zwar von dir allein.

Jeden einzelnen Tag kannst du etwas dafür tun, damit du inspiriert bleibst. Da jede Kleinigkeit zählt, habe ich für dich über fünfzig „Kleinigkeiten“ gesammelt …

Bist du bereit? Also los!

1. Umgebe dich mit inspirierenden Menschen

Wusstest du, dass du der Durchschnitt der 5 Menschen bist, mit denen du dich am meisten umgibst? Du hast es selbst in der Hand, ob du deine Zeit an nörgelnde Mitmenschen verschwendest oder sie mit Menschen verbringst, die dieselben Ziele verfolgen wie du. Egal, ob es sich um dein Offline- oder Online-Leben handelt – wähle mit Bedacht.

2. Benutze die richtigen Tools

Du liest einen tollen Blogpost. Du stolperst über eine griffige Formulierung. Du liest nur einen Satz und dir kommt DIE Idee … Was nützen dir die tollsten Ideen, wenn du keine optimale Methode hast, um deine Geistesblitze schnell zu notieren? Wenn du dieses Problem hast, dann solltest du dir dringend Evernote oder Trello zulegen (sie sind kostenlos!). Damit kannst du sowohl vom PC als auch vom Handy aus deine Ideen verwalten.

3. Lese Erfolgsgeschichten

Es gibt doch nichts Inspirierenderes als Menschen, die schon geschafft haben, wovon du noch träumst. Sie zeigen dir, dass es möglich ist. Dass der Weg, den du einschlagen möchtest, kein einsam-verlassener Trampelpfad ist, sondern bereits auserkundschaftet wurde. Halte Ausschau nach den Erfolgsgeschichten. Lese inspiriernde Bücher, schaue inspirierende Filme. Das motiviert.

4. Lasse deine Gedanken mal ruhen

Wann lässt du deine Gedanken eigentlich mal ruhen? Wenn du immer nur Informationen konsumierst und Wissen anhäufst, platzt dein Kopf irgendwann. Schließe deine Augen für zehn Minuten. Gehe laufen. Oder schaue einfach aus dem Fenster hinaus. Lasse deine Gedanken ruhen, fließen. Schau deinen Gedanken beim Tanzen zu. Vielleicht bildet sich dabei ein ungewöhnliches Gedankenpaar?

5. Lerne täglich etwas Neues

Blogs, Bücher, Kurse, Webinare, Podcasts … Mache es dir zur Gewohnheit, jeden Tag etwas dazuzulernen. Und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Höre ein Podcast während einer Autofahrt, statt dich vom Radioprogramm berieseln zu lassen. Lese ein E-Book, während du im Wartezimmer auf den Arzt wartest, statt in der Klatschpresse zu wühlen. Ob du dir fünfzehn Minuten deines Tages dafür reservierst, Schwedisch zu lernen, zwanzig Minuten Gitarre spielst oder endlich mal ausprobierst, wie du Pasta selber machst. Hauptsache ist: Du lernst etwas. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass nur die Schule fürs Lernen zuständig ist. Menschen lernen lebenslang. Vor allem, wenn sie kreativ sein wollen …

6. Entdecke die Ästhetin in dir

Umgib dich mit schönen Dingen. Du musst nicht Design studiert haben, um Schönheit in allem zu finden. Du musst nur lernen, sie zu sehen. In einem Gemälde zum Beispiel. Oder in einem Stuhl. In einer besonders schönen Teekanne. In einem Herbstspaziergang im Wald. In einer Blume, in einem Blatt oder in Wolken. Sammle schöne Wörter wie andere Leute Briefmarken. Notiere dir eindrucksvolle Phrasen.

7. Werde kreativ auf Twitter

Dass Twitter eine hervorragende Social-Media-Strategie ist, ist inzwischen jedem klar. Doch auch abseits von Marketing hat Twitter wahnsinnig viel Inspiration zu bieten: Nachdenkliches, Witziges, Kitschiges, Kritisches, Alltägliches, Satirisches. Die tollsten Sprachspiele, albernsten Witze und die verrücktesten Hashtags.
Lege dir doch mal einen privaten Twitteraccount an (du kannst auch anonym bleiben) und tob dich aus. Setze mal die Marketing-Brille ab und schau dir Twitter durch die Inspirationsbrille an. Spiele ein bisschen mit Worten und plaudere mit netten Menschen. Es macht wirklich Spaß! Du kannst nur gewinnen.

8. Lüfte dein Gehirn

Dein Gehirn braucht Frischluft – und zwar täglich. Wenn du dich ständig in deinen vier Wänden vergräbst, tust du dir keinen großen Gefallen. Geh raus! In die Natur. In den Wald. Geh spazieren oder laufen. Hauptsache, du lässt dein Gehirn etwas atmen.

9. Höre Musik

Täglich. Lass dich nicht bloß vom Radio berieseln, sondern höre Musik ganz bewusst. Gehe auf Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte. Stöbere in verschiedenen Genres. Höre auf den Text. Suche Wortspiele und Metaphern. Bestimme die Instrumente. Für jede Stimmung gibt es irgendwo die passenden Songs … Auch für Inspiration. 😉

10. Gehe zu Fuß

Du musst nicht weit verreisen, um Neues zu entdecken. Lasse mal das Auto stehen und gehe zu Fuß. Schlendern. Flandrieren. Lustwandeln. Ohne Eile. Ohne Ziel. Wann haben wir das eigentlich verlernt?

11. Sei interessiert

Rede nicht nur, höre den Menschen auch mal zu. Wer immer redet, gibt nur das wieder, was er schon weiß. Nur wer zuhört, kann auch etwas Neues lernen.

12. Mache mehr Pausen

Mache eine kleine Pause. Und dann noch eine. 😉 Wer immer nur vor dem Bildschirm sitzt, ohne sich zu erholen, wird nicht lange durchhalten. Spätestens im Mittagstief ist es dann vorbei mit der Konzentration. Kennst du die 50/10-Regel? Nach dieser Produktivitätsregel arbeitest du 50 Minuten und machst anschließend 10 Minuten Pause. Wenn du dir erst dann Pausen genehmigst, wenn du sie brauchst, ist es bereits zu spät. Das Geheimnis ist, sich erst gar nicht ausgelaugt zu fühlen.

13. Denke nicht in Problemen, denke in Lösungen

Kennst du NIPSILD? „NIPSILD“ steht für „Nicht in Problemen, sondern in Lösungen denken“ und funktioniert wie ein Schalter in deinem Gehirn. Statt sich immer wieder frustriert in deinen Problemen zu suhlen, fokussiere dich doch mal auf kreative Lösungsstrategien für deine Probleme. Merkst du, wie du sofort ins Tun kommst …?

14. Lege dir ein Swipe File an

Du musst nicht das Rad neu erfinden. Vor allem, wenn du schreibst, kannst du auf jede Menge Vorlagen zurückgreifen. Z.B. Überschriften, von denen man weiß, dass sie funktionieren. Oder Blogthemen, die erwiesenermaßen Leser anziehen. Lege dir ein Swipe File mit den besten Vorlagen an (am besten digital) und „blätter“ sie immer wieder durch.

15. Geh ans Wasser

Wasser ist magisch. Wasser ist mächtig. Ist es nur Zufall, dass die besten Ideen am Meer kommen … wenn du den Wellen zuhörst? Wahrscheinlich nicht. Wo sonst kommst du so zur Ruhe? Wo sonst kannst du so abschalten und dich fokussieren? Nirgends. Bei mir muss es oft noch nicht einmal das Meer sein. Wenn gar nichts mehr geht, bewirkt eine heiße Dusche manchmal Wunder.

16. Hole dir Feedback

Anstatt zu warten, bis dein Text oder dein Produkt zu hundert Prozent perfekt ist – trau dich schon früh an die Öffentlichkeit. Zeig es einem Freund. Stelle es online. Frage in einer Facebook-Gruppe nach Meinungen. Und arbeite damit.

17. Gehe mit Zettel und Stift ins Bett

Trage immer und überall ein Notizbuch mit dir dabei. Lege einen Zettel neben deinen PC, damit du dir einzelne Gedankenfetzen gleich notieren kannst. Manchmal lege ich mir sogar Zettel und Stift ans Bett. Man weiß ja nie, wann einen die Muse küsst … 😉

18. Reflektiere

Reflektiere und evaluiere das, was du erreicht hast. Wie ist das letzte Jahr verlaufen? Wie das letzte Webinar? Wie kam das E-Book bei den Lesern an? Reflektiere, aber …

19. Zerdenke deine Ideen nicht

… lasse dann los. Es hilft dir nicht, wenn du das, was nicht gut gelaufen ist, immer wieder aufs Neue durchkaust und überanalysierst. Ziehe irgendwann auch mal die Grenze (spätestens dann, wenn du merkst, dass dir das Nachdenken darüber nicht mehr gut tut).

20. Experimentiere mit verschiedenen Schreibtechniken

Dass du beim Schreiben nicht in den Flow kommst, kann auch einfach ein „technisches“ Problem sein. Hast du schonmal mit verschiedenen Schreibtechniken experimentiert? Kennst du die Pomodoro-Technik? Hast du mal versucht, deinen Text in ein Diktiergerät zu sprechen, anstatt zu schreiben?

21. Vernetz dich mit Gleichgesinnten

Es gibt so viele Menschen, denen es genauso geht wie dir. Menschen, die sich gerade in der gleichen Lebensphase befinden. Menschen, die vor ähnlichen Hindernissen stehen. Ob online oder offline. Schließt euch zusammen.

22. Lerne, deinem Bauchgefühl zu vertrauen

So oder doch anders? Die besten Entscheidungen trifft immer noch der Bauch.

23. Vergiss Zeitmanagement

Naja – zumindest ein bisschen.😉 Wer alles bis auf die kleinste Minute durchtaktet, kann auch kreative Prozesse unterbinden. Inspiration kennt meistens keine Uhr. Sie kann morgens unter der Dusche, beim Mittagessen oder mitten in der Nacht kommen. Reize kreative Phasen bis ins Letzte aus und lass den Zeitplan mal Zeitplan sein. Im Zweifel entscheide ich mich immer für das Schreiben.

24. Sei nicht so streng mit dir

Empathisch sein – das kannst du auch dir selbst gegenüber. Vor allem wenn es mal nicht so gut läuft und es unproduktive Phasen gibt, brauchst du Verständnis statt Selbstkritik. Du tust alles, was in deiner Macht steht. Du gibst dein Bestes. Geh mit dir so um, wie du mit deinem Partner oder einem lieben Freund umgehen würdest. Mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis.

25. Eat the frog first

Belaste dein Hirn den gesamten Tag nicht mit unnötigen Dingen und erledige dringende, wichtige oder unliebsame Aufgaben nach dem Aufstehen. Gleich als allererstes. Die dringende Mail, die unbezahlte Rechnung, das längst fällige Workout – mache das, was dir im Nacken sitzt, zuerst. So hast später den Kopf frei für die kreativen Dinge des Lebens …

26. Inspiration ist überall

Suche Inspiration in allem! Es kann die Freundin sein, die das Essen so hübsch anrichtet … Der Bruder, der ein Regal aus Weinkisten baut … Dein Sohn, der etwas Lustiges sagt … Inspiration beschränkt sich nicht nur auf dein Business. Inspiration ist eine Lebenseinstellung. Gehe mit offenen Augen durch die Welt. Jeder Duft, jedes Wort, jede Begegnung hat das Potential, dich zu inspirieren. Es ist alles da. Du brauchst nicht mehr zu suchen. Du musst nur anfangen, es zu sehen … Inspiration ist überall!

27. Atme

An manchen Tagen ist es völlig ok, wenn du nur atmest. Wirklich.

28. Akzeptiere die Inkubationszeit

Nach jeder Inspirationsphase kommt die Inkubationsphase. Das ist die Zeit, in der deine Idee erstmal sacken muss. Gönne ihr diese Pause. Lasse sie ruhen. Lasse sie reifen. Deine Idee braucht das! (Die Inkubation ist die wichtigste Phase im kreativen Prozess!)

29. Lerne die Regeln

…, um sie zu brechen. Wie ein Profi.😉

30. Ruhe in dir

Als Solopreneurin wirst du immer auf andere warten müssen. Auf Leser, die deine Artikel kommentieren sollen. Auf Kunden, die sich nicht zwischen dir und einem anderen Anbieter entscheiden können. In der Ruhe liegt die Kraft. An diesem Sprichtwort ist eine Menge dran.

31. Visualisiere mehr

Was möchtest du erreichen? Welchen Text möchtest du schreiben? Planen alleine reicht nicht aus. Du musst dich die Dinge machen sehen und die Gefühle dabei spüren. Erst dann wirst du es auch umsetzen.

32. Entdecke dein Warum

Mache dir jeden Morgen bewusst, warum du aufgestanden bist. Was ist es, was dich antreibt? Was ist es, was dich bewegt? Warum setzt du dich jetzt an den Schreibtisch? Warum willst du den Text schreiben?

33. Träume viel

Wenn du das nächste Mal auf den Bus wartest oder im Wartezimmer des Arztes sitzt – lasse doch dein Handy in der Tasche und träume ein bisschen. Lasse die Augen auf und deine Gedanken in die Ferne schweifen. In alle Richtungen. Nach links und rechts und wieder zurück. Vielleicht finden sie ja so einen ganz neuen Weg?

34. Träume groß

Träume nicht von der Mittelmäßigkeit. Träume nicht vom Durchschnitt. Wenn du dich noch nicht einmal traust, groß zu träumen – wie willst du dann Großartiges erreichen?

35. Just do it

Wenn du zeichnen willst, dann zeichne. Wenn du schreiben willst, dann schreibe. Wenn du bloggen willst, dann setzt dich, verdammt nochmal, an den PC und fang an! Überlege nicht soviel. Rede nicht so viel. Just. Do. It. Warte nicht auf die Muse, sondern fang einfach an. Schreib einfach. Irgendwas.

36. Übe täglich

Egal, was du erreichen möchtest: Du kannst jeden Tag etwas dafür tun. Wenn du besser schreiben möchtest, dann schreibe täglich. Schreibe jeden Tag nur 250 Wörter. Aber mache es. Jeden. Verdammten. Tag. Es geht nicht so sehr darum, ins Schreiben „reinzukommen“. Versuche durch tägliches Üben gar nicht erst aus dem Schreiben herauszukommen.

37. Sorge gut für dich

Schlafmangel, Hunger und Durst sind keine guten Voraussetzungen für kreatives Arbeiten. Bevor du geistige Höchstleistungen erbringen kannst, müssen zumindest deine körperlichen Grundbedürfnisse erfüllt sein: Nahrung und Wasser. Bewegung und Schlaf.

38. Vertraue in deine Fähigkeiten

Ja, manchmal läuft es nicht so gut. Ja, manchmal ist der Geist träge. Ja, manchmal gehen die Stunden vorbei, ohne dass ein zusammenhängender Satz auf deinem Bildschirm steht. Lerne diese Durststrecken zu akzeptieren. Wenn du bei jedem schlechten Tag an dir zweifelst, wirst du es schwer haben. Du kannst dir und deinen Fähigkeiten zu hundert Prozent vertrauen. Du schaffst das!

39. Feier dich mal

Warum muss es eigentlich immer nur der Geburtstag sein? Du kannst jedes (noch so vermeintlich kleine) Erfolgserlebnis gebührend feiern! Du hast den ersten Kundenkontakt über den Blog generiert? Wie großartig bist du denn, bitte?! Wenn das kein Grund zum Feiern ist! 😉

40. „Morning Pages“

Beginne den Tag mit den sogenannten „Morning Pages“. „Morning Pages“ sind drei Seiten Text, die du gleich nach dem Aufwachen schreibst. Schreibe alles nieder, was dir gleich nach dem Aufwachen durch den Kopf geht. Der Streit, der dir noch von gestern nachhängt … Das Telefonat, das du gleich führen musst … Oh, Müsli ist alle … Dass du müde bist … Dass du draußen die Vögel zwitschern hörst und sicherlich bald Frühling wird … Es muss kein Kunstwerk werden. Du musst dir die „Morning Pages“ noch nicht einmal mehr durchlesen. Wichtig ist nur, dass du deinen Kopf leerst.

41. Räume deinen Arbeitsplatz auf

Post-its hier. To-do-Listen da. Laptop. Drei Ordner. Fussel auf dem Laptop … Flasche. Stifte. Alte Zeitung. Alter Kaffee. Was für ein Durcheinander! Für klare Gedanken brauchst du einen klaren Blick. Beseitige deshalb alles, was dich an deinem Arbeitsplatz stört.

42. Verändere deinen Arbeitsplatz

Mach öfter mal was Neues. Stell deinen Tisch an die andere Seite des Raumes, zum Fenster hin oder vom Fenster weg. Stell dir frische Blumen auf den Tisch oder räume die Vase weg, wenn dich der Blumenduft stört. Häng dir ein motiverenden Spruch über deinen Tisch oder die witzigen Schnappschüsse von deinen Freunden wieder ab, weil sie dich immer wieder ablenken. Verändere irgendwas. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Das wirkt oft Wunder.

43. Such dir einen anderen Arbeitsplatz

Arbeitest du immer von daheim aus? Was ist, wenn du deinen Arbeitsplatz mal ins Café verlegst? Oder in den Park? Oder an den Fluss? Oder in den Wald?

44. Eleminiere Störungen

Wenn es permanent klingelt und vibriert, machst du es der Inspiration unnötig schwer. Stelle deshalb in besonders wichtigen Phasen Pushbenachrichtungen aus und dein Handy auf lautlos. Schließe das Mailprogramm und die Social-Media-Tabs im Browser. Inspiration braucht Raum. Inspiration braucht Zeit. Genönne sie ihr.

45. Riskier was

Geh nicht immer auf Nummer sicher, sondern auch mal ein Risiko ein. Schreibe einen Blogpost, der völlig aus der Reihe fällt.

46. Mache Skizzen

Leonardo Da Vinci hat es gemacht. Thomas Edison hat es gemacht. Bill Gates auch. Die Rede ist vom Skizzieren. Wenn du eher der visuelle Typ bist, können Skizzen großartige Unterstützung beim Nachdenken oder Brainstormen bieten.

47. Hör auf, dich zu beschweren

Das Wetter. Die Politik. Dein Gewicht. Zu viel zu tun. Zu wenig Zeit. Keine Aufträge. Keine Lust. Zu müde. Zu hungrig. Kein Bock. Änder das, was dich stört, oder akzeptiere es. Wie willst du kreativ sein, wenn du deine gesamte Energie auf das Meckern verschwendest?

48. Sei dankbar

Im Alltag verliert man schnell das Wesentliche schnell aus dem Blick. All die tausend Dinge, die wir jeden Tag für selbstverständlich nehmen: Gesundheit, Familie, Frieden. All die „Kleinigkeiten“, die wir gar nicht mehr würdigen: wärmende Sonnenstrahlen, herzliches Kinderlachen, gutes Essen … Ist es nur Zufall, dass viele kreative Menschen es sich zur täglichen Routine gemacht haben, aufzuschreiben, wofür sie dankbar sind? Ich denke, nicht. Wofür bist du dankbar?

49. Stell dich deinen Ängsten

Mache jeden Tag etwas, was dir Angst macht. Es muss nicht gleich der Fallschirmsprung aus dem Flugzeug sein. Auch „Kleinigkeiten“, die dich Überwindung kosten, zählen. Einen großen Hund streicheln. Jemanden dir Unbekanntes ansprechen. Lass dir nur nicht das Leben von deinen Ängsten diktieren.

50. Tagebuch schreiben

Ob früh morgens als „Morning Papers“, als „Erfolgstagebuch“ oder abends vor dem Einschlafen: Tagebuch schreiben ist eine großartige Möglichkeit, seinen Kopf von überschüssigen Gedanken zu befreien, zu reflektieren und neue Klarheit zu finden.

51. Think positive

Sei positiv. Anderen Menschen gegenüber, genauso wie mit dir selbst. Wenn dir der Begriff „self fulfilling prophecy“ etwas sagt, dann weißt du, dass bereits die Gedanken entscheidend für den Ausgang einer Situation sein können. Aus „Das schaffe ich doch nie …“ wird in der Regel genau das: ein Scheitern.

52. Verändere etwas

Bist du noch derselbe Mensch wie vor zwei Jahren, ja? Wie wäre es dann mit einer kleinen Veränderung? Eine andere Schreibtechnik, eine neue Morgen-Routine … Es gibt so viele „challenges“ oder „tiny habits“, die du ausprobieren könntest. Du musst dich nicht gleich komplett neu erfinden. Hauptsache ist, du erweiterst deinen Horizont.

53. Genieße die Stille

Suche die Stille und genieße sie. Stille ist ein wahrer Inspirations-Booster. 😃

Und last but not least:

54. Plane im Voraus

Inspiration gibt es nicht auf Knopfdruck. Wer sich einen Tag vor der Deadline an einen Text setzt, wartet oft vergeblich auf die Muse. Gute Blogartikel brauchen mindestens drei Tage. Eher mehr. Sehr gut werden Texte, wenn du ihnen die Zeit zum Reifen lässt, die sie brauchen. Umfassende Recherchearbeiten … Einen Gedanken ruhen lassen … Eine Nacht über eine These schlafen … Einen Standpunkt von verschiedenen Seiten betrachten … Das, was gute Texte ausmacht, braucht einfach Zeit. Wenn du noch keinen Redaktionsplan hast, der mindestens vier Wochen in die Zukunft reicht, dann solltest du das schleunigst nachholen.

Wie sorgst du für deine tägliche Dosis Inspiration?

Erzähle es mir in deinem Kommentar!

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